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  • »Hans K.« ist männlich
  • »Hans K.« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 6. Januar 2012, 15:53

Unzufrieden, weil Skoda beim Navisystem Columbus die Autos mit veraltetem Kartenmaterial ausliefert

Hallo Zusammen,
Mit meinem Yeti bin ich sehr zufrieden. Das einzige was mich immer noch höllisch ärgert ist das bei dem teuren Navigationssystem Columbus, mit V7 altes Kartenmaterial geliefert wurde und das bis heute keine
neue CD mit aktuellem Kartenmaterial vorhanden ist. Auch bemängele ich bei Columbus das TMC-Pro nicht implementiert ist. Funktionell ist Columbus ok, wenn ich nicht bei neuen Autobahnstücken im grünen auf der Karte herumfahre und die Staumeldungen nur spartanisch daherkommen. Mein Falk mobiles Naivi ist dem Columbus hier weit überlegen und hat unter 300 ,-€ gekostet. Hier kann man zweimal im Jahr aktuelle Karten herunterladen und es hat TMC-Pro. Ich glaube bei TomTom ist das auch so.

Sind die CDs bei VW auch so veraltet? Oder gibt es aktuelle Alternativen für das Columbus System die man nutzen könnte? Für den Preis hatte ich Besseres erwarte. Da sollte Skoda nachrüsten.

Ein gutes neues Jahr mit unseren Yetis wünsche ich uns.

Hans K. :thumbdown:
:thumbup: Hans HG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Micha« (6. Januar 2012, 20:30) aus folgendem Grund: Rechtschreibung im Titel korrigiert. Tags hinzugefügt.


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HarzerSnowman (07.01.2012)

Micha

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2

Freitag, 6. Januar 2012, 16:08

Dazu kann ich nur sagen SAD hat darauf keinen Einfluss da sie nur Impoteure sind.

Hier ein Zitat aus einer E-Mail die ich im letzten Jahr diesbezüglich mal erhalten habe.

Zitat

vielen Dank für Ihre E-Mail. Dass Sie sich für unseren Yeti entschieden haben, freut uns sehr.

Grundsätzlich werden die Navigationssysteme neuer SKODA Modelle von unserem Hersteller mit einer möglichst aktuellen Navigationssoftware ausgeliefert. Hierbei richtet sich die Version der DVD nach dem Lagerbestand. Wir möchten dabei nicht unerwähnt lassen, dass wir als Importeur keinen Einfluss auf die zusammen mit dem Fahrzeug ausgehändigte Software haben. Ein Austausch der Navigations-DVD ist generell nicht möglich.


Die DVDs sind bei VW genau so alt.
Gruß Micha
Euer yetiforum.de Administrator

...fährste quer, siehste mehr..... 8o :whistling:

schrauberass

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3

Freitag, 6. Januar 2012, 17:36

....und bei allen anderen sind die auch nicht neuer, das kann man in diversen foren nachlesen....

Fetter Punkt für Aftermarkt!!
Gruß

Klaus

Es gibt Menschen die sogar das Quadrat bei Tetris drehen 8)

Leo

...

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4

Freitag, 6. Januar 2012, 17:45

:cursing: Das gleiche Problem habe ich auch mit meinem Amundsen. Selbst Autobahnstrecken die seit ein paar Jahren befahrbar sind werden mir manchmal nicht angezeigt, stattdessen Umwege die jeden Ortskundigen vor lachen aus der Spur werfen.

Für den Octi gibt es beim :F: die FALK-Nachrüstlösung in die Klappe unter der Frontscheibe. Das würde ich mir als preiswertere und optisch gelungene Lösung auch für den Yeti wünschen. Die Klappen sehen in beiden Fahrzeugen gleich aus, sind sie das auch? - Dann müsste diese Lösung mit update-Optionen doch auch beim Yeti möglich sein?

Leo

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5

Samstag, 7. Januar 2012, 00:15

Das habe ich schön öfter gehört, auch von anderen Herstellern, dass die Werksnavis nicht immer aktuell sind. Und in ihrer Leistungsfähigkeit hinken sie den externen Navis auch oft hinterher. Bedenkt man, dass das Columbus über 1.500 Euro kostet, man hingegen für 300 Euro Navis bekommt, die dem Columbus weit überlegen sind, so ist dieses Gebahren von Skoda (und anderer Fahrzeughersteller) eigentlich eine Frechheit. Es gibt bei den Sonderausstattungen kaum ein Teil, bei dem Preis und Gegenwert so im Widerspruch stehen, wie bei den Werksnavis, so dass es verwundern muss, dass sie dennoch so häufig mitgeordert werden. Ich habe mich daher für ein Tomtom entschieden, bei dem ich gegenüber dem Columbus über 1.200 Euro eingespart habe, das ich bei Bedarf mit einem Klick auf der Klappe vom Ablagefach befestigen kann, das mir eine wesentlich bessere Leistung bietet und das deutlich blickgünstiger angebracht ist und damit weniger vom Straßenverkehr ablenkt, also der Verkehrssicherheit dient. Ganz entscheidende Vorteile, denen als Nachteil eigentlich nur gegenübersteht, dass das Columbus die optisch elegantere Lösung ist.

floflo

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6

Samstag, 7. Januar 2012, 00:58

:D

und genau deswegen habe wir uns das Amundsen von Skoda schenken lassen, gekauft hätte ich das nicht

Unser Navigon arbeite sehr zuverlässig.......zuletzt in der Schweiz, wo das Amundsen nur so 8| geschaut hat.........sie befahren eine nicht Autorisiertestrecken.....ha,ha

Für unseren Seat wollte ich auch mal neue Software kaufen, das war in 2010........das Erscheingungsdatum der Software war 2005 :thumbdown:
Da haben wir uns das Navigon für das Geld zugelegt :thumbup:
Gruß Uwe
.................YETDi 4x4 Power........... so muss das sein
:D

poly

...

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7

Samstag, 7. Januar 2012, 09:29

Das Problem, das Du beschreibst trifft für alle, meines Wissens, Autos zu. Ein Tom Tom oder ähnliches ist billiger und aktueller.
Das sollte inzwischen bekannt sein, die Diskussion Werksnavi gegen mobiles hatten wir häufiger. Ich bin mit den fest eingebauten Werksnavis immer zurecht gekommen, selbst wenn eine Straße nicht drauf ist. Ich kaufe bei meinen Autos aus finanziellen Gründen auch nicht jedes Update, mir sind die 400,- Euro zu Schade. Es hängt sicher alles von den Fahrgewohnheiten ab, vielleicht auch vom Beruf. Ich benutze das Navi eher ein Mal alle zwei Monate als ein Mal monatlich und da komme ich auch mit dem veralteten Kartenmaterial zurecht. Ich habe 30 Jahre lang ohne Navi auch alle meine Ziele gefunden. Ich mag keine Kabel im Auto rumhängen haben deswegen mag ich keine mobile Navis.
Wer das Navi täglich braucht bzw ohne Navi nicht zurecht kommt ist mit einem mobilen Navi ohne Zweifel besser bedient.
Viele Grüße
Jannis

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Rock.Opa

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8

Samstag, 7. Januar 2012, 10:28

Mich stört es "nicht wirklich", dass das Kartenmaterial nicht auf dem "Neusten", sondern "nur auf dem letzten Sand" ist.
Als ich im März 2011 meinen Yeti mit Columbus bekommen habe war das die Version 6 dabei,
mit Stand vom Juni 2010 (so der Aufdruck auf der DVD-Verpackung).
Nun da ich das Auto weitgehendst für meine Firma, also beruflich Nutze,
habe ich schon einige Erfahrungen mit dem Columbus machen dürfen.
Jetzt muss ich aber sagen, dass mir diese Probleme, die ihr hier beschreibt noch nicht aufgefallen sind.
Gut - es kann schon mal vorkommen, dass das Navi den einen oder anderen "neuen" Kreisverkehr nicht kennt.
Das Navi hat mich aber immer sehr zufriedenstellend an mein Ziel gebracht, wobei auch oft
die Verkehrsfunkunterstützung und die automatische Neuberechnung der Route zu erwähnen sind.
Und wer wie ich ständig im Großraum Köln unterwegs ist, der weiß wovon ich spreche.
Auch solche "Lachnummern", dass man vermeintlich auf eine falsche und/oder wesentlich längere Route geführt wird
sind mir fremd. Für den, der es vorher ganz genau wissen möchte, kann unter den Einstellungen des Columbus
bei Navigation "3 Routen vorschlagen" eingegeben werden. Wenn man dann ein Ziel eingibt, werden auf dem Touchscreen
diese drei Routen in unterschiedlichen Farben angezeigt und man kann seine Route wählen.
So kann man also diese "Lachnummern" vermeiden.

Das Columbus kann ja auch eigentlich viel mehr, als hier beschrieben wird - es ist halt keine reines Navigationsgerät
und m.E. deshalb nicht unbedingt mit einem "Garfield"^^ oder "Hans Hans":D vergleichbar !
Da gibt es z.B. die 30 GB Festplatte, die Sprachsteuerung, das Telefon-Adressbuch, den DVD-Player und viele Dinge mehr
die ein normales Navi nicht bietet. - Ach ja - hatte ich erwähnt, das in dem Preis noch ein Radio mitspielt?

Ich finde es ja auch sehr teuer mit über 1.500 Euronen, es ist aber immer noch eine Sache
ob man alle Möglichkeiten die das Gerät einem bietet auch ausschöpfen kann / will,
oder von den Möglichkeiten vielleicht auch gar nichts weiß ?!?!
Über all das habe ich mich vorher informiert und ja gewusst "bevor" ich das Columbus bestellt habe.

Das einzige was mich ein wenig stört, ist dass die Daten die im Telefon-Adressbuchstehen nicht zur Navigation genutzt werden können.
Ich kann also nicht sagen "fahre mich zu Kunde XY aus dem Telefon-Adressbuch",
sondern muss "neue" Adressen immer separat eingeben. - Das ist Schade.
Ich denke die Technik ist schon seit einigen Jahren soweit, dass so etwas gehen sollte.
So nach und nach habe ich jetzt aber ca. 160 Kundenadressen im Navigationsspeicher
so dass sich das auch schon wieder relativiert hat.

Für den, der nur eine reines Navi haben möchte, für den ist sicherlich das "Swing" oder "Bolero"
in Verbindung mit einem mobilen Navigationsgerät die bessere Wahl.
Und wie man hier im Forum liest ist ja auch die "Amundsen"-Software nicht auf dem neusten Stand.
Zumal ich beim Amundsen für jedes Land eine separate Länder-CD-Rom haben muß und die sind dann auch nicht billig.
Beim Columbus ist alles (bei mir Westeuropa) auf einer DVD die aber gar nicht im Laufwerk steckt
sondern die Navigationsdaten sind auf die 30 GB Festplatte gespielt worden.

Es sollte jetzt keine Werbung für das Columbus werden.
Seht es bitte als Erfahrungsbericht von jemandem der das Navi im Dauereinsatz hat.

Gruß
Rock.Opa
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9

Samstag, 7. Januar 2012, 10:42

Das Problem, das Du beschreibst trifft für alle, meines Wissens, Autos zu. ....


Eben. War auch bei meinem Sternenkreuzer nicht anders, ist also markenübergreifend und betrifft nicht nur :F: .

..Das sollte inzwischen bekannt sein, die Diskussion Werksnavi gegen mobiles hatten wir häufiger. ..


Ja. Und bitte das Columbus nicht wieder nur auf seine Navigation beschränken. Es ist ein multifunktionales Gerät, verwaltet daneben noch Bordelektronik, Radio, Telefon, ggf. TV, ist eine klasse Musikbox und das alles recht souverän sowie als auch optisch netter Festeinbau ohne Kabelwirrwarr und Empfangs- /Stromversorgungsproblemen.

...Wer das Navi täglich braucht bzw ohne Navi nicht zurecht kommt ist mit einem mobilen Navi ohne Zweifel besser bedient.


Ich fahre zweigleisig, im Yeti mit dem Columbus und mit dem Moped mit "fliegender Einheit" ;) . Mal ehrlich: Die meisten Erneuerungen sind im Zeitalter der "Kreiselitis" eben diese Kreisel, die dort entstanden sind, wo vorher Kreuzungen waren. Wenn meine veraltete Navi-Software nach "rechts" möchte, bekomme ich das auch noch trotz neuerstandenem Kreisel hin. Kritischer sind da schon neu angelegte Straßen, von denen es im Zeitalter der klammen Kassen aber recht wenig gibt. Wenn, wird es allerdings mitunter recht lustig: Von Füssen Richtung Fernpaß fahre ich mit meinem Columbus regelmäßig auf dem Navi-Schirm eine Bahnstrecke entlang :D .

Edit: Ups, da war der Rock.Opa mit sehr ähnlichem Post schneller...
Grüße
Eifelwolf
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schrauberass

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10

Samstag, 7. Januar 2012, 10:58

....ihr sollt ja auch das Gehirn nicht ganz ausschalten.......das sind keine Fehler, das ist Fahrertraining :D
Gruß

Klaus

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11

Sonntag, 8. Januar 2012, 11:32

Columbus ist mehr als ein Navi

Bei RockOpa hab ich mich schon bedankt. Er beschreibt es sehr gut.
Die "Mängelliste" würde ich erweitern wollen auf das nicht vorhanden sein der Fahrtaufzeichnung Betreff führen des Fahrtenbuches. Mittlerweile sind die Elektronischen vom Finanzamt voll anerkannt, auch bei der 1% Regelung muss man nachweisen, dass man Dienstlich mit seinem Pkw Unterwegs ist und so habe ich ein zweites Aufzeichnungsgerät an Bord - mit SD Card. Die Columbusbesitzer werden jetzt sagen, na den Einschub hat doch schon das Columbus (oder der? :whistling: )

Unseren Yeti habe ich Ende Juni erhalten und die Karten sind Stand 2010. Keine Großen Abweichungen. Auch im Ausland nicht. Da werden teilweise Strassen angezeigt, das sind eindeutige Feldwege - also absolut unbefestigt (in meinem 2. Film über Sardegna zu sehen. Der Weg wo der Yeti abgestellt ist, war im navi als Strasse zu sehen, letzte Gabelung im Gennagentugebirge).
Von den 30 GB stehen 20GB für Musik zur Verfügung. Das bekommt man auf keinen CD Wechsler gespeichert, also schlappe 20 CD. Dazu die Möglichkeiten SD card, Bluetooth (Musik vom Handy), Video (im Stand).
Das meiste kan mit Sprachbefehl Dirigiert werden. Freisprech/Telefon nicht vergessen (wesentlich besser als über ein mobiles Navi) und TMC PRO ist doch vorhanden.

Das Coumbus kann man also nicht mit einem portablen Navi vergleichen. Strassen werden immer wieder neu gebaut, Regional sehr unterschiedlich. Veränderungen kann man auf den Seiten von NavTec und TeleAtlas melden. Das sind meines erachtens die zwei Firmen, die für alle Navi's das Kartenmaterial zur verfügung stellen.

  • »floflo« ist männlich

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12

Montag, 9. Januar 2012, 15:07

Ich benutze das Navi eher ein Mal alle zwei Monate als ein Mal monatlich und da komme ich auch mit dem veralteten Kartenmaterial zurecht. Ich habe 30 Jahre lang ohne Navi auch alle meine Ziele gefunden. Ich mag keine Kabel im Auto rumhängen haben deswegen mag ich keine mobile Navis.
Wer das Navi täglich braucht bzw ohne Navi nicht zurecht kommt ist mit einem mobilen Navi ohne Zweifel besser bedient.

Es ist schon interessant, wie unterschiedlich man das beurteilen kann, denn das, was du über deinen Umgang mit Navis beschreibst, trifft exakt auch auf mich zu. Auch ich brauche es vergleichsweise selten, auch micht stört es nicht, wenn der Kartensatz nicht ganz aktuell ist (bei einem neuen Gerät erwarte ich allerdings schon einen aktuellen Stand) und auch ich mag keine Kabel rumhängen. Aber gerade, weil ich das Navi so selten nutze, schienen mir die erheblichen Mehrkosten für das Columbus außer Verhältnis zum Nutzen. Ich sehe es also genau umgekehrt wie du. Das Navi liegt bei mir im Ablagefach unter der Mittelarmlehne und wenn ich es dann mal brauche habe ich es schnell angebracht. Für die relativ seltenen Fälle nehme ich die Kabel in Kauf. Außerdem stört mich beim Columbus der viel zu tiefe Anbringsort.

Was mich aber am meisten ärgert, ist die Abzocke, die alle Hersteller mit den Werksnavis betreiben. Das was die Fahrzeughersteller für 1.500 Euro und teilweise noch mehr Aufpreis von ihren Kunden verlangen, kostet sie im Einkauf vermutlich keine 100 Euro. Dieses extreme Missverhältnis war früher bei den Autoradios ganz genauso, doch da hat der freie Markt und ein kostenbewusstes Verhalten der Kunden den Fahrzeugherstellern das Geschäft kaputt gemacht. Bei Navis gibt es leider bisher kaum günstige Alternativen für den Festeinbau ins Fahrzeug, so dass die Fahrzeughersteller ihre Monopolstellung ausnutzen können, so lange die Geräte geordert werden. Dass es aber auch anders und ergonometrisch sogar noch besser geht, zeigt der VW Konzern mit dem neuen Up/Citigo/Mii, bei denen das Navi vergleichsweise günstig ist. Dieses Beispiel sollte Schule machen.

Etwas Positives haben die hohen Aufpreise für Navis und auch andere Sonderausstattungen aber dann doch. Da nicht nur der Fahrzeughersteller sondern auch die Händler kräftig daran verdienen, kann man mit ihnen die Rabatte für Neuwagen nicht unerheblich erhöhen. Nach meinen Erfahrungen ermöglicht das Ordern von überteuerter Sonderausstattung wie Navis oder Ledersitze jedenfalls höheren Rabatte mit der Folge, dass man die Mehrausstattungen, wenn man es geschickt macht, zwar nicht zum Nulltarif aber im Ergebnis doch mit ganz erheblichen Preisnachlässen erhält. Wichtig ist, dass man diese Extras dem Händler nicht sofort sagt sondern erst bei den Preisverhandlungen einbringt (z.B.:"Was können Sie mir zusätzlich an Rabatt bieten, wenn ich auch noch das Columbus (und oder Ledersitze) mitbestelle?")

floflo

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13

Montag, 9. Januar 2012, 15:18

Etwas Positives haben die hohen Aufpreise für Navis und auch andere Sonderausstattungen aber dann doch. Da nicht nur der Fahrzeughersteller sondern auch die Händler kräftig daran verdienen, kann man mit ihnen die Rabatte für Neuwagen nicht unerheblich erhöhen. Nach meinen Erfahrungen ermöglicht das Ordern von überteuerter Sonderausstattung wie Navis oder Ledersitze jedenfalls höheren Rabatte mit der Folge, dass man die Mehrausstattungen, wenn man es geschickt macht, zwar nicht zum Nulltarif aber im Ergebnis doch mit ganz erheblichen Preisnachlässen erhält. Wichtig ist, dass man diese Extras dem Händler nicht sofort sagt sondern erst bei den Preisverhandlungen einbringt (z.B.:"Was können Sie mir zusätzlich an Rabatt bieten, wenn ich auch noch das Columbus (und oder Ledersitze) mitbestelle?")


Funktioniert sowas wirklich? Vielleicht sind ja meine bisherigen Händler irgendwie verstockt, aber die sind mit solchen Argumenten noch nie auch nur einen einzigen Cent von Ihren Angeboten runtergegangen. Das einzige was immer zog: Ein besseres Angebot der Konkurrenz. Das gibt zwar Lauferei, aber egal.

Aber zurück zum Thema Navi: Mir hat schon mal jemand erzählt, es gäbe häufig beim Leasing einen günstigeren Leasingfaktor (spricht das Auto wird günstiger), wenn man ein Navi mitbestellt. Ein Händler hat das verneint. Wenn es so wäre, könnte es zumindest für die Leasingfahrer sogar günstiger oder zumindest nicht teurer sein, ein Auto mit Navi zu bestellen.

Falls es ein Trost ist: Beim A6 meines Vaters war die Navi-DVD vom Stand her auch 9 Monate alt als das Auto ausgeliefert wurde...

Grüße

Jan

poly

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Montag, 9. Januar 2012, 15:42

@floflo
Dein Standpunkt ist sicher nicht falsch. Ich habe das Navi (allerdings nicht Columbus sondern Admusen) mitbestellt, da der Aufpreis in Relation zu dem Gesamtpreis des Autos relativ gering war. Mein Yeti hat inkl. Überführungskosten usw einen Listenpreis von ca 35 T Euro, abzüglich 15% Rabatt. Außerdem ist das Admusen, wie schon andere hier geschrieben haben, kein reines Navi. Ich habe ein besseres Radio, eine viel bessere Bedienung vor allem des Radios und einen Schacht für SD-Karte für MP3 Dateien. Aber eigentlich könnte ich auf das Navi verzichten.
Es ist zwar OT aber mit der Abzocke hast Du absolut Recht. Diese Abzocke beschränkt sich aber nicht nur beim Navi sondern ist bei den meisten Extras. Typisches Beispiel ist für mich die Farbe. Eine Metaliclakierung rechtfertigt keineswegs einen so hohen Aufpreis. Bei Mercedes gab es früher "Sonderfarben". Es waren keine Metaliclakierungen sondern ganz normale, unter Sonderlakierung waren aber alle schöne Farben.
In einem Punkt hast Du aber Unrecht. Es gibt ganze Menge Alternativen auf dem freien Markt. Es gibt "Autoradios" in DoppelDINformat von allen erdenklichen Firmen (z.B. Pioneer), bei denen Radio, CD, Navi, MP3 und Bluetooth-Telefon kombiniert sind. Sie sind viel preiswerter als die Werkslösungen und in der Regel besser (man hat z.B. die Möglichkeit seinen iPod anzuschließen). Das einzige bei solche Lösungen ist die "Optik". Sie passen nicht unbedingt 100%ig zu den restlichen Amaturen und auf dem Punkt bin ich eigen.
Viele Grüße
Jannis

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floflo (09.01.2012)

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Montag, 9. Januar 2012, 16:12

@ poly

Danke für deinen Tipp mit den Alternativgeräten. Das war mir bisher gar nicht so bewusst, aber auch nicht so wichtig. Ich werde mich da jetzt mal auf dem Markt schlaumachen.

Die Gründe, weshalb du dich für das Amundsen entschieden hast, kann ich nachvollziehen. Für mich hingegen sind die Dinge, die das Amundsen im Vergleich zum Swing zusätzlich hat, dagegen nicht so wichtig, als dass es mir den Aufpreis wert wäre. Aber da setzt eben jeder seine Prioritäten anders.

Richtig ist auch, dass die überhöhten Aufpreise auch für andere Sonderausstattungen gilt. Ich selbst habe ja z.B. auch die Ledersitze erwähnt. Und wie ich schon schrieb, relativiert sich die Aufpreishöhe dadurch etwas, dass man höhere Rabatte raushandeln kannst, wenn man viele Extras ordert. Das war bei dir ja offenbar auch so.

floflo