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  • »biker ben« ist männlich
  • »biker ben« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 75

Wohnort: Schwalmtal

Auto: Yeti 2.0 TDI 4x4 103 KW (jetzt ca. 180 PS) Rot ca. 8 L mit WW

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1

Mittwoch, 31. August 2011, 08:19

Bremssattel hinten überholen

Hallo,

ich habe in Skandinavien eine feststitzende hintere rechte Bremse feststellen müssen. Nach der provisorischen Reparatur mitten in der Wildnis bin ich nun dabei, den Bremssattel wiederherzustellen. Schon bei der Suche nach neuen Bremsbelägen im Internet ist mir aufgefallen, dass beim Yeti drei verschiedene Systeme mit unterschiedlichen Bremsscheibendurchmessern verbaut sind. Bei mir ist die Bremsanlage von Bosch verbaut. Bremsbeläge von ATE gibt es dafür nicht, seltsamerweise auch nicht von Bosch, zumindest brachte mich die auf den Bosch-Bremsbelägen aufgedruckte Nummer nicht weiter. Bremsbeläge gibt es im Zubehör nur von Metzger.

Auch die Staubmanschette muss erneuern werden. Der bei Zubehörhändlern angebotene Bosch-Reparatursatz ist für meine Boschanlage nicht geeignet, da die Staubmanschette bremssattelseitig nicht in einer Nut eingelegt wird, sondern von außen eingedrückt wird. Das hat den Vorteil, dass die Staubmanschette ohne Bremskolbenausbau getauscht werden kann. Im Bremskolben sind extra zwei "Kerben", wodurch der Haltering mittels Schraubendreher o, ä. ausgehebelt werden kann. Dazu muss der Bremssattel nicht einmal komplett demontiert werden.

Bei mir sind beide Staubmanschetten an der Hinterachse defekt, wobei auf der linken Seite noch alles in Ordnung, sprich keinerlei Rostansatz, festgestellt werden kann. Hier reicht das Austauschen der Staubmanschette. Auf der rechten Seite hat der Rost auf dem Bremssattel, dort wo der Ring der Staubmanschette eingedrückt wird, den Kolben eingeklemmt. Der Kolben selber ist rostfrei.

Info: Laufleistung 26.000 km in 14 Monaten, oft auf unbefestigten Straßen unterwegs.

Da beim örtliche Skoda-Händler der Mitarbeiter für die Ersatzteilausgabe frei hatte, konnte ich keine Ersatzteile bekommen ;( X( (kein Scherz)

Nun bestellt der Zubehörhändler meines Vertrauens die Staubmanschetten über Skoda, erspart mir weitere Laufereien.



Habt ihr schon ähnliche Erfahrung mit defekten Staubmanschetten gemacht??

Der Einbau von "leicht" zu wechselnden Staubmanschetten könnte auf häufigen Defekt schließen lassen?

Grüße aus Schwaltal

BernhardJ

Der auf den Spitznamen wartet

  • »BernhardJ« ist männlich

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2

Mittwoch, 31. August 2011, 09:49

Beide Staubmanschetten gleichzeitig nach so kurzer Zeit defekt - das gibt tatsächlich zu denken.

Auch ein recht schneller Rostansatz bis zum Blockieren des Zylinders... Das war früher erst so nach 10...12 Jahren Fahrzeugnutzung zu beobachten.

Grüße - Bernhard
----------------------------------------------------------------------------
Ein Problem mit mehreren Unbekannten löst man am besten mit einer Bekannten

Verbrauch: Ungefähr etwa circa geschätzt, gerundet und kaffesatzgelesen so um die 6...11 Liter laut dem Bordschwindler. Selbstgerechnet ca. halber Liter mehr.

  • »Pitbull-SLX« ist männlich

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3

Mittwoch, 31. August 2011, 10:19

Bremsbeläge gibt es im Zubehör nur von Metzger.
Wobei Metzger ja kein Hersteller ist, sondern nur Auftraggeber. Allerdings 50% billiger als das Original.

Da beim örtliche Skoda-Händler der Mitarbeiter für die Ersatzteilausgabe frei hatte, konnte ich keine Ersatzteile bekommen ;( X( (kein Scherz)
Na also da würde ich schon nicht mehr hingehen :thumbdown: . NO SERVICE

Auch ein recht schneller Rostansatz bis zum Blockieren des Zylinders... Das war früher erst so nach 10...12 Jahren Fahrzeugnutzung zu beobachten.
Das waren aber so weit ich weiß immer welche von Lucas und ich Persönlich finde auch Bosch nicht mehr das ist was es mal war, auf jedenfall mal Bosch grün ist nicht mehr besser als die Bauhaus Marken.

Gruß

Pit
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  • »biker ben« ist männlich
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4

Mittwoch, 31. August 2011, 11:48

Hallo;

Ja richtig, die Bremsbeläge sind von Remsa (habe ich vorher noch nie gehört, soll aus Spanien kommen).

Ich hatte auch vorher noch nie solche Probleme bei der Ersatzteilbeschaffung. Ich denke mal das liegt daran, das der Yeti noch nicht so lange auf dem Markt ist.

Auch habe ich in Foren gelesen, dass der Autohändler keine Reparatursätze für Bremssättel vertreibt, sondern nur komplette Bremssättel. Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Ich habe früher (3 x Peugeot Diesel geahren) die Ersatzteile beim Peugeothändler im Ort immer ohne Probleme bekommen, aber für Seat und Skoda habe ich keinen örtlichen Händler und gehe immer zum örtlichen Zubehörhändler. Mit örtlichem Skoda Händler meinte ich den in Schwalmtal-Dülken, im Nachbarort.

Dort wollte ich eigentlich die fälligen Inspektionen machen lassen, die Betonung liegt auf eigentlich.

Vielleicht kriegt er ja noch eine Chance :)

Bin mal gespannt ob heute die richtigen Staubmanschetten angekommen sind.

Grüße aus Schwalmtal

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5

Mittwoch, 31. August 2011, 11:51

Wieso machst du das eigentlich selbst? Garantie schon abgelaufen?

Chuck Norris kann Drehtüren zuschlagen.


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6

Mittwoch, 31. August 2011, 13:59

Ach wäre das schöne gewesen in Skandinavien in der Wildnis mal eben den :F: anrufen und sagen mach mal :thumbsup:

Aber im Ernst, ich hatte natürlich nicht das richtige Werkzeug dabei und musste also mittels Pumpenzange und Hebel improvisieren um die Sache provisorisch zu beheben. Ich habe den Yeti von ONA und war noch nicht beim Yeti-Händler in der Nähe zur Inspektion.

Ich frage mich, ob sowas überhaupt unter die Garantie fällt oder ob es wegen der vielen unbefestigten Straßen einfach selbst verschuldet ist. Da ich so eine Reparatur nicht zum ersten mal mache dachte ich mir besorg die Ersatzteile und erledige die Sache. Normalerweise auch kein großer Akt, wenn man denn die Ersatzteile, hier Staubmanschetten, auch bekommt.

Der Yeti steht sehr viel und gerade die hinteren Bremsscheiben weisen oft starken Rostansatz auf. Aber mit einem festsitzenden Bremskolben habe ich nicht gerechnet.

Grüße aus Schwalmtal

schrauberass

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7

Mittwoch, 31. August 2011, 14:23

Nach ETKA

Dichtung 5K0 698 671 das entspricht nem Repsatz ;)

Beläge 5K0 698 671

Kolben ausbauen mit 1000er Schmirgelleinen säubern und mit ATE Paste wieder zusammenbauen....aber da scheinst Du ja Erfahrung zu haben :)
Gruß

Klaus

Es gibt Menschen die sogar das Quadrat bei Tetris drehen 8)

  • »1gnt23« ist männlich

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8

Mittwoch, 31. August 2011, 16:41

Sind die Staubschutzmanschetten nicht heutzutage aus Plastik?

Weißt du rein zufällig wie der Sattel kaputt gegangen ist bzw. ob es nur der Handbremshebel ist/war, der festgerostet ist?

  • »carstix« ist männlich

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9

Mittwoch, 31. August 2011, 19:42

Da beim örtliche Skoda-Händler der Mitarbeiter für die Ersatzteilausgabe frei hatte, konnte ich keine Ersatzteile bekommen (kein Scherz)

Da wollen wir mal hoffen das der nicht stirbt :)

Unglaublich!

Grüße
Carsten

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10

Donnerstag, 1. September 2011, 08:14

Hallo,

Die Sache ist nun erledigt, Preise bei meinem Zubehörhändler im Ort

Bremsbeläge hinten für ca. 49 Euro, Staubmanschette, und nur die Staubmanschette 14,50 Euro pro Stück(über Skoda bezogen).
An"schrauberass"

der Kolben auf der rechten Seite war merkwürdigerweise nicht verrostet, Rost hatte sich unterhalb der Nut, in die die Staubmanschette eingedrückt wird, gebildet.

Das Austauschen der Staubmanschette geht ohne Spezialwerkzeug, den Ring der alten Manschette auf den Ring der neuen Staubmanschette auflegen und mit kräftigem Druck kann die Manschette eingedückt werden. Hierzu muss nur der Bremssattel gelöst werden, die Bremsleitung muss nicht demontiert werden. (spart das Entlüften) Ich hatte nur ein bisschen Sorge das die neue Manschette an der Abdichtung zum Kolben einreißt, weil das Kolbenende Richtung Bremsbeläg einen relativ großen Druchmesser hat, sich dann dahinter, dort wo die Staubmanschette einrastet, stark verjüngt und der Durchmesser der Staubmanschette dort entsprechend klein ist. Aber alles schön mit der ATE-Paste "flutschig" gemacht, dann gings.

Da sich hier keiner mit einem ähnlichen Problem gemeldet hat, gehe ich mal davon aus, dass es sich nicht um ein typisches Yeti - Problem handelt. Das hätte mich auch enttäuscht, den der Yeti ist nun mal super :thumbsup: und mit der Verarbeitung bin ich auch zufrieden :)

Grüße aus Schwalmtal

Handtuch

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11

Donnerstag, 1. September 2011, 12:46

Da sich hier keiner mit einem ähnlichen Problem gemeldet hat, gehe ich mal davon aus, dass es sich nicht um ein typisches Yeti - Problem handelt. Das hätte mich auch enttäuscht, den der Yeti ist nun mal super :thumbsup: und mit der Verarbeitung bin ich auch zufrieden :)

Ich glaube einer hat schon mal von einer festen Bremse geschrieben. "Häufig" ist aber wirklich was anderes.
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12

Donnerstag, 1. September 2011, 13:59

Hallo biker-ben,

von welchen Kolben genau sprichst du ?(

Den Bremssattel als solches kannst du selbst nicht so einfach überholen da auch die Wirkung der Handbremse über die Bremssättel erfolgt :!:

Und die neuen Bremsbeläge bekommst du auch nur eingebaut, wenn du das entsprechende "Bremskolbenrückstellwerkzeug" zur Hand hast :!:

Ich kann mir, so wie du das beschrieben hast, nur vorstellen, dass du die Kolben von dem schwimmenden Teil des Bremssattel meinst :!:

Denn du schreibst :
der Kolben auf der rechten Seite war merkwürdigerweise nicht verrostet, Rost hatte sich unterhalb der Nut, in die die Staubmanschette eingedrückt wird, gebildet.

Denn das sind diese Führungsstift vom Bremssattel :!:


Die Bremse ist ein VW-Teil und die Probleme mit den festgegammelten Kolben bestehen schon sein zig Jahren, da die Manschetten sehr anfällig sind :!:
Um genau zu sein, seit VW die Hinterradbremse auch mit Bremsscheiben baut :!:
Gruß Uwe
.................YETDi 4x4 Power........... so muss das sein
:D

  • »carstix« ist männlich

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13

Freitag, 2. September 2011, 00:15

Und die neuen Bremsbeläge bekommst du auch nur eingebaut, wenn du das entsprechende "Bremskolbenrückstellwerkzeug" zur Hand hast

Ist das bei der Bremse hinten anders? Hatte noch kein Auto mit Scheibenbremse hinten. Ich hab noch nie so ein Werkzeug benutzen müssen (was nicht heißt, dass es damit nicht besser geht) um die Bremsbeläge an meinen Autos zu wechseln...

Grüße
Carsten

schrauberass

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14

Freitag, 2. September 2011, 07:00

Geht schon, aber dat is so was von pfuscherei .........

Um den Kolben zurückzusetzten musser er ein stück gedreht werden.
Gruß

Klaus

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15

Freitag, 2. September 2011, 11:16

Gleichzeitiger Vorgehensweise beim zurückstellen ders Bremskolbens an der Hinterradbremse:

Der Bremskolben wird mit dem Rückstellwerkzeug under Druck mit gleichzeitigem Drehen des Bremskolbens zurück gedrückt.
Dadurch, dass die Hinterradbremse mit im Bremssattel integriert ist, du den Bremskolben mit irgendwelchen Hilfmittel zurückdrückst,
kannst du ganz schnell die Handbremsmechanik im Bremssattel zerstöhren :!:

Die Folge, du kannst dir einen neuen Bremssattel kaufen.

Ich denke mal, dass der Hersteller des Bremssattels immer noch Gierling ist :!:

Such mal im I-net nach Girling und Bremsenrückstellwerkzeug (wegen Urheberrecht kein Link)

ACHTUNG: NICHTS FÜR BASTLER :!: ICH ÜBERNEHME FÜR EVT. ENTSTANDENS SCHÄDEN BEI SELBSTVERSUCHE AN DER BREMSE KEINE HAFTUNG :!:

P.s.: So wie das was biker ben beschrieben hat, handelt es sich lediglich um die Staubmanschetten für die Gleitbuchsen am Schwimmsattelteil.
Gruß Uwe
.................YETDi 4x4 Power........... so muss das sein
:D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Boomer« (2. September 2011, 11:23)


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Bucketman (02.09.2011)