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Kaa

...

  • »Kaa« ist männlich
  • »Kaa« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 31. Januar 2012, 16:14

Reifendurchmesserunterschied auf gleicher Achse schädlich?

Hallo Liebe Yetis,

Wie manche hier schon erwähnt haben wird für längere Strecken ein Winterreifen als Ersatzrad eingepackt.
Mit dem Gedanken spiele ich auch, nur stelle ich mir folgene Fragen:

Ich habe als Sommerbereifung die 17 Zöller und als Winterreifen 16er mit 205/55 Bereifung.
Es ist ja allgemein bekannt dass diese beiden Räderkonfigurationen einen unterschiedlichen Durchmesser haben.
Was passiert wenn ich das kleinere Rad wegen eines Reifenschadens anbaue?
Spinnt das ESP weil die Rotationsmessungen unterschiedlich sind?
Beschädige ich gar das Allradsystem mit dieser Konfiguration?

Oder kann ich es in Kauf nehmen die paar Kilometer bis zum nächsten Reifenhändler so zu fahren?

Danke für eure Antworten.

BernhardJ

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  • »BernhardJ« ist männlich

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2

Dienstag, 31. Januar 2012, 16:23

Bis auf einen eventuellen Alarm der Luftdrucküberwachung (wenn sie nicht zurückgesetzt wurde unmittelbar nach dem Reifenwechsel) dürfte eigentlich nix passieren.

Grüße - Bernhard
----------------------------------------------------------------------------
Ein Problem mit mehreren Unbekannten löst man am besten mit einer Bekannten

Verbrauch: Ungefähr etwa circa geschätzt, gerundet und kaffesatzgelesen so um die 6...11 Liter laut dem Bordschwindler. Selbstgerechnet ca. halber Liter mehr.

  • »wilfi« ist männlich

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3

Dienstag, 31. Januar 2012, 16:43

Aber erlaubt ist das nicht, oder :?:

  • »delvos« ist männlich

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4

Dienstag, 31. Januar 2012, 16:44

Zumindest nicht in Deutschland :).

  • »grisu« ist männlich

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5

Dienstag, 31. Januar 2012, 16:47

Hallo,
für eine Fahrt zur nächsten Werkstatt sollte das auf einer nicht angetriebenen Achse funktionieren. Auf der Antriebsachse nicht ratsam, da das Differential ja andauernd die Umfangsdifferenz der Reifen ausgleichen muss. Für so eine Dauerbelastung ist das sicher nicht dimensioniert. Gruß
Grisu

BernhardJ

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6

Dienstag, 31. Januar 2012, 17:05

Wieso soll es nicht erlaubt sein mit einem Reserverad zur Werkstatt zu fahren? Sogar mit einem halbliebigen Notrad darf man das, dann natürlich mit Geschwindigkeitsbegrenzung.

Grüße - Bernhard
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7

Dienstag, 31. Januar 2012, 17:07

Für so eine Dauerbelastung ist das sicher nicht dimensioniert.


Doch doch, sonst würde es bei kurvigen Strecken längst den Geist aufgeben.

Grüße - Bernhard
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8

Dienstag, 31. Januar 2012, 17:13

Hi,

in der Betriebsanleitung/Betriebsanweisung für den Yeti wird darauf hingewiesen, dass alle Räder einen identischen Abrollumfang aufzuweisen haben. Für den Fall, dass sich das Reserverad in seiner Ausführung von der Fahrbereifung unterscheidet, soll es im Pannenfallnur kurzzeitig und mit entsprechend vorsichtiger Fahrweise verwendet werden.

Ich persönlich würde es beim Allrad nicht riskieren, Differential oder Haldex mit unterschiedlichen Abrollumfängen zu belasten. Schon beim TT hatte ich Sommer- und Winterbereifung in identischer Größe gewählt und das serienmässige Notrad gegen eines in entsprechender Fahrbereifung ausgetauscht. Die Platzverhältnisse (Notrad + aufgelegte Styroporwerkzeugschale) liessen das locker zu. Beim derzeitigen -kein Yeti, nur ein RS Kombi- habe ich wieder so verfahren.

Wer sich beim Yeti das Reserverad nicht konfiguriert hat, braucht sich darüber natürlich keinen Kopf zu machen. Der kommt eben einfach nicht weiter, wenn der Reifen total zerstört ist.

Gruß, silent

  • »floflo« ist männlich

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9

Dienstag, 31. Januar 2012, 17:16

Ersatzreifen müssen nicht vorschriftsmäßig sein, d.h. sie brauchen weder eine Mindestprofiltiefe aufweisen noch müssen sie eine für das Fahrzeug zugelassene Größe haben. Unvorschriftsmäßige Reifen dürfen allerdings nur dazu benutzt werden, um das Fahrzeug bei einer Reifenpanne auf dem kürzesten Weg auf aus dem rollenden Verkehr zu bringen (Bayerisches Oberste Landesgericht VRS 69, 469). Ob das die Fahrt in die nächste Werkstatt beinhaltet oder nur auf den nächsten Parkplatz, ist Auslegungssache. Wenn der Ersatzreifen lediglich eine andere aber gleichsam für das Fahrzeug zugelassene Größe hat, hätte ich keine Bedenken, damit auch zur nächsten Werkstatt zu fahren.

floflo

  • »grisu« ist männlich

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10

Dienstag, 31. Januar 2012, 17:46

Hallo Bernhard,
Doch doch, sonst würde es bei kurvigen Strecken längst den Geist aufgeben.

da möchte ich widersprechen. Bei Kurvenfahrten ist das nur für Sekunden eine Belastung. Bei hohen Geschwindigkeiten wird das Differential kaum belastet. Bei geringen Geschwindigkeiten und engen Kurven dagegen eine stärkere Belastung für eine kurze Zeit. Das halten die Gleitlager schon aus. Aber mit höherer Geschwindigkeit (V> 50km/h) längere Zeit die Umfangsdifferenz ausgleichen, stellt einen nicht geplanten Belastungsfall dar. Gruß
Grisu

  • »ALWAG« ist männlich

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11

Dienstag, 31. Januar 2012, 17:53

Für so eine Dauerbelastung ist das sicher nicht dimensioniert.
Doch doch, sonst würde es bei kurvigen Strecken längst den Geist aufgeben.

Grüße - Bernhard
Das kann man nicht eins zu eins vergleichen. Bei kurvigen Strecken kommt ja immer nur kurzzeitig eine Belastung aufs Differential. Zwischenzeitlich kann es sich dann auch wieder abkühlen. Bei unterschiedlichen Raddurchmessern/Abrollumfängen kommt aber eine Dauerbelastung auf das Diff zu. Den nächsten Weg zur Werkstatt bei gemäßigter Fahrweise hält es natürlich aus, das ist ja klar. Aber tausende km bei normalem Fahrbetrieb sicher nicht. Da würde es dann bald den Mechaniker brauchen.

  • »Herne« ist männlich

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12

Dienstag, 31. Januar 2012, 18:05

Wer sich beim Yeti das Reserverad nicht konfiguriert hat, braucht sich darüber natürlich keinen Kopf zu machen. Der kommt eben einfach nicht weiter, wenn der Reifen total zerstört ist.

Das werksseitige "Reserverad" ist ein Notrad in 195/60 R16 für eine max. Geschwindigkeit von 80 km/h und max. 50 km Entfernung.
DSG ist heute, Schalten war gestern :D
Yeti, bis jetzt alles super. :)

Kaa

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13

Dienstag, 31. Januar 2012, 18:21

Ja ich rede ja nicht von 1000 Km :D
Und klar nach dem Wechsel ist langsamfahren selbstverständlich.

Die Simulation ist wie folgt: Reifenschaden auf der Reise. Da grosser Riss, Pannenset unbrauchbar.
Also kleineren Winterreifen drauf, maximal 30 km bis zur nächsten Werkstatt oder Reifenhändler.

Ich denke die 30 Km sollten doch ausreichen.

Das mit dem Differenzial hatte ich nicht bedacht. Muss es denn viel ausgleichen bei den beiden Reifentypen?
Ich hab keine Ahnung in welchen Proportionen wir hier reden.
Sprich: bei den Reifenunterschieden muss es da Turbienenartig drehen oder so von der Geschwindigkeit her eher wie eine Rolltreppe??

Sorry für die laienhafte Darstellung aber der bildliche Vergleich vereinfacht das Verständniss... :D

Kaa

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14

Dienstag, 31. Januar 2012, 18:25

Hallo,
für eine Fahrt zur nächsten Werkstatt sollte das auf einer nicht angetriebenen Achse funktionieren. Auf der Antriebsachse nicht ratsam, da das Differential ja andauernd die Umfangsdifferenz der Reifen ausgleichen muss. Für so eine Dauerbelastung ist das sicher nicht dimensioniert. Gruß
Grisu
Meinst du damit, sollte ich das Pech haben, einer der vorderen Reifen ist beschädigt, dann einen 17 von hinten nach vorne zu montieren und dann den 16er nach hinten zu tuen? hehe :D
Ich weiss zwar dass alle Räder angetrieben werden aber auf normaler Strasse ja eher die Vorderachse...

Meine Frau würde mich in dem Fall für bekloppt erklären. 8o

schrauberass

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15

Dienstag, 31. Januar 2012, 19:55

Bis 50 km bei sachter Fahrweise wird da IMHO gar nichts passieren.........
....aber wie war das mit Deiner Frau? Nicht das dann dakommt "Wieso ist doch ein Rad dran, bin mal schnell zu Mutti gefahren und wieso wollte der Yeti plötzlich links abbiegen? Der hast meine Mutter"

Ist nur Spaß :)

:)
Gruß

Klaus

Es gibt Menschen die sogar das Quadrat bei Tetris drehen 8)