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  • »Silver Y« ist männlich

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16

Samstag, 27. August 2011, 13:03

War das aber nicht eigentlich so, dass man beim 4x4 die Räder nicht von Vorne nach Hinten (+ natürlich umgekehrt ) wechseln sollte (beim 4x2 kein Problem)? Durch den unterschiedlichen Sturz/Spur (sollen?) nutzen sie sich nur noch schneller ab.
Der 4x4 läuft doch in der meisten Betriebszeit sowieso 'nur' als Fronttriebler, da sich der Heckantrieb nur bei Bedarf dazuschaltet. Dies dürfte bei den meisten Fahrten in der Stadt, auf Landstrassen und auf der BAB wohl eher selten der Fall sein. Und wenn, dann auch nur zeitweise.


Daher werden sich die Vorderreifen beim 4x4 wegen dem Reifenverschleiss durch Antrieb und dem Einlenken in Kurven vorne auch stärker abnutzen ... vielleicht nicht ganz so stark als das bei einem reinen 2WD-Antrieb der Fall ist. ;) Warum sollte man dann die Reifen nicht auch tauschen können, so wie beim 2WD?
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SBorg

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17

Samstag, 27. August 2011, 13:33

Hatte mir so der freundliche Reifenhändler gesagt (dann allerdings revidiert, da meiner ja nur 4x2). Als Grund nannte er die unterschiedlichen Stürze zwischen Hinter- und Vorderachse, die es anscheinend nur beim 4x4 gibt (4x2 dann wohl identisch). Hat (hätte) also nichts direkt mit der Laufzeit des tatsächlichen 4x4 zu tun, denn rollen tun sie ja immer.
Keine Ahnung ob das beim Yeti stimmt, überhaupt stimmt... Hat mich, dank 4x2, auch nicht weiter interessiert, deswegen halt auch die hier gestellte Frage :)
LG
SBorg

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18

Samstag, 27. August 2011, 14:49

Verstehe das mit den unterschiedlichen Stürzen nicht...die unterschiedliche Einstellung schon, was das mit dem Reifenwechsel zu tun hat nicht.
Dachte immer wenn die Stürze richtig eingestellt sind, dass sich die Reifen gerade abfahren. Wenn sie sich einseitig abfahren stimmt doch was nicht.
Und warum soll man dann nicht wechseln?

Grüße
Carsten

SBorg

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19

Samstag, 27. August 2011, 16:27

Vorweg: habe da keine Ahnung von...

Aber ich erinnere mich noch an ältere 3er BMws, bei denen man schon optisch den negativen Sturz erkennen konnte. Wenn also theoretisch die Vorderachse einen positiven hat und die hintere einen negativen, fahren sich die Reifen doch jeweils nicht ganz gleichmäßig ab. Wechsele ich jetzt die Reifen vom positiven auf den negativen Sturz, vermindert sich doch die Auflagefläche? Er wäre ja dann bspw. auf der Innenseite mehr abgefahren als auf der Außenseite. Durch die Richtungsänderung des Sturzes würde er nun mehr auf der Außenseite belastet werden und die Innenseite weniger. Wie gesagt, also nur Theorie (auch mit den Stürzen). Mich hat es dann wegen des 4x2 nicht weiter interessiert.
In der BA steht keine Ausnahme für den 4x4 drin, von daher ist es eigentlich also sowieso hinfällig :D

...und diverse Tests im Winter bei den Automagazinen bewiesen immer eindeutig: das bessere Profil Hinten drauf.
LG
SBorg

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  • »Silver Y« ist männlich

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20

Samstag, 27. August 2011, 16:57

...und diverse Tests im Winter bei den Automagazinen bewiesen immer eindeutig: das bessere Profil Hinten drauf.
Na ja, ich weiss nicht so recht, was die da empfehlen. Mein Verstand sagt mir was anderes.

Bei Frontantrieb nutzen sich die Vorderräder immer schneller ab. Da ich keine Rennen fahre, laufen die Räder hinten nur nach und tragen das Gewicht des Wagens und, na gut, bringen noch ein bissel Seitenführung in den Kurven. Vorne dagegen brauche ich beim Anfahren und in jeder Kurve Grip, und das geht nun mal mit mehr Profil sicherer.

Zudem kann ich durch Umwechseln der guten Reifen von hinten nach vorne den Reifensatz länger fahren.
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schrauberass

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21

Samstag, 27. August 2011, 16:58

Zitat Kfz Tech

Aufgabe

Die Seitenführung der Außenräder bei Schräglagen des Fahrzeugs zu verbessern. Der Winkel zur Fahrbahn bleibt trotz unterschiedlichem Einfedern in etwa gleich. Der Reifen hat dadurch mit der vollen Aufstandsfläche Kontakt.
Funktion

Der Sturz bezeichnet den Winkel, den das Rad zur Senkrechten hat. Er ist positiv, wenn das Rad oben nach außen geneigt ist und negativ bei Neigung oben nach innen. Positiver Sturz kommt eigentlich nur noch beim kurveninneren Vorderrad vor. Bei Geradeausfahrt ist der Sturz Null oder leicht negativ. Mit dem Einfedern wird er entsprechend dem Neigungswinkel des Aufbaus negativer. In günstigsten Fall bleibt das Rad dabei mit seiner vollen Reifenbreite auf der Fahrbahn. Nur bei Starrachsen hinten bleibt der Sturz immer Null. Zu viel negativer Sturz wirkt sich ungünstig auf den Geradeauslauf aus.

Sturz VA
0° 8' GL 0° 17' beide +- 30'

Sturz HA

-1°20' +- 30'

So wie Carstix es geschrieben hat, alle sollten sich gleichmäßig abnutzen (laufbild nicht Profiltiefe)

Und der Bremsstaub brennt sich auch nicht so fest ein.....
Gruß

Klaus

Es gibt Menschen die sogar das Quadrat bei Tetris drehen 8)

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22

Sonntag, 28. August 2011, 18:59

Moin Moin,

für mich gehören die besseren Reifen nach hinten.
Im Zweifel schlag ich lieber mit der Front irgendwo ein, als mit der Seite.
Wenn vorne die Haftung verloren geht, geht er relativ kontrolliert gerade aus.
Verliere ich hinten die Haftung, wird die Bewegung unvorhersagbar.

Wenn die Vorderen Reifen abgefahren sind, kommen die Hinteren nach Vorne und die neuen Reifen nach Hinten. Damit bekomme ich auch die optimale Laufleistung hin.
--
Ein Kasten Bier ist was für zwei Leute, wenn einer nicht trinkt :drink:

skijacke

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23

Sonntag, 28. August 2011, 23:23

Ich kenne es auch nicht anders, mein Reifenhändler montiere die Reifen mit dem meisten Profil immer auf der Hinterachse bei meinen Fronttrieblern. Den Fronttriebler kann man vorne immer noch wieder abfangen, sei es durch treten der Kupplung oder Gegenlenken.
Wenn einen das Heck überholt, hat man meistens schlechte Karten, dann gibts Beulen im Blech. Habe das einmal mitgemacht in jungen Jahren und seitdem achte ich stets auf eine gute Bereifung.
Gruss skijacke
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24

Montag, 29. August 2011, 13:21

Richtig!
Die Empfehlung die besseren Reifen auf die Hinterachse zu schrauben kommt daher, dass OttoNormalFahrer leichter mir einem UNTER- als mit einem ÜBERsteuernden Fahrzeug zurechtkommt. D.h. ist man zu schnell in ne Kurve gefahren, schiebt das Auto über die Vorderräder geradeaus und baut so (wenns gut geht) genug Geschwindigkeit ab um den Wagen abfangen zu können. Bricht da Heck aus ist Gegenlenken angesagt, und wer von uns traut sich das in einer Notsituation wirklich zu ;)
Hab beim Yeti noch keine Erfahrung mit Reifenabnutzung, aber gehe mal davon aus,dass sich die vorderen wie bei "Fronttrieblern" üblich scheller abnutzen. Also werd ich nächstes Frühjahr die hinteren nach vorne schrauben. Entgegen obiger Empfehlung :D
------------
in the alps

  • »OlliXS« ist männlich
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25

Montag, 29. August 2011, 13:36

Zum Thema Reifensturz:

Mein :F: hat mir mitgeteilt, dass beim 4x2 als auch beim 4x4 der Sturz der Vorder- und Hinterräder gleich wäre.
Die ° Zahl wusste er allerdings auch nicht.
Solange Menschen auf der Erde Hunger leiden ist es unverantwortlich, Lebensmittel zu verheizen.
Mais gehört auf den Teller, nicht in den Tank!

  • »1gnt23« ist männlich

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26

Montag, 29. August 2011, 20:49

Zum Thema Reifensturz:

Mein :F: hat mir mitgeteilt, dass beim 4x2 als auch beim 4x4 der Sturz der Vorder- und Hinterräder gleich wäre.
Die ° Zahl wusste er allerdings auch nicht.



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