Hier etwas anderes aus den 90ern. Wenn ich mich recht entsinne, stammt der Text aus einer Hamburger Mailbox. Autor ist "CC" (siehe unten).
Viel Spaß!
PS: Kennt noch jemand den Bastard Operator from Hell?
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Frage: Welcher Dom ist der kleinste?
Das Kondom -da geht nur einer rein, und der muß auch noch stehen!
Womit wir die Einleitung für diesen Text hinter uns haben. Es geht heute
nämlich um diese Kautschuk-Hüllen:
KONDOME
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Für die Hardcore-Christen erstmal eine Definition, damit sie wissen, was
genau der Papst ihnen unter anderem verbietet.
Ein Kondom ist eine Hülle für das männliche Glied (was für ein Wort!) aus
Latex oder Kautschuk, damit dieses nicht schmutzig wird. Mann ist ja schließ-
lich ein sauberer Mensch. Desweiteren dient es zur Empfängnisverhütung. Nein,
ich meine nicht die Segensempfängnis, Paul! Ein Kondom ist dazu da, um eine
Schwangerschaft zu verhüten. Gegenüber anderen Verhütungsmitteln kann es aber
auch AIDS und ähnliches abwehren.
Somit haben wir schon drei Eigenschaften des Kondomes erfaßt. So ein Teil ist
etwas praktisches, nicht wahr...
1. Wie man ein Kondom verwendet (am Beispiel von LONDON-Kondomen):
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Weiß natürlich heute jeder Hilfs-Schüler...
Das einzige Fach, das jeden Schüler hellwach macht, ist der Aufklärungs-Unter-
richt. Für die, die gefehlt haben:
Trennen Sie ein Kondom-Briefchen an der Perforation vom Streifen ab. Reißen
Sie die Folie behutsam in der Mitte ein. Bitte keine Schere verwenden. Achten
Sie darauf, daß Ihre Fingernägel nicht eingerissen oder scharfkantig sind.
So steht es in der Anleitung. Ich frage mich wohl, wer hier mit scharfen
Raubkatzen oder ähnlichem schläft, daß so ein Hinweis nötig ist. Die Schere
läßt sich übrigens zu anderen Dingen im Liebesspiel gebrauchen, so zum
Beispiel zum Öffnen von Milchkartons (Haben Sie schonmal Ihren Partner in
Milch genossen...)
In der Anleitung steht weiter: "Halten Sie das Reservoir (kleiner Nippel als
Samenfang) zwischen Daumen und Zeigefinger, und setzen Sie das Kondom auf die
Spitze des vollständig erigierten Penis. Im Reservoir darf keine Luft mehr
sein -das Kondom könnte sonst beim Gebrauch platzen."
Der Versuch, in ein Kondom einen schlaffen Penis (für die Puritaner: Synonym
für "Glied", usw.) einzufüllen, das dürfte wohl so sinnlos sein wie ein Zelt
ohne Zeltstangen aufbauen zu wollen.
Dann möge man das Kondom über den Penis rollen. Bitte nicht weiter, denn sonst
reißt's ein, und ein neues ist fällig. Ganzkörperkondome (s.u.) gebraucht man
ja auch nicht beim Coitus (normalerweise), sondern am Strand als Schutz vor
öligem Meerwasser.
Und dann gab es noch ein paar Hinweise:
a) In der Anleitung steht, man möge das Kondom nur einmal gebrauchen.
Wer es nicht tut, bitte dran denken: Nach dem fünften Mal leeren, sonst
läuft es über.
b) Bitte keine Gleitmittel verwenden, sonst bleibt vom Kondom nichts mehr
übrig. Wer auf Rutschpartien steht, sollte sich beschichtete Kondome holen.
Ganz neu: Teflonkondome (s.u.)
c) Wem das Kondom zu lang ist (wird natürlich keiner zugeben :-)), sollte nicht
das überschüssige Ende abschneiden! (Gilt für jedes Ende!) Man sollte da
das Kondom nicht ganz ausrollen... anstatt mit Sekundenkleber nachzuhelfen.
Nachteil des Sekundenkleberverfahrens: Komische Anspielungen beim Arzt.
Genauso nachteilig: Mit dem Tacker nachhelfen.
d) Wer noch minderjährig ist, darf diesen Text nur im Beisein der Eltern lesen.
...
2. Markt: Welche Kondome gibt es:
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Die Zeiten haben sich geändert. Früher gab es nur 08/15-Kondome (genauso lang
wie ein DIN-Bleistift), und heute ist für jeden Geschmack was dabei. Heute
gibt es sie in allen Größen, Farben und Oberflächenbeschaffenheiten.
Ein paar Kuriositäten seien hier einmal vorgestellt:
a) Das Leuchtkondom. Stehen die Leute auf Sex im dunklen Schlafzimmer, im
Kino oder im Eisenbahntunnel, so sind leuchtende Kondome einzusetzen. Bitte
fluoreszierende Kondome nehmen, da sich bei elektrisch beleuchtbaren zwei
Nachteile ergeben haben: Unhandlichkeit und Gefährlichkeit. Was meinen Sie,
wie schnell Sie zum Höhepunkt kommen, wenn Sie unter Strom stehen? Gar
nicht, weil nicht viel von Ihnen und Ihrem Partner übrigbleibt. Verzückte
Gesichter machen dann nur noch die Sanitäter.
Also mal wieder die Chemie. Vorher das Kondom ins Licht legen, damit es
sich "auflädt".
b) Das Panzerkondom. Normale Kondome sind nur 0,2mm dick, um ein möglichst
hohes "Gefühl" zu geben. Kondome dieser Art sind jedoch nicht gerade be-
sonders stabil; und somit hat das Panzerkondom seine Daseinsberechtigung
erhalten. Diese Gefühlsverhüterli sind aus 2,75mm dicken Chrom-Molybdän-
Panzerplatten gestanzt, dürften also höchsten Ansprüchen genügen. Angewen-
det werden sie gerne in homosexuellen Kreisen, aber auch von Sado-Maso-
Freaks. Für diese gibt es Panzerkondome auch mit Leder überzogen. Dann sei
da noch die beheizbare Variante erwähnt (Trockenspiritus, glaube ich).
c) Das radioaktive Kondom
Leuchtet wie das Kondom unter a) wahlweise in Plutuniumgrün oder Urangelb.
Hinweis: Diese Kondome sind hochgiftig, dürfen daher erst an Jugendliche
ab 18 Jahren verkauft werden. Der Vorteil: Da aus Abfallprodukten von
Kernkraftwerken hergestellt, sind sie relativ billig.
Dem Hobby-Terroristen sei aber gesagt, daß er für den Bau einer Bombe
mindestens 200.000 von derartigen Gummihütchen braucht.
d) Das verstärkte Kondom
Dieses Teil mit Federstahl-Kupfer-Legierungen ist für die Senioren unter
den Liebestollen. Herkömmliche Kondome knicken schonmal in der Mitte durch
und stören so den Genuß. Mit verstärkten Kondomen bleibt aber selbst der
Rentnerständer länger als der eines 16-jährigen in einem Normalkondom. Für
die Ökofreaks der Tip:
Nehmt Eure Jute-Kondome und taucht sie in eine kaltgesättigte Stärkelösung
und genießt diese beiden Vorteile: Neben dem in wahrsten Sinne verstärkten
Kondom (Umweltpreis des ORION-Verlags 1993) ist es nun auch seinem Zweck
gerecht: Kontrazeption in höchster Vollendung, da komplett impermeabel
(undurchlässig).
e) Das geschmacksverstärkte Kondom
...gibt es heute in sovielen Geschmacksrichtungen, daß für jeden was dabei
ist. Probieren Sie Kondome mit Erdbeer-, Bananen- und Schokogeschmack. Für
die Verwöhnten unter Ihnen: Kaviar, Hummer und 71er Burgunder (Weiß!). Für
die Berufsfixierten: Öl Esso 89er, Leim und Druckerfarbe. Und für die
perversesten Fans: Täuschend ähnlicher Geschmack nach Sperma Marke Arnold,
Elvis oder Stallone. Die Preise für Tüten dieser Art unterscheiden sich
sehr: Während der Bananenpräser für zwofuffzich an jedem Automaten erhält-
lich ist, muß man für die Promi-Sperma-Teile bis zu 1000 DM hinlegen, wenn
sie überhaupt erhältlich sind. Ein Kondom mit Prince-Charles-Geschmack
wurde neulich für einen guten Zweck versteigert: 25.000 $.
f) Das geriffelte Kondom
Unter diese Kategorie fallen alle Präservative mit einer speziellen Ober-
fläche, die bei der Frau besonders hohe Lustgewinne verspricht. Für Männer,
die sich emanzipieren wollen, der folgende Tip: Jungs, stülpt das Ding um
und genießt selber die geile Pelle. Zurück zum Thema: Hier hilft am ehesten
ausprobieren, da jeder andere Beschaffenheiten bevorzugt. Die Schreiner
unter Ihnen können Fachwissen demonstrieren, wenn sie Kondome "P60, Korund,
geschlossene Streuung, Kunstharzbindung, Leinen" bestellen :-)
g) Das ausgebeulte Kondom
Nur für Männer, die einen besonders saftigen Abgang hinkriegen und so ein
etwas größeres Reservoir benötigen. Oder für geizige Hengste unter Ihnen:
Fünf Normaloladungen faßt durchschnittlich ein Kondom dieser Klasse.
Hier ist es wie mit extralangen Capotes anglaises: Angeber legen sich eher
selber rein: Das Kondom sitzt nicht.
...