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BernhardJ

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1

Donnerstag, 1. Dezember 2011, 14:25

Kraftübertragung Haldex

Da Handtuch den interessanten Thread zur Sinnhaftigkeit des Allrads zugemacht hat (finde ich schade und unnötig), aber da noch einige Sachen offen standen, möchte ich es hier weiter aufgreifen.

Zitat von »Bergler«

...ob das in meinem Diagramm das maximum ist oder nicht...


Da die zwei Angaben in Deinem Diagramm (nämlich "Motormoment: 21.80 %" und "Drehmoment: 1936.00 Nm") wenn ich es richtig interpretiere die Übersetzung Motor zu Haldex definieren, spielt das ob es schon das Maximum an der Haldex war (ich schätze eher nicht), weiter keine Rolle.

Es ist dann ein einfacher Dreisatz. Die Haldex kann laut Werksangaben max. 3200 Nm übertragen und es waren in Deinem Fall nur 1936 Nm, also nur 60,5 % des Maximums zu denen 21,8 % des Motormoments gehörten. Zur 100 % des Haldex-Drehmoments gehören dann 36 % Motormoment. Thats all.

Ob es richtig ist und ich die Werte im Diagramm richtig interpretiere weiß ich auch nicht. Da wäre Fachwissen gefragt.

Grüße - Bernhard
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Donnerstag, 1. Dezember 2011, 18:04

Die andere Frage wäre dann noch ob die Räder überhaupt in der Lage sind soviel Drehmoment zu übertragen oder ob sie dann Hoffnungslos durchdrehen.

Dann hat also in meinem Versuch die Haldex gut die Hälfte der Kraft übertragen die sie theoretisch könnte.

Ich rechne da nicht so gerne (von wem hat das mein Sohn?) was theoretisch sein könnte, (wieviel Kraft konnte das Längsdifferential von meinem Audi 80Quattro übertragen? Keine Ahnung aber es war vor der Yetizeit das beste was ich hatte)

Was ich mit Sicherheit sagen kann dass der Allrad mit der Haldex vom Yeti perfekt funktioniert, so dass es für Otto Normalverbraucher besser nicht sein könnte.


Gruss Bergler
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Bei mir wird der Yeti Artgerecht :thumbup: gehalten und hat genug Auslauf im Gebirge :D

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Leo

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Donnerstag, 1. Dezember 2011, 18:34

Was ich mit Sicherheit sagen kann dass der Allrad mit der Haldex vom Yeti perfekt funktioniert, so dass es für Otto Normalverbraucher besser nicht sein könnte.

@Bergler

...... stimme dem gern zu. Ich rechne auch nicht so gern und hab´s mehr mit der Praxis. Deshalb die Laienfrage (weil jemand hier schrieb 4WD würde der Motorbremse helfen): Wenn Haldex hinten nur eingreift wenn es vorn Schlupf gibt, wie soll dann hinten die "Motorbremse" wirken - beim bergabfahren (mit oder ohne bremsen) gibt es doch keinen (psoitiven) Antriebsschlupf ???
:S verunsichert

Leo

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Donnerstag, 1. Dezember 2011, 19:08

Ich möchte mich da Leo anschließen.

In irgend einem Thread habe ich gelesen, daß die HR mit einem Anteil von 4 % immer am Vortrieb mitbeteiligt sind. Verhältnis 96 : 4, wenn ich mich recht erinnere.

Ob diese 4 % da eine Stabilisierung bewirken, die sich aufs Fahrverhalten signifikant auswirkt, wäre da die Frage, die mich beschäftigt. ?(

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5

Donnerstag, 1. Dezember 2011, 20:37

Da schließe ich mich Lea auch an.

Das war vielleicht bei der alten Visco so (zumindest beim bremsen auf glattem), wie ich sie in meinem Bus habe. Dort ist nix elektronisch geregelt und der Schlupf kann in beiden Richtungen sein d.h. wenn es vorne blockiert tuts das hinten auch. Ist eben wie eine Faust im Honigtopf die man dreht. Deswegen funktionierte ABS im Bus nicht so optimal.
Im Yeti wird die Kupplung (Haldex der 4. Generation) ja wirklich nur vom Rechner dazu geschaltet und nur der entscheidet wann zu bzw. abgeschaltet wird. Auch beim alten System gillt, wenn alle ungefähr gleich schnell drehen merkt man gar nix.

Grüße
Carsten

Knut

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6

Donnerstag, 1. Dezember 2011, 23:09

Wenn ich das alles (auch in dem geschlossenen thread) so lese, trauere ich wieder meinen klassischen, starren Allradlern nach.
In jedem Fall wusste ich bei denen, welche Sperren ich eingelegt hatte, und welche Fahreigenschaften das bedeutete.
Z.B. gab es beim Bergabfahren nur zwei Zustände: alle Räder drehen kraftschlüssig oder alle haben den gleichen Schlupf (bis zum Stillstand).
Der Übergang von einem Zustand in den anderen war überdeutlich zu bemerken.
Da blieb keine Frage offen.
Jetzt rätseln wir, was denn wohl in welcher Situation besser wäre oder sein könnte.
Denken müssen wir nicht mehr.
Das hat ein Software-Schreiber für uns getan, und hoffentlich alle kommenden Situationen richtig berücksichtigt.

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BernhardJ (02.12.2011)

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7

Freitag, 2. Dezember 2011, 07:41

Da blieb keine Frage offen.
Jetzt rätseln wir, was denn wohl in welcher Situation besser wäre oder sein könnte.
Denken müssen wir nicht mehr.
Das hat ein Software-Schreiber für uns getan, und hoffentlich alle kommenden Situationen richtig berücksichtigt.


Da hast Du damit schon recht. Aber es muss natürlich auch klar sein, dass 98 % der Autofahrer mit einem Allradantrieb, bei dem Sperren manuell zu betätigen sind, völlig überfordert wären und im Zweifel immer mit den falschen Einstellungen rumführen. Und sich dann wundern, warum sich der Antriebstrang beim Einparken in der Stadt so verwindet. Ist natürlich kein Wunder, wenn sämtliche Sperren drin sind.

Natürlich ist ein Allrad wie im Yeti einem "klassischen" Allrad mit manuellen Sperren weit unterlegen, aber bei bei Fahrzeugen für die breite Masse geht es einfach nicht anders.

Grüße

Jan

Leo

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8

Freitag, 2. Dezember 2011, 10:25

@Hoinzi!

..... ist dann der Rückschluss erlaubt, dass die von dir erwähnten, mit konvetzionellem 4WD "überforderten" 4WD-Fahrer eigentlich keinen 4WD brauchen, weil (nur) die 2 % die die damit umgehen können, solche sind die das im Gebrauch durch erfahren gelernt haben.

Wie kann ich mich als Fahrer auf die wechselnde (fast nur) 2WD ./. (beineahe) voll-4WD situation einstellen wenn ich nicht weiß, merke oder angezeigt bekomme wann der Computer die Entscheidung trifft?

Meine Zweifel an der Erforderlichkeit im allgemeinen Straßenvekehrsalltag sind bisher nicht ausgeräumt. Meine Akzeptanz für die Zweckmäßigkeit unter besonderen Einsatzbeingungen (einer Minderheit) bleibt uneingeschränkt.

Leo

BernhardJ

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Freitag, 2. Dezember 2011, 12:29

Die Schöne Neue Welt... Computer und Programmierer denken, arbeiten und freizeiteln für uns, passen auf uns auf, bügeln unsere Fehler aus...

Was bleibt denn noch anderes übrig als auf'm Strand alle Viere von sich hin zu strecken und warten, wie sich das virtuelle Bankkonto füllt... :thumbsup:

Grüße - Bernhard
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Freitag, 2. Dezember 2011, 14:20

ist dann der Rückschluss erlaubt, dass die von dir erwähnten, mit konventionellem 4WD "überforderten" 4WD-Fahrer eigentlich keinen 4WD brauchen, weil (nur) die 2 % die die damit umgehen können, solche sind die das im Gebrauch durch erfahren gelernt haben.

Was dann hochgerechnet in Europa noch ca 50 Leute sind ;) :P

Welcher Wagen hat heute noch so richtige Sperren wie früher ein G ?
------------
in the alps

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11

Freitag, 2. Dezember 2011, 14:35

Mir ist eigentlich völlig egal, wie man im richtigen Gelände mit einem richtigen Gelädewagen fahren würde, wenn man ein toller Typ wie Leo wäre und alles wüsste und könnte, und das auch noch besser als jeder andere.

Ich will ab und zu mal einen schweren Anhänger, oder auch nur den Yeti alleine, auf eine unbefestigte Baustelle fahren können, ohne befürchten zu müssen mich festzufahren. Ich will im Winter nicht warten müssen, bis mittags (oder nie) der Räumdienst kommt, bevor ich losfahren kann, und dann nicht sicher sein, ob ich es abends wieder bis zurück nach Hause schaffe, weil es Schneeverwehungen gibt. Das kann der Yeti, und dazu hilft mir die Haldex-Kupplung und die Art wie sie funktioniert. Wollte ich was anderes, hätte ich ein anderes Auto gekauft.

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Freitag, 2. Dezember 2011, 15:12

Mir ist eigentlich völlig egal, wie man im richtigen Gelände mit einem richtigen Gelädewagen fahren würde, wenn man ein toller Typ wie Leo wäre und alles wüsste und könnte, und das auch noch besser als jeder andere.


Vorsicht Heinz!

Gleich kommt Leo und sagt, dass es keinen Grund gäbe, persönlich zu werden, dann meint er sinngemäß, dass jede Meinung und Kaufentscheidung zu respektieren sei, weiters garniert er seine (immer wieder gleichen und bewußt provokanten) Sprüche mit unzähligen Ironie-Smilies (oder hat er diese Taktik schon geändert?) und dann wünscht er allen "Gute Fahrt".

Nachzulesen in diversen anderen Threads. Ist ein bißl wie ein Teufelskreis ...

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Freitag, 2. Dezember 2011, 15:29

Natürlich ist ein Allrad wie im Yeti einem "klassischen" Allrad mit manuellen Sperren weit unterlegen, aber bei bei Fahrzeugen für die breite Masse geht es einfach nicht anders.

Das würde ich so pauschal nicht sagen. Er ist in der Traktion unterlegen (ob weit, sei einmal dahingestellt), ansonsten aber bei den meisten Fahrbahnbedingungen dem klassischen Allrad (weit) überlegen. Deshalb sind die manuellen Sperren auch mehr Traktionshilfen als dass sie jetzt die Fahreigenschaften verbessern.

floflo

Kaa

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Freitag, 2. Dezember 2011, 15:45

Lol. Wie schön dass sich das Niveau mal wieder im Sinkflug befindet.
Leute, wenn einem was nicht gefällt kann man auch einfach drüber hinwegsehen...

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15

Freitag, 2. Dezember 2011, 15:49

Gleich kommt Leo und sagt, dass es keinen Grund gäbe, persönlich zu werden, dann meint er sinngemäß, dass jede Meinung und Kaufentscheidung zu respektieren sei, weiters garniert er seine (immer wieder gleichen und bewußt provokanten) Sprüche mit unzähligen Ironie-Smilies (oder hat er diese Taktik schon geändert?) und dann wünscht er allen "Gute Fahrt".

Zitat von »Heinz« Mir ist eigentlich völlig egal, wie man im richtigen Gelände mit einem richtigen Gelädewagen fahren würde, wenn man ein toller Typ wie Leo wäre und alles wüsste und könnte, und das auch noch besser als jeder andere.

Hallöchen hier bin ich!

.... ich sehe wirklich keinen Grund....... und ich habe mich auch nicht negativ gegen Käufer von 4WD Yetis gewandt. Man gönnt sich ja sonst nichts. Niemandem der Allrad zu brauchen glaubt sei der Spaß daran verwehrt!
Was ich sonst noch dazu schreiben würde glaubt Edgar ja schon zu wissen, deshalb wil ich auch diesbezüglich den Teufelskreis durchbrechen:

Fahr dich trotz 4WD im tiefsten Matsch fest und finde dann stundenlang keinen Bauern der dich rauszieht!

Leo