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  • »sprint veloce« ist männlich
  • »sprint veloce« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 25. August 2011, 14:26

Verhalten des Yeti 4x4 im Grenzbereich (Kurven)?

Moin in die Runde,

mangels echter Gelegenheiten, auf den regulären Strassen und im Strassenverkehr mag ich den Yeti nicht auf die Seite legen und einen Verkehrsübungsparcours / bzw. frei befahrbaren Sicherheitstrainingsparcours haben wir hier nicht mal ansatzweise in der Nähe, frage ich mal interessenhalber damit ich es nicht selbst ausprobieren muss.

Wie verhält sich der 4x4 eigentlich in Grenzsituationen, also in sehr bzw. zu schnell gefahrenen Kurven (ggf. noch mit Nässe kombiniert), untersteuert er wie ein FWD, heisst, schiebt er über die Vorderräder in den Graben, oder kommt doch eher das Heck ganz plötzlich wie beim RWD, oder versetzt der Yeti kmpl. quer auf ganzer Länge? Was kommt danach? Dreht er sich um die Achse, oder was passiert wenn man es übertreibt? Greifft vorher schon das ESP ein und v.a wie greift es ein?

Hat da evtl. jemand schon mal die Erfahrung gemacht wie sich das vierläufige Viech in Grenzbereichen verhält? z.B. viel zu schnell angefahrene Autobahnabfahrt, oder Schotter in einer zu schnellen Kurve, oder auf der Rennstrecke wenn man es einfach überzockt?

hzl. Gruss, SV

poly

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  • »poly« ist männlich

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2

Donnerstag, 25. August 2011, 14:53

Hallo Sprint veloce,
so einfach ist alles nicht. Selbstverständlich neigt ein FWD zum untersteuern und ein RWD zum Übersteuern. Das ist aber nicht alles. Bremst man in der Kurve wird das Gewicht sich naturgemäß mehr an die Vorderräder verlagern. Die Vorderreifen greifen dadurch besser. Der Hinterwagen wird leichter und so verlieren die Hinterreifen eher die Haftung. Dadurch kann selbst ein FWD übersteuern. Das Gegenteil. Gibt man in der Kurve ordentlich Gas (die entsprechende PS vorausgesetzt) verlagert sich das Gewicht an den Hinterräder, sodaß selbst ein RWD untersteuert. Übt man das ganze (selbstverständlich auf dem Verkehrsübungsgelände - irgend wo wird auch in Deiner Nähe ein ADAC-Sicherheitsgelände sein) kann man es verwenden um das Auto im Falle eines Falles besser zu fangen (oder um besser und schneller in einer Kurve zu kommen, was selbstverständlich kein vernünftiger Mensch im Straßenverkeht tut).
Zu Deiner eigentlichen Frage: Ich war mit dem Yeti noch nie auf dem Sicherheitsgelände. Ohne Physiker zu sein würde ich behaupten, der Yeti verhält sich wie ein Fronttriebler. Er hat keinen permanenten Allradantrieb und so schnell kann keine Elektronik eingreifen. Verliert ein Reifen den Bodenkontakt hilft alles nicht mehr.
Vielleicht meldet sich auch jemand, der sich mit der Materie besser auskennt, dann sind wir alle klüger.
Viele Grüße
Jannis

  • »floflo« ist männlich

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3

Donnerstag, 25. August 2011, 14:56

Das Fahrverhalten im Kurvengrenzbereich wird Ottonormalyetianer allenfalls im Winter bei Glätte austesten können. Ansonsten sollte man seinen Fahrstil überdenken. In den Fachzeitschriften wird dem Yeti aber ausnahmslos ein sehr agiles und dabei auch sehr fahrsicheres Fahrverhalten bescheinigt. Ich selbst musste mal unfreiwillig einen Elchtest machen, weil ein Fahrzeug vor mir auf der Autobahn seine Ladung verloren hat und ich bei etwa Tempo 100 blitzschnell ausweichen musste. Das Ergebnis war überaus beeindruckend, der Yeti umkurvte das Hindernis wie auf Schienen, kein Aufschaukeln, kein Ausbrechen, gar nichts. Spätestens da wusste ich, das richtige Auto gekauft zu haben.

floflo

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4

Donnerstag, 25. August 2011, 14:59

Aus meiner Sicht reagiert der Yeti äußerst neutral.
Er schiebt weder übermäßig über die Vorderräder noch kommt das Heck.
Gerade auf Nässe schaltet sich der Hinterradantrieb sehr frühzeitig zu, so dass es auch nicht zu Lastwechselreaktionen kommt.
Ich hab das bei Nässe ausgetestet und kann nur sagen, dass das Fahrverhalten bei Allradlern (und auch beim Yeti) das neutralste ist was man sich vorstellen kann. Nicht zu vergleichen mit nur 1 angetriebener Achse.
Den Grenzbereich konnte ich dabei allenfalls antesten, jedoch nicht wirklich erreichen.
Solange Menschen auf der Erde Hunger leiden ist es unverantwortlich, Lebensmittel zu verheizen.
Mais gehört auf den Teller, nicht in den Tank!

poly

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  • »poly« ist männlich

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5

Donnerstag, 25. August 2011, 15:14

Entschuldigung, aber wenn man den Grenzbereich nicht überschreitet verhält sich jedes Auto neutral. Dieser Grenzbereich setzt sich bei den neuen Autos (und nicht nur beim Yeti) extrem spät ein, aber irgendwann ist dieser Grenzbereich erreicht. Die Frage ist, was eben nach Überschreitung des Grenzbereiches passiert.
Viele Grüße
Jannis

  • »OlliXS« ist männlich

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6

Donnerstag, 25. August 2011, 15:24

Dann liegt man im Straßengraben.

Aber innerhalb des Grenzbereichs (der Bereich ist ja ein Bereich weil er einen Abschnitt überdeckt) kann man jede Menge Spaß haben.
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  • »floflo« ist männlich

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7

Donnerstag, 25. August 2011, 15:31

Entschuldigung, aber wenn man den Grenzbereich nicht überschreitet verhält sich jedes Auto neutral. Dieser Grenzbereich setzt sich bei den neuen Autos (und nicht nur beim Yeti) extrem spät ein, aber irgendwann ist dieser Grenzbereich erreicht. Die Frage ist, was eben nach Überschreitung des Grenzbereiches passiert.

Das späte bzw. nicht erreichen des Grenzbereichs ist auch eine Folge des ESP, das den Wagen ausbremst, bevor man im Grenzbereich ist. Was das ESP allerdings nicht kann ist ein Überwinden der Fliehkraft. Ohne ESP ist bei den meisten Fahrzeugen der Grenzbereich heutzutage kleiner, d.h. er kommt zwar erst sehr spät, doch wenn man ihn dann überschreitet bedarf es hoher Fahrkünste, um das Fahrzeug wieder zu stabilisieren. Da waren die Fahrzeuge früher m.E. gutmütiger.

floflo

BernhardJ

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8

Donnerstag, 25. August 2011, 15:38

Auf Schotter in Schweden ausprobiert:

Der Yeti untersteuert im Grenzbereich erstmal. Geht man vom Gas weg oder bremst, wird der Effekt noch leicht verstärkt. Gibt man dagegen oder direkt danach wieder ein wenig mehr Gas, so fängt er sich dank ESP (die Elektronik reagiert relativ schnell, da war die Viskosekupplung in meinem vorherigen Wagen ein Dreck dagegen) und ist wieder sehr neutral. Er ist also recht einfach wieder vom Grenzbereich "herunterzubringen". Gilt natürlich nur für den Allrad und nur für "leichte" Grenzsituationen.

Äußerste Vorsicht ist geboten, wenn die Räder am unterschiedlichen Grund packen müssen. Da kann man den elektronischen Helfern bestimmt interessante schlecht voraussehbare Verhaltensmuster entlocken.

Grüße - Bernhard
----------------------------------------------------------------------------
Ein Problem mit mehreren Unbekannten löst man am besten mit einer Bekannten

Verbrauch: Ungefähr etwa circa geschätzt, gerundet und kaffesatzgelesen so um die 6...11 Liter laut dem Bordschwindler. Selbstgerechnet ca. halber Liter mehr.

poly

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9

Donnerstag, 25. August 2011, 15:42

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Ich verstehe es so: Bis zu einer Geschwindigkeit verhält sich der Wagen völlig neutral, alle Reifen haben Kontakt zu der Straße und der Wagen fährt wie auf Schienen. Diese Geschwindigkeit ist bei jedem Auto eine andere, wenn man ESP und andere elektronische Hilfen hat ist selbstverständlich diese Geschwindigkeit um einiges höher. Ab einen bestimmten Punkt verlieren aber zwei oder alle vier Reifen ihre Haftung und der Wagen rutscht. Es gibt eigentlich nur drei Möglichkeiten: 1) der Wagen untersteuert. 2) der Wagen übersteuert und 3) der Wagen "schiebt sich mit alle 4 Reifen zur Seite, das tut heute kaum ein Auto, da diese Variante früher oder später zum Überschlagen führen wird.
Was tut nun der Yeti?
Selbstverständlich kann ein geübter Fahrer den Wagen bis zu eine bestimmte Geschwindigkeit auffangen, je besser der Fahrer ist desto höher diese Geschwindigkeit aber irgend wann ist für jeden Schluß.
Viele Grüße
Jannis

poly

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  • »poly« ist männlich

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10

Donnerstag, 25. August 2011, 15:46

Danke BernhardJ, Du hast unsere Frage geklärt.
Viele Grüße
Jannis

mi-go

Tausendfüßler

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11

Donnerstag, 25. August 2011, 19:01

Es gibt eigentlich nur drei Möglichkeiten: ...3) der Wagen "schiebt sich mit alle 4 Reifen zur Seite,


Genau das ist es!

Und genau das hat mein Yeti letztes Jahr im Schnee gemacht - wenn ich es forciert habe! Ist übrigens bei unserem SX4 genauso - nur noch etwas giftiger, da er über kein stabilisierendes ESP verfügt (da ist der Spaßfaktor beim Driften besser)!


LG
Mi-go
Y E T I - monstermäßig stark ! ! !

  • »Bergler« ist männlich

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12

Donnerstag, 25. August 2011, 19:22

Das ESP reagiert erst wenn das Fahrzeug nicht mehr in die Richtung fährt wo die Lenkung eigentlich vorgibt, zum Beispiel das Heck ausbricht oder das Auto über die Vorderräder schiebt, dann werden von der Elektronik blitzschnell gezielt einzelne Räder leicht bis stark abgebremst bis das Fahrzeug wieder stabilisiert ist.
Beim Yeti funktioniert das ganze hervorragend, ich habs im Winter im Schnee mal richtig getestet, einzig wenn man dann mit allen 4 Rädern auf Glatteis ist ist auch die Elektronik an der Grenze.
Auf Trokenem Asphalt muss man schon ganz schön wild fahren (Elchtest) bis man solche Situationen provozieren kann, ich habs jedenfalls noch nicht soweit getrieben.

Gruss Bergler
Skoda Yeti 2.0 TDI 170Ps Experience Storm Blau Metalic
Bei mir wird der Yeti Artgerecht :thumbup: gehalten und hat genug Auslauf im Gebirge :D

schrauberass

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13

Donnerstag, 25. August 2011, 19:48

Kreisel und Vollgas, den Rest macht der Yeti......


macht irre Spass.....mit jedem der ESP hat.
Gruß

Klaus

Es gibt Menschen die sogar das Quadrat bei Tetris drehen 8)

  • »dave_01« ist männlich

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Donnerstag, 25. August 2011, 20:16

Kann ein Sicherheitstraining nur empfehlen

...habe ein solches, bald nachdem ich den Yeti hatte, beim ÖAMTC (ADAC auf österreichisch) gemacht.
War ein Training für SUV: halber Tag am Sicherheitstrainingsplatz, halber Tag in der Sand/Schottergrube. Hat irren Spass gemacht und den Yeti als eines der am besten beherrschbaren Fahrzeuge im Feld bestätigt.
Im Kreisel schiebt er schön über alle 4 Räder. Nach der Schleuderplatte war er dank gut regelndem ESP leicht einzufangen - andere SUV hatten da teils ganz erhebliche Probleme, nachher nicht gegen die Fahrrichtung zum Stehen zu kommen.
Gelände hat der Yeti auch gut gemeistert. Steile Abfahren waren mit dem Asistenten kein Problem, man muss sich selbst nur einmal überwinden, sich in die Tiefe zu stürzen. Bergauffahrten mit losem Sand wollten aber mit Schwung und wegen fehlender Untersetzung mit stinkender Kupplung genommen werden.
Bei einem Citroen/Peugeot hingegen verweigerte der Allradantrieb mitten in der Steigung wegen Überhitzung. Der Wagen kam plötzlich nicht mehr vorwärts, kam schief und musste letzten Endes vom Trainer mit richtigem Geländewagen, Gurt und Seilwinde geborgen werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dave_01« (25. August 2011, 20:26)


schrauberass

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15

Donnerstag, 25. August 2011, 20:22

Oder günstig im Norden.....

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Wenn ihr wollt hole ich einen Günstigen Gruppenpreis raus so 10 TN sollten es werden.....
Gruß

Klaus

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