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1

Dienstag, 31. Januar 2012, 06:38

Kupplung streikt bei Kälte

Moin!

Heute Früh war echt krass Kalt. Der Yeti stand vor der Tür (artgerechte Haltung!), das Thermometer blinkte "-19°C", die Tempos waren aufm Armaturenbrett festgefroren... BRRR!!! :wacko:

Jedenfalls, keinerlei startprobleme gehabt, das ist gut, aber die Kupplung (TDI mit sechsgang) war irgendwie komisch drauf: ließ sich schlecht durchdrücken, und ich hatte das Gefühl, dass der Weg des Pedals halb so kurz war wie üblich?!

Kennt jemand das Problem, und muss ich mir nun sorgen machen?..

=) e.o.l.
de omnibus dubitandum

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Micha« (31. Januar 2012, 10:17) aus folgendem Grund: Tags hinzugefügt. Rechtschreibung korrigiert.


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2

Dienstag, 31. Januar 2012, 08:47

Moin e.o.l.,

möglicherweise liegt die Ursache des Problems schon bei der Aussentemperatur. Bei Kälte werden Öle dickflüssiger. Besonders wenn das Fahrzeug die ganze Nacht im Freien gestanden hat. Nach einigen Kilometern Fahrt und mehreren Schaltvorgängen dürfte sich das schon gelegt haben, da das Getriebeöl dann wieder seine übliche Viskosität erreicht hat.

Gruß Scrat

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3

Dienstag, 31. Januar 2012, 09:13

moin-moin, scrat!

Klingt logisch, danke dir! Hatte mir schon sorgen gemacht, dass irgendwas mechanisches den Temperaturen zum Opfer gefallen war, oder dass irgendetwas angenagt worden sein könnte... aber stimmt - auf das dickflüssigere Getriebeöl bin ich nicht draufgekommen!

=) e.o.l.

PS: und ja, nach ca. zehn Kilometer ließ sich die Kupplung leichter treten. :thumbsup:
de omnibus dubitandum

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Micha« (31. Januar 2012, 10:19)


euse

...

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4

Dienstag, 31. Januar 2012, 11:35

Moin,

Also ganz so kalt war es bei uns heute Morgen (noch) nicht.

Der Vermutung von scrat mag ich mich nicht anschliessen, die Viskosität des Getriebeöls hat nichts mit der Mechanik der Kupplung zu tun. Die beeinflusst nur die Schaltbarkeit des Getriebes.

Die schwergängige Kupplung muss andere Gründe haben, vielleicht Geber- und Nehmerzylinder oder auch den Ausrückhebel an der Kupplung.
Gruß

euse


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qek

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Dienstag, 31. Januar 2012, 13:08

Hallo,

ein Kollege arbeitet in Russland und hatte einen Passat als Dienstwagen. Bei etwa -25°C sprang der Wagen noch an, nach dem Treten der Kupplung blieb das Pedal jedoch unten. Da ist er auf öffentliche Verkehrmittel umgestiegen, bis es etwas wärmer wurde.

Gruß QEK

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Dienstag, 31. Januar 2012, 13:27

Internet sagt, bei VW gibt es anscheinend Probleme mit einem Stopfen im Geberzylinder, der den Durchfluß bei zähem Hydrauliköl (Kälte) hemmt. Müsste man in den Zeichnungen schauen, wo dieses Teil sitzt.

Ergänzung:

Müßte hier irgendwo im 17 sitzen:

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Grüße - Bernhard
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Ein Problem mit mehreren Unbekannten löst man am besten mit einer Bekannten

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Dienstag, 31. Januar 2012, 13:28

Der Vermutung von scrat mag ich mich nicht anschliessen, die Viskosität des Getriebeöls hat nichts mit der Mechanik der Kupplung zu tun. Die beeinflusst nur die Schaltbarkeit des Getriebes.
Das stimmt. Allerdings sind alle beweglichen Teile, also auch Ausrücklager, Pedalerie, Bowdenzüge, etc., gefettet gelagert. Und Fett reagiert auf Temperaturen noch extremer als Öl.

Ich weiß nicht, ob nun das Problem daran liegt, aber ich könnte es mir schon vorstellen...

LG Markus
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Dienstag, 31. Januar 2012, 13:48



Hmmm, außer dem Hallgeber sehe ich hier nix, vielleicht weiß Klaus mehr?

Im übrigen, die Kupplung im Yeti arbeitet hydraulisch. Wenn da die Dichtungen im den Zylindern bei Kälte versagen (durch hohen Widerstand des kalten Hydrauliköls), hat man schlechte Karten die Hydraulikflüssigkeit in den Zylindern wieder an die richtige Seite der Dichtung zu bekommen...

Grüße - Bernhard
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Dienstag, 31. Januar 2012, 14:03

also doch sorgen machen, oder wie? sollte ich den Yeti lieber zum :F:-doktor bringen (morgen früh solls wieder -20°C werden)?..

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Dienstag, 31. Januar 2012, 14:03

Die Hydraulikfüssigkeit (die im übrigen die Bremsflüssigkeit ist) ist hygroskopisch, sie zieht also Wasser an.
Evtl. ist schon zuviel Wasser in der Bremsflüssigkeit?!
Wie alt ist dein Yeti?

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Dienstag, 31. Januar 2012, 14:08

Evtl. ist schon zuviel Wasser in der Bremsflüssigkeit?!

hmm... e.o.l.s Yeti wird morgen ein jahr und drei wochen alt und hat bloß 18300 km auf der uhr. ist H2O in der bremsflüssigkeit nicht eher eine altersserscheinung (wechsel erst nach 2-3 jahren vorgesehen..)? :(

=/ e.o.l.
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Dienstag, 31. Januar 2012, 14:21

Ja, nach 2 Jahren ist der Wechsel lt. Wartungsplan (oder ist es nur eine Empfehlung? Bei meinen Autos war es bisher immer alle 2 Jahre) fällig. Aber in Gegenden mit sehr hoher rel. Luftfeuchtigkeit kann er schon früher fällig sein.

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Dienstag, 31. Januar 2012, 16:08

Mal 'ne Frage zwischendurch: Auch wenn im Kupplungskreislauf anteilig Wasser drinn wäre, was soll denn da deswegen bitteschön hydraulisch schief gehen? Wasser läßt sich genauso schlecht komprimieren wie Bremsflüssigkeit und komprimierbare Dampfblasen wird es da bei Kälte im Stand (Bremsen, Kupplung und alle Flüssigkeiten kalt!) mit Sicherheit nicht geben.

Daher ist es bestimmt nicht der Grund für die Fehlfunktion der Kupplung bei Kälte. Höchstens, wenn der Kupplungskreislauf bei Kälte irgendwo eine größere Menge reine Luft gezogen hätte, was ich auch nicht ganz glaube.

Grüße - Bernhard
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Dienstag, 31. Januar 2012, 19:03

Hmmmm,

da wird mir aber anders, wenn ich von den Problemen (Kupplung und Schaltung eingefroren) bei Kälte lese. Bisher hatte ich mit keinem meiner vorherigen Geländewagen Probleme diesbezüglich. Nur einmal vor 18 Jahren ist mir der Diesel beim L200 eingefroren, da hatten wir aber auch -25 Grad.
Da hoffe ich mal, das die Probleme eine andere Ursache haben, als nur die Kälte?

Gruß
Harzer4x4

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schrauberass

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15

Dienstag, 31. Januar 2012, 19:14

Betätigt wird doch wohl mit Bremsflüssigkeit oder ;)

Nach 2 Jahren sollte der Wasseranteil nicht so hoch sein das es zu problemen führt. Doof ist das die Werkstatt das reproduzieren muss, also nicht lange warten hin zum :F:
Gruß

Klaus

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