Elektroautos, ja oder doch? Gibt es alternativen für die Zukunft?

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    • Christian schrieb:

      aber trotzdem bleiben zu viele unlösbare Hürden.


      Unlösbar sind die Aufgaben gewiß nicht. Oft hört man bei uns den aus dem angloamerikanischen hirnlos eingeschleppten Satz: "Das ist ein Problem.". "Unlösbare Hürden" klingt mindestens genauso aberwitzig...
      Darauf gebe ich jedem schon seit Jahrzehnten die gleiche Antwort: "Wir haben hier keine Probleme, wir haben nur Aufgaben."

      Und das ist schön so. Es schafft Arbeitsplütze. Her mit den Aufgaben. Damit die "fettleibige" Groß-AG-Industrie (danke Markus!) wieder in Bewegung kommt!

      Grüße - Benrhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 95.000 km
    • poly schrieb:

      ...Kommision...obersten Sowjet...kaufen darf...nachweisen kann...glaubhaft erklären...niemand ein Auto...verboten werden...Zuhause Urlaub machen...


      Wieso so angepisst, Poly? Schlechten Tag gehabt? Versuche es mal differenzierter und nicht so subjektiv zu sehen. Es gibt kein Schwarz und kein Weiß, es gibt sehr viel Grau, über das man vernünftig nachdenken und diskuttieren kann.

      Grüße - Bernhard
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BernhardJ ()

    • Nein Bernhard, ich hatte keinen schlechten Tag, eher das Gegenteil.
      Ich gebe Dir Recht, es gibt nicht Schwarz und weiß, sondern eigentlich nur grau. Ich habe weder mit der Autoindustrie noch mit der Industrie im Allgemeinen etwas zu tun, ich versuche aber alles objektiv zu sehen. Es ist inzwischen zur Gewohnheit geworden über die Industrie zu schimpfen, das sind die Bösewichte. Sicher sind die Leute von der Industrie weder Heilige noch Wohltäter ( wie gesagt:grau), man muss aber überlegen, wo wir ohne diese Industrie wären. Davon leben wir alle. Und zwar wirklich alle. Es geht nicht nur um die Leute, die direkt in der Automobilindustrie oder Zulieferbetriebe arbeiten, sondern um jeden einzelnen. Der Friseur wird weniger zu tun haben wenn ein Automobilwerk ins Ausland verlegt wird, der Arbeitslose hat kein Geld für den Friseur. Das gleiche gilt für den Gemüsehändler, den Elektriker, den Masseur oder den Verkäufer. Wir leben eben von dem Export. Deutschland hat kaum Bodenschätze und vom Tourismus können wir auch nicht leben. Unseren Wohlstand verdanken wir eindeutig der Industrie und vor allem der Automobilindustrie. Im Bereich der Unterhaltungsektronik (Fernseher usw) und Fotographie spielt Deutschland keine Rolle mehr.
      Laß Mercedes z.B. Die S-Klasse und den SLR-AMG bauen. Die Zulassungen für diese Modelle sind bedeutungslos. Der Chinese aber, Russe, Amerikaner oder Brasilianer denkt begeistert an die S-Klasse und kauft keinen Toyota sondern eine C- oder A-Klasse.
      Den Vorschlag zu machen hohe Zölle für ausländische Waren einzuführen in einem Land, das vom Export lebt ist ... (ich möchte nicht weiterschreibdn, da ich niemandem beleidigen möchte).
      Es ärgert mich sehr viel bei der Industrie, aber Du hast absolut Recht: es gibt nur grau.
      Viele Grüße
      Jannis
    • poly schrieb:

      Den Vorschlag zu machen hohe Zölle für ausländische Waren einzuführen in einem Land, das vom Export lebt ist ... (ich möchte nicht weiterschreibdn, da ich niemandem beleidigen möchte).
      Ich finde es schade, dass Du meinen Beutrag nicht so aufgefasst hast, wie ich ihn geschrieben habe, und den Zynismus offensichtlich nicht bemerkt hast...

      Ich hatte extra nachgeschoben, dass o.g. gar nicht möglich ist! :huh:

      Natürlich brauchen wir - wie Du sehr richtig schreibst - die Industrie (wenn Du in meinem Artikel irgendwo zu erkennen glaubst, dass ich für die Abschaffung der Indutrie wäre, dann bitte ich um Mitteilung)! Das heißt doch aber nicht, dass man alles kommentarlos hinnimmt, was diese Damen und Herren so alles von sich geben.
      Beiß nicht die Hand, die Dich füttert, scheint mir hier eine zu lobbyistische Phrase zu sein. Es ist - und ich dachte, das wäre deutlich geworden - auch eine Frage der Politik, gewisse Entwicklungen voran zu bringen. Aber die Angst vor dem Verlust von Milliarden Steuergeldern (und damit verbunden die Angst vor einer Nicht-Wiederwahl!) verhindert das. Verstehen kann ich das alles...ob ich es aber akzeptieren muss???
      Nein, ich bin kein Revoluzzer...nur einfach ein Mensch, der gern auch mal über den Tellerrand hinausschaut... Mir ist es nämlich nicht so ganz egal, was nach mir passiert!

      Zu Supersportwagen habe ich mich wohl unmissverständlich eingelassen (siehe auch andere Threads)...und auch ich bin ein Teil der Industrie: Ich bin Ingenieur!

      Nichts für Ungut...nimm meine Aussagen bitte einfach als das was sie sind: Ureigendste Gedanken mit (zugegeben) manchmal recht zynistischem Tenor! 8) :D

      LG Markus
      Alle Verallgemeinerungen sind falsch - einschließlich dieser! (Donald H. Rumsfeld)
    • Markus ich habe Deinen Beitrag anscheinend doch nicht richtig verstanden, es tut mir Leid. Ich wollte auch keinesfalls irgend jemandem angreifen, ich wollte lediglich deutlich machen, dass die Industrie es sich leisten kann uns zu erpressen (selbstverständlich indem sie die Politiker erpresst). Gut und richtig finde ich es auf keinem Fall aber wir müssen damit leben.
      Ich gehe davon aus, wir sind einer Meinung, wir artikulieren uns bloß unterschiedlich.
      Viele Grüße
      Jannis
    • Wer (zu lange) rastet, der rostet :!:

      Und das sehe ich derzeit bei unserer ach so beliebten (oder wird das beleibten geschrieben), weltbesten, chirurgiepräzisesten und dezent vollgefressenen Automobilindustrie :thumbsup:

      So wie es aus dem Bericht hervorgeht, soll es ja dann zu gegebener Zeit ein richtiger (Elektro-) Erfolgskracher werden, na dann hoffentlich kein abgekupferter Chinaböller ohne Lizenz. (das wäre mehr als peinlich, wenn die Deutschen in Deutschland vom deutschen Zoll von der Messe weggebeten werden würden :D )
    • poly schrieb:

      Ich gehe davon aus, wir sind einer Meinung, wir artikulieren uns bloß unterschiedlich.
      Jep! So sehe ich das auch! Ich bin - wie schon gesagt - gelegentlich ein wenig ZU zynisch... ;)

      Aber schön, dass wir einen Nenner gefunden haben!!! :thumbup:
      Und...grundsätzlich respektiere ich sowieso jede Meinung...aber ich versuche auch zu argumentieren! :D

      In diesem Sinne...nichts für Ungut und immer viel Spaß mit Yeti und Yeti-Verrückten! :)

      LG Markus
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Q5-Killer ()

    • Was mir richtig auf den Keks geht, ist das ständige Gejammere um die geringe Kapazität und hohes Gewicht der Akkus, einen "unerschwinglichen" Preis der Autos bei "minimaler" Reichweite. Sätze wie "Aufgrund von hohem Preis und geringer Reichweite werden Elektroautos noch viele Jahre ein Nischenprodukt bleiben..." kann ich überhaupt nicht leiden.

      Die Akku- und Ladetechnik-Entwicklung schreitet ständig voran und wenn alle Hersteller da richtig was investieren und anpacken würden, hätten wir spätestens in 5 Jahren gute praktikable Lösungen, welche man in hohen Stückzahlen und dadurch preiswert produzieren könnte. Derzeit ist Korea Marktführer bei der Akku-Entwicklung, die deutschen Super-Hitech-Firmen krebsen da hinterher... einfach peinlich.

      Desweiteren die Diskussion um die Gesamt-Ökobilanz. Natürlich wären im Moment Elektrofahrzeuge nicht wesentlich besser als Verbrannungsmaschinen. Die Betonung liegt aber auf dem Ausdruck "im Moment". Man sollte doch dezidierter in die Zukunft schauen und davon ausgehen, dass später ein wesentlich größerer Anteil an Elektroenergie "sauberer" produziert werden kann, und dadurch auch Elektroautos immer Umweldfreundlicher werden.

      Dazu kommt, dass man es offenbar übersieht, um wieviel sauberer (und zwar augenblicklich) die Städte werden könnten, wenn man auf Elektrofahrzeuge umsteigt, auch wenn die Gesamtbilanz (z.B. CO2) erstmal nicht wesentlich besser wird.

      Natürlich profitieren wir alle von der einheimischen Autoindustrie. Keiner verlangt auch, dass wir sofort die Verbrennungsmaschinen verschrotten sollten. Nur möchte ich persönlich gerne, dass die speckangesetzte Autofirmen nicht den Anschluß verpassen, damit sie uns auch noch in der Zukunft Arbeitsplätze anbieten können und sich nicht nur kurzfristig und engstirnig mit allen Mitteln an den derzeitigen eigenen etablierten gewinnmaximierten Stil festgeklammern.

      Ich war selber lange Jahre in der Entwicklung tätig und habe auf eigener Haut erfahren, wie bei der Industrie immer weniger und weniger in Forschung und Entwicklung investiert wurde, bis man keine Produkte mehr hatte, die konkurrenzfähig waren. "Die Entwicklungsingenieure wollen teure Meßgeräte, Labors, Werkstätte, Versuchsaufbauten etc. kosten ja nur Geld und bringen keinen Gewinn" ist ständig aus den Manager-Etagen durchgesickert. Zum Schluß kam dann die Insolvenz und wir standen auf der Straße...
      Man kann doch aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, oder ist da der "hier-und-jetzt-Gewinn um jeden Preis" wichtiger?

      Grüße - Bernhard
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    • Bernhard ich sehe die große Probleme darin, dass es sehr lange dauert bis die Akkus wieder aufgeladen werden. Zum Tanken eines Autos braucht man 5 bis 10 Minuten, zum Aufladen der Batterien Stunden. Ich bin kein Ingenieur und schon gar kein Elektriker, aber ich glaube dieses Problem kann man nicht ohne weiteres lösen. Solange man zum Tanken auf eine Reise zum Übernachten gezwungen wird kann es aus den Elektrofahrzeugen nichts werden.
      Alle andere Probleme, Gewicht der Akkus, Preis, Reichweite usw sind lösbar.
      Viele Grüße
      Jannis
    • Was spricht denn gegen ein Konzept mit bei Bedarf austauschbaren Akkus? Man fährt an die Akkutanke, dort wird der Pfand-Akku in einigen Minuten gegen einen vollen getauscht und weiter gehts. Wird schon einigerorts praktiziert, soweit ich weiß in Japan, Israel und Californien... und bei uns???

      auto-motor-und-sport.de/eco/ak…-elektroauto-1325568.html

      Grüße - Bernhard
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von BernhardJ ()

    • Ich habe irgendwo gesehen das es schon Akkus gibt die man quasi einfach auftankt, natürlich noch im Entwicklungsstadium.
      Mal sehen ob ich das noch Irgendwo finde...

      Hier...

      Grüße
      Carsten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von carstix ()

    • BernhardJ schrieb:

      geringe Kapazität und hohes Gewicht der Akkus, einen "unerschwinglichen" Preis der Autos bei "minimaler" Reichweite. Sätze wie "Aufgrund von hohem Preis und geringer Reichweite werden Elektroautos noch viele Jahre ein Nischenprodukt bleiben..."
      Tja, wer hätte vor nur 15 Jahren gedacht, dass wir heute mobil telefonieren...dass TVs flach sind...dass mit 'Knopfzellen' eine Uhr über Jahre betrieben werden kann...dass wir AM als Bundeskanzlerin haben...


      In jeder Zeit heiß es immer wieder: "Das wird es nicht geben...das kann gar nicht sein..."

      Nur ein Beispiel: Akkulaufzeiten bei Laptops! Vor etwa 7 Jahren war es nahezu unvorstellbar, dass ein Laptop 7 bis 11 Stunden am Stück ohne 'Netz' laufen könnte...heut ist das normal! Die Frage ist halt immer, was sich die entsprechende Industrie für Renditen verspricht!

      Ladezeiten: Meine Eltern habe solange ich lebe (vom Wirkungsgrad gesehen grausige) Nachtspeicheröfen. Die Ladezeit ist in den letzten zehn Jahren (natürlich mit neuen Öfen) von 16 auf 4 Stunden gesunken...sprich auf ein Viertel! Wir werden die 'Druckbetankung' von Akkus noch erleben, auch wenn's im Moment noch unrealistisch erscheint...oder hat schon mal jemand 120 Liter Super in vier Sekunden getankt? Nun, in der Formel 1 ist das heute üblich! Die Zeit geht weiter und wandelt das Leben...
      Sage nie: das geht nicht, sondern trage dazu bei, dass es geht!! :thumbup:

      In diesem Sinne und voller Hoffnung und technischem Hintergrund

      eine gute Nacht!
      Markus
      Alle Verallgemeinerungen sind falsch - einschließlich dieser! (Donald H. Rumsfeld)
    • Q5-Killer schrieb:

      ...oder hat schon mal jemand 120 Liter Super in vier Sekunden getankt? Nun, in der Formel 1 ist das heute üblich!

      Ne, die auch nicht, zumindest solange noch getankt wurde. Die Tankanlagen waren limitiert auf 12kg pro Sekunde. Da wäre der Yeti aber auch in rund 4 Sekunden betankt :D

      Falls die Akku-Technik nicht besser wird, könnte man auch bspw. Methanol tanken. Daraus zur Laufzeit Wasserstoff erzeugen und mittels Brennstoffzelle dann direkt Strom erzeugen. Müsste aber noch wesentlich kleiner realisiert werden, außer man braucht keinerlei Kofferraum...
      LG
      SBorg

      Schlecht Autofahren kann ich richtig gut...

      Projekte: kompatibles Navi | Ambibeleuchtung + bel. Schalter | Homelink
      Verkäufe: derzeit nix im Angebot...
    • Q5-Killer schrieb:

      Sage nie: das geht nicht, sondern trage dazu bei, dass es geht!!


      :thumbsup:



      @ SBorg

      Die Elektromotoren sind recht klein, werden immer kleiner und wandern direkt in die Naben - so wird auch Allrad zum Kinderspiel.
      Dadurch und durch den Wegfall der "Verbrennungsmonstermaschinen" wird im "Motorraum" auch jede Menge Platz und Gewicht frei. In Verbindung mit Karosserie-Leichtbauweise (Aluminium, Magnesium, Kohlefaser) kann man so erheblich mehr Akkus in einem Fahrzeug plazieren, wie nur im Kofferraum, dem Tank- und Auspuff-Platz.

      Wenn die Akkus dann einfach alle von unten zugänglich wären, einige genormte Anschlüsse und Größen hätten, so ist ein "Nachtanken" in Sekunden nur noch eine Frage der Elektrotankstellen-Infrastruktur. Die sperrigen unterirdischen Tanks können an den Tankstellen durch Akkuaustausch-Roboter ersetzt werden. Und die Akkuentwicklung wird in die genormten Akkugrößen immer mehr Kapazität hineinbringen können - siehe Kleinakku-Entwicklung. Z.B. hat sich die Energiedichte der Akkus in den letzten 20 Jahren etwa um den Faktor 20 Erhöht.

      Grüße - Bernhard
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