Notrad nachrüsten

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    • Notrad nachrüsten

      Ich habe mir gerade einen gebrauchten Skoda Yeti 2.0 TDI 4x4 mit 170 Ps (Bj. 02/2013).

      Der ist leider nur mit dem Pannenset (Kompressor/Spray) ausgerüstet und ich würde gerne auf Notrad umrüsten.
      Eine leichte Aussparung für ein Not/Reserverad ist im Kofferraumboden erkennbar, auch eine Aufnahme für die Verschraubung (da liegt z.Zt. eine Styroporabdeckung, Höhe ca. 2 cm drüber).
      Nun habe ich vom Skodahändler schon eine Menge nicht hilfreicher Auskünfte erhalten was das Nachrüsten angeht.

      Hat jemand dieses Modell mit Notrad (Wenn ja, wäre derjenige bereit mir seine Fahrgestellnr. mitzuteilen, damit man bei Skoda mal ne anständige Auskunft bekommt)?
      Weiß jemand ob das Notrad Einfluss auf die Allradsensoren hat und sich von daher vielleicht verbietet?
      Welches Zubehör braucht man (Wagenheber, Radschlüssel, Schraube zum Befestigen, Kofferraumboden usw.?
      Und last but not least, welche Größe des Notrades wäre (falls eins zu haben wäre) nötig (z.B. 125/70 x 18 LK 5 x 112 usw.)?

      ?(
    • 195/60 R 16 und den Rest findest du hier im Forum.
      neu: Steuerkette von 2010, 2012, 2014, 3. Kupplung, 3. Ölabsch., 2. WaPu, 3. Ölwannend., Logos v. 2. u. h. 3., 2. Druckschalter, 2. Klimakondensator, 2. Außenspiegelmech., 2. Koppelst., 4. Zündsp. mit Kabeln
    • Ohne Gewähr

      Mal schnell gegoogelt:

      5L0601011A -> Ersatzrad
      5L0071108A -> Styroporeinsätze, Wagenheber etc. für Vorderradantrieb.
      5L0071108 -> Dito, für 4x4 - also für dich

      Ohne Gewähr, kann dein :F: sicher nochmal gegenchecken.
      Jetzt unterwegs im lavablauen Custom-Allpfoten-Silberrücken 8o
    • Soweit mir bekannt, sind auch als Noträder nur die zugelassenen Typen zulässig.
      Die Not-Trennscheiben gehören da wohl kaum dazu (Achslast).
      Nicht alles was sich anschrauben lässt, gewährleistet auch den sicheren Betrieb (auch wenn's nur ein Heimbringer ist).
      mfg web-gb
    • web-gb schrieb:

      Soweit mir bekannt, sind auch als Noträder nur die zugelassenen Typen zulässig.


      Ich habe versucht dazu 'ne belastbare Quelle zu finden, aber ohne Erfolg.

      Beim ADAC steht unter "Reifen für Noträder" eher das Gegenteil ("Die Noträder und ihre Dimensionen sind überwiegend nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen. Sie dürfen deswegen auch nicht regulär und dauerhaft genutzt werden.")

      Ein Audi TT Quattro ist aber kaum leichter als ein Yeti - an der Achslast wird's nicht scheitern. Bloß immer hinten dranschrauben, anders mag's das Differential nicht.
    • Hallo,
      ich spiele auch mit dem Gedanken, mir ein Notrad zuzulegen. Allerdings finde ich das Original (195er) für ein Notrad etwas zu wuchtig. Da kann man ja gleich ein richtiges Rad mitnehmen.
      Welche Alternative würde denn passen? Man will es ja nur benutzen, um nach Hause zu kommen. Auf dieses "Reifenflickzeuchs" habe ich keine Lust, zumal es ganz unten verstaut ist und man erst sämtlichers Gepäck ebtladen muss. Das Notrad (Wagenheber etc.) würde ich so verstauen, dass ich schnell rankomme, eventuell sogar auf dem Fahrradträger.
      Danke und Grüße
      Henrik
      Wartburg 353 Tourist (50 PS) - Nissan Sunny 1.4 (75 PS) - Renault Laguna 2.0 (113 PS) - Mitsubishi Galant 2500 V6-24 V (163 PS) - Mazda Premacy 2.0 TD (101 PS) - Mazda 5 2.0 MZR-CD (143 PS) - Skoada Yeti 1.4 TSI (122 PS)
    • Hallo zusammen,

      dieses Problem habe ich vor 3 Jahren gelöst und auch hier gepostet.
      Bei mit tut es ein 18 Zoll Notrad von Mercedes mit Distanzring und für den Wohnwagen ein Adapter.

      Hier der kopierte Text:



      1 Notrad für PKW und Wohnwagen

      Hallo zusammen,

      immer wieder taucht die Frage nach mehr Nutzlast und der Entscheidung Reserverad ja oder nein auf.

      Meine Entscheidung ist die Verwendung eines Notrades für WoWa und PKW. Die Bestimmung des Notrades ist kein Hexenwerk. Allerdings muss man sich mit den Details vertraut machen.

      Optimal ist es, wenn Abrollumfang, Teilung, Einpresstiefe und Lochkreis zum Zugfahrzeug passen. Auch sollte man darauf achten, ob Kegel- oder Kugelbundschrauben verlangt werden. Den evtl. größeren Nabendurchmesser des Notrades kann man bei geforderter Mittenzentrierung durch einen Zentrierring ausgleichen. Zum Beispiel von Mercedes 66,6mm auf 57,1mm bei VW & Co. Die Tragfähigkeit wird für den PKW allemal ausreichend sein, ob es für den Wohnwagen reicht, bedarf der Überprüfung. Die Felge des Notrades ist mit 17, 18 oder 19 Zoll in der Regel größer als die des PKW Serienrades. Probleme mit den Scheibenbremsen sollten daher nicht auftreten.

      Stimmen Teilung, Einpresstiefe oder Lochkreis nicht mit denen des Wohnwagens überein, setzt man einen Adapter. Mit der Stärke des Adapters kann man auch die Einpresstiefe anpassen. Dabei ist es völlig unerheblich, wenn das Rad am Wohnwagen 20mm weiter nach außen steht. Das ist evtl. erforderlich, wenn der Lochkreis verändert werden muss und die Radschrauben lediglich am Adapter befestigt werden können. Der Raddurchmesser sollte allerdings nicht größer als der des Anhänger-Serienrades sein, sonst kann es zu Konflikten mit dem Mover kommen.

      Die Bestimmung des Durchmessers, bzw. des Abrollumfanges ergibt sich aus dem Durchmesser der Felge (z.B. 18 Zoll = 18 x 25,4mm = 457,2mm) plus 2x Flankenhöhe des Reifens. Bei einem 125/80 R18 sind es 80% von 125mm = 100mm x 2 = 200mm. Der Durchmesser beträgt also 657,2mm. Der Abrollumfang also rd. 2065,5mm.

      Ich würde mich freuen, wenn ich einige Bedenken ausräumen und dem Einen oder Anderen 25 bis 30kg an Gewicht ersparen kann.

      Gruß
      Dateien
      • IMGP1636.JPG

        (725,57 kB, 23 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Ich habe dazu noch folgendes gefunden:
      Notrad - Alternative zum Originalen
      Wartburg 353 Tourist (50 PS) - Nissan Sunny 1.4 (75 PS) - Renault Laguna 2.0 (113 PS) - Mitsubishi Galant 2500 V6-24 V (163 PS) - Mazda Premacy 2.0 TD (101 PS) - Mazda 5 2.0 MZR-CD (143 PS) - Skoada Yeti 1.4 TSI (122 PS)
    • rippchen_ schrieb:


      Allerdings finde ich das Original (195er) für ein Notrad etwas zu wuchtig. Da kann man ja gleich ein richtiges Rad mitnehmen.

      Wenn ich schon ein Notrad/Ersatzrad im Yeti habe, will ich damit, im Notfall, möglichst auch weite Strecken zurücklegen können.

      So wird bei Urlaubsfahrten das 195 er Rad gegen ein 215 er getauscht, damit kann ich dann auch viele hundert KM zurücklegen.
      Den letzten "Platten" hatte ich Sonntags Nachmittags auf Sylt.
      Am nächsten Morgen um 6:00 stand die Abreise an und ich war froh, dass in dem Wagen ein vollwertiges Ersatzrad vorhanden war.
      Dafür wäre ich auch bereit, den Kofferraum auszuräumen. Zumal das auch bei Urlaubsgepäck bei uns sehr schnell erledigt wäre.

      Mit einem 125er Notrad sollte man nur kurze Strecken (80km) fahren.

      Gruß Jörg
    • Bei mir ist immer ein vollwertiges fünftes Rad an Bord. Ohne jeglichen doppelten Ladeboden hält sich der Volumenverlust in Grenzen, zumal in die Felge noch etwas an Kleinkram geladen werden kann. Dazu ist meistens das Trenngitter drinn, so dass man den Kofferraum immer bis an die Decke vollpacken kann.

      Grüße - Bernhard
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      Yeti Ambition CFJA gebaut am 01.10.2010 / z.Zt. ca. 95.000 km
    • Freilich ist ein richtiges Ersatzrad besser, aber es nimmt auch viel Platz weg und ist sehr schwer. Auf alle Fälle wäre es sinnvoller, als das Pannenset. Diese kommen immer schlecht weg und wenn der Reifen mal wirklich richtig kaputt ist (Schlitz), nutzt es einem auch nichts.

      Komisch finde ich, dass der Yeti ein 195er als Notrad hat - andere Fahrzeuge hingegen 125.
      So ein 125 würde mir eher zusagen. Das könnte ich hochkant an die rechte oder linke Seite des Kofferraumes stellen. Durch die Koffer etc. würde es nicht mal verrutschen bzw. eine Halterung dafür wäre auch zu realisieren.

      Grüße
      Henrik
      Wartburg 353 Tourist (50 PS) - Nissan Sunny 1.4 (75 PS) - Renault Laguna 2.0 (113 PS) - Mitsubishi Galant 2500 V6-24 V (163 PS) - Mazda Premacy 2.0 TD (101 PS) - Mazda 5 2.0 MZR-CD (143 PS) - Skoada Yeti 1.4 TSI (122 PS)
    • rippchen_ schrieb:

      Komisch finde ich, dass der Yeti ein 195er als Notrad hat - andere Fahrzeuge hingegen 125.
      Das 195er ist eigentlich alles andere als ein "Notrad" .
      Es ist ein guter H-Reifen mit fast gleichem Abrollumfang wie die Serien 215er. Wenn man eine Reifen-Panne weit entfernt der Heimat oder einer Werkstatt hat, ist man damit deutlich besser dran als mit einem 125er Notrad :) .
      Leider hat SKODA die "Notrad-Befestigung" falsch konstruiert, so dass man in der Felgenschüssel nichts verstauen (Abschleppseil o.ä.) kann :( .
      Einen Umbau z.B. für ein 215er Reserverad wäre allerdings sehr aufwendig und angesichts des eher geringen Pannen-Risikos wohl nur etwas "Abenteurer" ;) .

      PS: Die letzte Reifenpanne hatte ich vor ca. 30 Jahren :) .

      MfG.



      ...man muss kein Huhn sein, um beurteilen zu können , ob ein Ei schmeckt.



      Malachitgrüner 1.8 TSI - Bj. 2012 - Ambi+
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