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  • »Reinhold.Messner« ist männlich
  • »Reinhold.Messner« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 14. Januar 2012, 16:48

Seilwinde

An die geneigten Extrem-Yeti-Halter,

da hatte hier jemand die BW-Off-road-Fahrschul-Videos eingestellt. Gestern stand hinter mir ein Geländefahrzeug mit Seilwinde an der Frontseite. Da fiel mir das Video wieder ein. Dies "sich herausziehen am eigenen Schopf" fand ich, hatte was. Und nun die Frage: Kann man das am Yeti anbauen? Bitte nicht gleich schlagen - ich weiß, der Yeti ist kein Safari-Urwald-Tundra-Grönland-Fahrzeug.

Mit eingezogenem Kopf grüßt

Reinhold "der Yeti wartende" Messner

Beiträge: 801

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2

Samstag, 14. Januar 2012, 17:10

Irgendwo hatten wir die Idee schon mal durch, als jemand so eine Winde verkaufen wollte. Die beste Idee dabei war wohl, einen Halter für die AHK zu machen, an dem die Winde fest ist, und das ganze Gerümpel kommt dann unter den doppelten Ladeboden. Fand ich als Projekt ganz interessant, aber ich würde es nie brauchen.

Chuck Norris kann Drehtüren zuschlagen.


  • »carstix« ist männlich

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3

Samstag, 14. Januar 2012, 21:08

Der Aufwand-Nutzen Faktor ist da glaube ich eindeutig zu hoch.

So rein gefühlsmäßig würde ich für einen Yeti eine 3-4 To Winde nehmen, auch wenn der Yeti weniger wiegt. Wenn man da im Schlamm fest hängt, ist das nicht überdimensioniert.
So eine Winde wiegt ca. 40 Kg, dann wären wahrscheinlich auch andere Federn vorne fällig.
Den einzigen Platz sehe ich vorm Kühlerbereich und das ist schon knapp, ne anständige Winde ist auch nicht gerade klein.

Die Kräfte die auf die Karosserie wirken sind auch nicht zu verachten, die anständig zu befestigen ist auch nicht mal eben.
Und vom TÜV will ich gar nicht reden.
So eine Winde zieht locker 300 Ampere, die kleine Batterie ist da auch schnell überfordert.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man eine Winde meistens für andere braucht.
Es ist nicht immer sinnvoll nach vorne herauszuziehen.
Ich sach mal so...mit dem Yeti kommt man doch gar nicht dahin wo man eine Winde einsetzen müsste.
Und schön sieht sie am Yeti auch nicht aus.

Was sinnvolles wäre ein Greifzug. Viel universeller einsetzbar und man nimmt ihn nur dann mit wenn man ihn braucht. Da wäre hallt eine (oder 2) stabile Öse an der Karosserie erforderlich
Ich halte von diesen Winden für die AHK nicht so viel.

Ich halte den Yeti für das falsche Fahrzeug für eine Winde, das ist nu wirklich was für Geländewagen.

Grüße
Carsten

  • »Harzer4x4« ist männlich

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4

Samstag, 14. Januar 2012, 21:50

Irgendwo hatten wir die Idee schon mal durch, als jemand so eine Winde verkaufen wollte. Die beste Idee dabei war wohl, einen Halter für die AHK zu machen, an dem die Winde fest ist, und das ganze Gerümpel kommt dann unter den doppelten Ladeboden. Fand ich als Projekt ganz interessant, aber ich würde es nie brauchen.
Das war ich mit der Winde. Und sie liegt immer noch seit Jahren unbenutzt im Keller rum und wartet auf den Einsatz.
Falls noch einer Interesse hat, bitte PN an mich.

Danke und Gruß
Harzer4x4

  • »Reinhold.Messner« ist männlich
  • »Reinhold.Messner« ist der Autor dieses Themas

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5

Sonntag, 15. Januar 2012, 10:48

An was man alles denken muß!

Danke für die Antworten erst mal. An die Batterie hab ich keinen Gedanken verschwendet, aber irgendwo muß der Saft ja herkommen. Danke carstix. Auch die Idee mit dem Greifzug ist super. Deckt meine Bedürfnisse eigentlich viel besser ab als die Winde. Werde mich in der Richtung mal weiter informieren.

Schönen Sonntag wünscht

Reinhold "der Yeti erwartende" Messner

  • »Harzer4x4« ist männlich

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6

Sonntag, 15. Januar 2012, 12:31

Was sinnvolles wäre ein Greifzug. Viel universeller einsetzbar und man nimmt ihn nur dann mit wenn man ihn braucht. Da wäre hallt eine (oder 2) stabile Öse an der Karosserie erforderlich
Ich halte von diesen Winden für die AHK nicht so viel.
Dann aber bitte nicht eine von diesen billigen Baumarktgreifzügen, die sind nur Schrott. Halbwegs geeignete Greifzüge kosten so ab 400 Euro, auch nicht gerade wenig Geld.
Dann kommt das Problem der stabilen Ösen beim Yeti! Vorne und hinten gibt es nur die lächerlichen Einschraubösen :cursing: . Im Vorteil ist dann der, der eine AHK hat. Von daher kann ich eigentlich nur die AHK als geeignet ansehen, oder eben vorne die Winde, wenn sie sich vernünftig befestigen läst.

Gruß
Harzer4x4

  • »ALWAG« ist männlich

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7

Sonntag, 15. Januar 2012, 17:46

Die Kräfte die auf die Karosserie wirken sind auch nicht zu verachten, die anständig zu befestigen ist auch nicht mal eben.
Und vom TÜV will ich gar nicht reden.
Das ist in der Tat ein sehr berechtigter Einwand.
Viele Geländefahrzeuge mit Winde haben einen eigenen Rahmen für das Fahrgestell mit draufgeschraubter Karosserie.
Es gibt zwar auch Geländefahrzeuge mit selbsttragender Karosserie. Ist da aber die Anbringung einer Winde vorgesehen, dann denke ich, daß da die ganze Karosseriesteifigkeit auf einen Windeneinsatz ausgelegt ist.
Das ist beim Yeti sicher nicht der Fall, noch dazu wenn man dafür zu einer Bastellösung greifen müßte. :rolleyes:

Handtuch

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  • »Handtuch« ist männlich

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8

Montag, 16. Januar 2012, 23:09

Hallo, mit dem Thema Greifzug habe ich mich auch schon auseinander gesetzt, da ich (besonders am Yeti) vor dem Anbau einer "richtigen" Winde zurück schrecke. Die größere Variabilität eines Greifzuges ist auch nicht zu verachten. Allerdings auch nicht sein Gewicht: Ich habe mir einen älteren 1,5-t-Greifzug (entspricht dem aktuellen TU-16) mit Zubehör angesehen. Der steckt mit 20 m Seil, etwas Werkzeug, Anleitung und Öl in einer stabilen, rostigen Metallkiste. Eine Person kann das Ganze tragen, muss es aber nicht. ;)
Greifzug scheint eine Marke von Tractel zu sein. Hier eine Modellübersicht: (Dieser Begriff wurde für Gäste und nicht aktivierte Benutzer ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können solltest Du dich registrieren!)
Ich würde jetzt den T-516D bevorzugen. Er ist leichter, die Zug-/Hebekraft von 1,6 t sollte ausreichen und die Bruchlast des Seils liegt bei 8 t, was im Internet als Richtwert für Material zur Fahrzeugbergung empfohlen wird. Dazu gehört diverses Zubehör, wie Umlenkrollen, Baumgurte, Bergegurte, ...
Für die Vollausstattung braucht man wohl einen Anhänger. ;)
__________________________________________________________
DON'T PANIC!

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Mehr gibts im Yeti-Lexikon!

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9

Dienstag, 17. Januar 2012, 07:12

Eine Winde ist etwas für einen Geländewagen mit entsprechender, stabiler Konstruktion für die Aufnahme einer solchen - das ist der Yeti nicht. Eine Winde sitzt auch üblicherweise vorne am Fahrzeug, man fährt aber auch meist vorwärts in den Geländeabschnitt hinein, in dem man dann steckenbleibt. Heißt, rückwärts wieder herausziehen geht mit einer frontseitig verbauten Winde nicht, sondern man muss ich durch den ganzen Restmodder nach vorne durchwinden. Ein Greifzug ist da universeller und benötigt auch keinen Batteriestrom bzw. laufenden Motor.

Meinerseits habe ich aus früheren Zeiten zwei Greifzüge, einen 1,6-Tonnen und einen 0,5 Tonnen (Greifzug "Jockey", schaust Du hier: (Dieser Begriff wurde für Gäste und nicht aktivierte Benutzer ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können solltest Du dich registrieren!) ). Um es abzukürzen: Den 1,6 Tonnen habe ich nie zum Bergen meiner normal festgefahrenen Fahrzeuge benötigt, der Jockey war, spätestens nach Einsatz einer Umlenkrolle, die die Zugkraft verdoppelt, immer absolut ausreichend. Das Fahrzeug muss ja nicht mit seinem Gesamtgewicht angehoben werden, sondern auf Räder stehend bewegt werden - so lange man sein Fahrzeug mit etwas Nachdenken nicht unnötig weiter im Schlamm versenkt :pinch: .
Nachteil beim Jockey ist die dort verbaute Überlastsicherung: Während größere Greifzüge (oder Seilzüge allgemein) als Überlastsicherung abscheerende Nietstifte verwenden, hat der Jockey einen im Falle eines Falles abknickenden Betätigungshebel. Und den hat man ersatzweise meist nicht zur Hand.
Vorteil Jockey: Handliches, leichtes Teil (etwa in Größe eines DIN-A 4-Bogens), den man ggf. auch im Auto auf Dauer deponieren kann. Im Gegensatz zu seinem 1,6-Tonnen-Genossen.
Grüße
Eifelwolf
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10

Dienstag, 17. Januar 2012, 18:58

Kann Eifelwolf nur zustimmen. Ein kleinerer Greifzug (bis 1 T, z.B. TU-8 ) ist für PKWs und leichte SUVs in den meisten Fällen völlig ausreichend.

Grüße - Benhard
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Ein Problem mit mehreren Unbekannten löst man am besten mit einer Bekannten

Verbrauch: Ungefähr etwa circa geschätzt, gerundet und kaffesatzgelesen so um die 6...11 Liter laut dem Bordschwindler. Selbstgerechnet ca. halber Liter mehr.