Grundeinkommen

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    • Meister Lämpel schrieb:

      So, nun könnt ihr den Beitrag zerfetzen
      Aber nicht doch, was Du da gedanklich erarbeitet hast gefällt mir in vielen Punkten richtig gut, auch was @berme eins über Dir schrieb hat was, nur....es wird sich nicht umsetzen lassen.

      carstix schrieb:

      Die haben hier je eh meiner Meinung nach zu viele...dann machste halt wieder einen zu
      Na endlich, jetzt haste das Prinzip durchschaut wie die Moderation hier gehandhabt wird.... <X
      ciao Pit

      extrem pressure creates diamonds
    • Alpinus schrieb:

      Das bedingungslose Grundeinkommen hebt allein das Preisniveau, einfach weil mehr Geld im Umlauf ist. Der Effekt wäre gleich Null.
      Stell dir vor, ein BÄcker verkauft seine Brötchen für 20 Cent, einfach weil die Leute nicht mehr dafür ausgeben wollen. Dann merkt er auf einmal, dass JEDER auf einmal 1000 Euro mehr im Geldbeutel hat und auch 30 Cent bezahlen würde. Wetten, dass das Brötchen bald 30 Cent kosten würde?

      Das halte ich für einen Denkfehler. Das Grundeinkommen beläuft sich ungefähr auf Höhe der aktuellen Sozialhilfesätze. Die unteren Schichten (rein finanziell betrachtet) hätten daher im Ergebnis nicht mehr Geld als heute auch.
      VCDS - Codierungen im MKK - zwischen F und FD

      Yeti 1.8 TSI, Mischungsverhältnis derzeit ca. 1:100 (Auto von Madame), bestellt Yeti Drive 1.4 TSI 4x4

      Audi A6 Avant 3.0 TDI 180 kW (meiner - noch), ab ca. 4/2017 Skoda Superb Combi 2.0 TSI 4x4 DSG L&K
    • Bitte, bitte... nicht gleich alles radikalisieren.
      Utilitarismus in Bezug auf nur eine bestimmte Bürgergruppe kann ich im Beitrag von Meister Lämpel nicht erkennen.

      Es geht hier um ein Grundeinkommen, welches jeder in gleicher Höhe vom Staat bekäme, und zwar einfach so, bedingungslos, egal ob er arbeitet oder nicht, Rente bezieht oder nicht, Millionär ist oder Bettler. So ein Ansatz hat gewisse Vorteile, aber bestimmt auch Nachteile. Dieses wollen einige europäische Länder untersuchen. Hat erstmal nichts mit Ausgrenzung oder Vorteilen nur für irgendwelche bestimmte Gruppen zu tun.
      Es wäre nur eine andere Art der Verteilung eines Teils des Staatseinkommens unter die Bürger.
      Dass, damit es funktioniert, dazu auch das ganze Steuer- und Finanzwesen reformiert werden müsste, steht außer Frage. Es sind interessante in Zukunft weit reichende Ansätze, die sehr spannend sind und ausprobiert werden sollten, denn Kapitalismus (der gerade wieder in Richtung Feudalismus tendiert), ist gewiss nicht der Glückseeligkeit allerletzter Schluss.

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 96.000 km / gerührt, nicht geschüttelt
    • BernhardJ schrieb:

      Es geht hier um ein Grundeinkommen, welches jeder in gleicher Höhe vom Staat bekäme, und zwar einfach so, bedingungslos, egal ob er arbeitet oder nicht, Rente bezieht oder nicht, Millionär ist oder Bettler.
      Jeder ? egal ob er arbeitet oder nicht ?

      Von 1000€ Grundeinkommen war in der Presse die Rede. Ich stelle mir gerade eine große Menschenflut gen Deutschland aus Nahosten und Afrika bildlich vor.
      Nein nicht arbeiten und 1000 € Grundeinkommen das geht ja mal gar nicht, und wird es m.E. auch nie geben.
      Da finde ich den Vorschlag für Hilfeempfänger von Frau Nahles doch um vieles besser.
      sueddeutsche.de/news/leben/soz…20090101-160428-99-751175

      Wenn Grundeinkommen dann muss auch Leistung dafür erbracht werden.
      Beispiel: Das Grundeinkommen muss an den Lohn gekoppelt werden.
      1000 € Grundeinkommen + 1000 € zusätzliche erbrachte Arbeitsleistung (von Niedriglöhnern) das hätte schon eher was. Mit 2000 € kann man schon leben und die Wirtschaft ankurbeln.
      Ultimate find ick dufte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von berme ()

    • Ja richtig Berme. Mit "jeder" war erstmal der Grundgedanke gelegt. Entsprechende Einschränkungen sind natürlich notwendig, z.B. das Mindestalter, die Bürgerschaft, die Staatsangehörigkeit, die Zeit des Aufenthalts im Staatsgebiet, der Familienstand, die Einkommenshöhe (bei Arbeitenden) etc. Nur das aber auf die wesentlichen Punkte verkürzt.

      Grundsätzlich war schon der Gedanke dahinter, dass gerade die Menschen ohne Beschäftigung und Einkommen oder mit geringem Einkommen diese (relative) "Bedingungslosigkeit" dieser Unterstützung vom Staat nutzen können. Vorteile würde es auch dem Staat bringen.

      Als "Hartzer" muss man doch heutzutage regelrecht die Hose herunter lassen - der Staat weiß über diese Bedürftigen wirklich alles (mehrere Ordner voll pro Person) und investiert einen Haufen Arbeitszeit der Staatsbediensteten dafür. Rein rechnerisch wäre es günstiger für die Staatskasse den Bedürftigen das Geld (was eigentlich insgesamt Peanuts sind) ohne den großen Theater auszuhändigen und dafür die Beamten und Angestellten auf die großen Steuersünder und das große Geld anzusetzen - über die sammelt nämlich keiner Ordner voll Informationen.

      Grüße - Bernhard
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    • YETI_in_red schrieb:

      eyebear schrieb:

      Frach mal die Gartenbaubetriebe, die sich gegen so eine konkurrenz wehren müssen.
      Weil die Städte und Gemeinden Harz 4 zahlen und deshalb die Grünanlagenn nicht mehr pflegen lassen können.

      Außerdem fehlen Pflegekräfte überall.
      Freut mich immer zu sehen, wie die Pflegekräfte Anerkennung finden, indem man meint sie leicht durch gänzlich Unqualifizierte ersetzen zu können.....
    • BernhardJ schrieb:

      ......... Rein rechnerisch wäre es günstiger für die Staatskasse den Bedürftigen das Geld (was eigentlich insgesamt Peanuts sind) ohne den großen Theater auszuhändigen und .....................
      Also irgendwie ist die Idee doch, dass es ein "bedingungsloses" Grundeinkommen ist- mal abgesehen selbstverständlich von Staatsbürgerschaft, Wohnort usf.- und das wäre ja auch der Witz der Sache, dass man eben nicht mehr Bedürftige filtern, Bedard bestimmen und über Ungerechtigkeiten reden muesste. (Soll dann die Alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern genauso viel bekommen wie der Single? Ist das dann gerecht?)

      Überschlagsweise wären 1000€ pro Monat für erzkonservativ gerechnet 20 Millionen Empfänger schon 20 Milliarden im Monat oder 240 Milliarden per Jahr. So weit ich weiss liegt der Bundeshaushalt bei ca. 300 Milliarden/ Jahr (Der Haushalt des Ministerium für Arbeit und Soziales liegt ca. bei 120 Mrd/a)? Hab ich mich da grob verrechnet oder wie hat man gedacht, das zu rechnen? Sicherlich kommt ein Teil wieder über Steuern rein, aber eben doch nur vielleicht ein Drittel?
    • lfb schrieb:

      Freut mich immer zu sehen, wie die Pflegekräfte Anerkennung finden, indem man meint sie leicht durch gänzlich Unqualifizierte ersetzen zu können.....
      1. Habe ich das NICHT geschrieben - das ist auch nicht meine Meinung. Ich ziehe vor Pflegekräften den Hut - egal wie qualifiziert sie sind. Es ist schon erstaunlich, was in die Sätze, die man hier schreibt, hineininterpretiert wird.

      2. Müssen heute qualifizierte Pflegekräfte heute Tätigkeiten verrichten, die auch Menschen verrichten können, die keine Berufsausausbildung als Pfleger haben - so würde das qualifizierte Pflegepersonal entlastet und könnte wirklich pflegen.

      3. Ich stelle in meiner Firma sofort jemanden ein - leider finde ich niemanden, der bei angemessener Bezahlung wirklich arbeiten will - das Arbeitsamt (sollte eigentlich Arbeit vermitteln - ich stelle Arbeit zur Verfügung - aber es verwaltet lediglich Arbeitslose) ist überfordert.

      Ich meine Grundeinkommen JA - aber nicht bedingungslos.

      "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
      Albert Einstein [1879-1955]



      :evil: YETI-fahren ist das Schönste was man angezogen machen kann. :love:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von YETI_in_red ()

    • Leider muss man unqualifizierte Pflegekräfte einstellen, da es nicht genug qualifizierte gibt. Aber auch denen zolle ich großen Respekt und auch die werden zu schlecht bezahlt. Gerade die Pflegehelfer im ambulanten Pflegedienst müssen extrem rotieren, da sie die "Drecksarbeit" in viel zu kurz bemessener Zeit erledigen müssen . Das große Heulen im Gesundheitsbereich steht uns erst noch bevor. Der Altersdurchschnitt steigt und steigt.

      OK BTT
      Ultimate find ick dufte.
    • berme schrieb:

      Leider muss man unqualifizierte Pflegekräfte einstellen, da es nicht genug qualifizierte gibt.
      Hier hat die Politik schon mindestens die letzten 20 Jahre selig geschlafen, sonst würde heute nicht so ein Kaos sein. Ich möchte jedenfalls unter den jetzigen Umständen in kein Altersheim.

      Gruß
      Rolf
      Die Holländer haben es richtig erkannt, schon der Yeti 1,2 TSI eignet sich hervorragend zum Wohnwagen ziehen, die kleinen Diesel profitieren noch vom hohen Drehmoment und wenn man dann noch 4x4 hat. Natürlich können es die stärkeren Yeti noch etwas besser, allerdings hapert es bei großen Wohnwagen dann oft am zu geringen Gewicht des Yeti für die 100er Zulassung.
    • Sämtliche Ministerien in Berlin und in den Landeshauptstädten führen doch meistens auch nur unqualifizierte Kräfte... Ich verstehe nicht, was ihr habt... :whistling:

      Grüße - Bernhard
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    • CEHorst schrieb:

      Ich hoffe für uns alle das wir es selbst entscheiden können (dürfen)!
      Das ist richtig, aber ich meinte das eher auf das Pflegepersonal in den Altersheimen bezogen.

      Gruß
      Rolf
      Die Holländer haben es richtig erkannt, schon der Yeti 1,2 TSI eignet sich hervorragend zum Wohnwagen ziehen, die kleinen Diesel profitieren noch vom hohen Drehmoment und wenn man dann noch 4x4 hat. Natürlich können es die stärkeren Yeti noch etwas besser, allerdings hapert es bei großen Wohnwagen dann oft am zu geringen Gewicht des Yeti für die 100er Zulassung.
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