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Al_Bundy_66

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  • »Al_Bundy_66« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 11. April 2011, 19:35

Diesel bald unter der Ein-Euro Marke?

Gruß vom Ääääähl 8)

redrose

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Montag, 11. April 2011, 20:55

Endlich mal wieder eine erfreuliche Nachricht. Nun müssen wir nur unsere Regierung davon überzeugen, dass der deutsche Diesel viel zu hoch versteuert ist.
Ganz klarer Fall von Wettbewerbsverzerrung oder deutlicher Abzocke. :thumbdown:
Zitat: "Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die Recht haben, stehen meistens allein."
Soren Kierkegaard

Al_Bundy_66

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3

Montag, 11. April 2011, 22:51

Endlich mal wieder eine erfreuliche Nachricht. Nun müssen wir nur unsere Regierung davon überzeugen, dass der deutsche Diesel viel zu hoch versteuert ist.
Ganz klarer Fall von Wettbewerbsverzerrung oder deutlicher Abzocke. :thumbdown:

:ja: Meine Stimme haste!
Gruß vom Ääääähl 8)

Luke

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4

Montag, 11. April 2011, 23:05

Achtung hier kommt der Schwarzseher:
Wir sollten uns davon freimachen dass dieser "MINDESTSTEUERSATZ" in Deutschland für billigeren Diesel sorgt, denn: Richtig es ist ein "MINDESTSTEUERSATZ" und das bedeutet ja: Du darfst nit drunter, drüber schon ;( :wacko: :evil: :motz:

Dieser Steuersatzsatz könnte aber dazu führen, die "Dieselschlupflöcher" NL,B und LUX auszutrocknen
May the Force be with you !

Al_Bundy_66

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5

Montag, 11. April 2011, 23:33

..zumindest denke ich, wird es keine Preiserhöhungen speziell beim Diesel geben, und das ist das Wichtige!
:D
Gruß vom Ääääähl 8)

Knut

...

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Dienstag, 12. April 2011, 10:29

Vorerst und auf Jahre werden die Überlegungen in Brüssel keine zwangsweise Auswirkung hierzulande haben.
Bis dort Einstimmigkeit hergestellt ist, haben wir alle schon das nächste Auto, nehme ich mal an.
Soweit, so gut.
Aber, die Besteuerung von Treibstoffen ist in der EU völlig chaotisch geregelt.
Harmonisierung wäre schon angesagt. Auch um diesen dämlichen Sprittourismus abzustellen.

Ob unser Steuersystem als Vorbild dienen kann, möchte ich sehr in Zweifel stellen.

65,4 Cent für einen Liter Benzin und 47,0 Cent für Diesel ??????

Es sollte auf diese Weise mal der Schwerlastverkehr subventioniert werden. Aber PKWs ?

Ganz nebenbei: Mit der MWSt ist der Unterschied zwischen Benzin und Diesel bei 20 Cent. An der Tankstelle sehe ich diesen Unterschied nicht. Die Mineralölindustrie macht da, was sie will.

Zurück zur EU:
Der Ansatz, alle Treibstoffe nach ihrem Energieinhalt (= CO2-Ausstoss) zu besteuern, hat eine Logik.

Für mich gehört aber auch Kerosin dazu !!!
Davon habe ich noch nichts gehört.

Diesel würde in jedem Falle seinen Verbrauchsvorteil von etwa 12 % wegen des besseren thermischen Wirkungsgrades des Dieselmotors behalten. Verloren ginge der andere auch etwa 12 % Vorteil, der aus dem größeren Energieinhalt pro Liter resultiert.

Die heute immer gehandelten rund 25 % Vorteil des Diesels sind eine Mogelpackung, weil eben im Liter Diesel mehr Energie steckt.

Auch wenn das in Brüssel noch dauern wird, traue ich unserer tollen Regierung jedoch zu, dass sie nach Jahren der intensiven Dieselförderung mal umschwenkt, alle Diesel zum Umweltproblem erklärt und Benziner fördert.

Wie sonst soll die Autokonjunktur hochgehalten werden?
Die selten dämliche Abwrackprämie läßt grüßen.

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Dienstag, 12. April 2011, 11:33

Ganz nebenbei: Mit der MWSt ist der Unterschied zwischen Benzin und Diesel bei 20 Cent. An der Tankstelle sehe ich diesen Unterschied nicht. Die Mineralölindustrie macht da, was sie will.
Guter Beitrag, Knut! Findet meine volle Zustimmung bis auf diesen einen Punkt, wo ich aber auch nur etwas hinzufügen möchte:

In erster Linie bildet sich ein Preis immer noch durch Angebot und Nachfrage. Die reine Lehre der freien Marktwirtschaft ist hier zwar nicht anzuwenden, aber auch nicht völlig außer Acht zu lassen. Durch die Beliebtheit von Diesel-Fahrzeugen und den wachsenden Lkw-Verkehr gibt es eine hohe Dieselnachfrage, die die Raffinerien vor technische Probleme stellt. Sie können die Produktion nicht beliebig erhöhen und gleichzeitig die anderer Destillate wie Benzin oder Heizöl drosseln. Folgerichtig wäre es, die steuerliche Begünstigung von Diesel aufzuheben, um das Ungleichgewicht in der Herstellung zu beseitigen. Das würde dann auch den Preisanstieg aufgrund der Steuererhöhung zumindest mittelfristig wieder abmildern.

LG lego63

  • »lego63« ist männlich

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8

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 10:55

Folgerichtig wäre es, die steuerliche Begünstigung von Diesel aufzuheben, um das Ungleichgewicht in der Herstellung zu beseitigen. Das würde dann auch den Preisanstieg aufgrund der Steuererhöhung zumindest mittelfristig wieder abmildern.

:D :D Leider hat bisher niemand auf meine Ratschläge gehört! :D :D

Dadurch, dass inzwischen - mit weiterhin steigender Tendenz - fast die Hälfte aller PKWs dieselbetrieben sind (verschärfend kommt hinzu, dass diese PKWs im Durchschnitt schwerer sind und höhere Jahreskilometerleistungen aufweisen), hat sich der Preis für Diesel im Vergleich zu Superbenzin stark erhöht und wird diesen laut der im folgenden Zeitungsartikel genannten Studie der Universität Duisburg-Essen spätestens in 2 Jahren überholen.

(Dieser Begriff wurde für Gäste und nicht aktivierte Benutzer ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können solltest Du dich registrieren!)

Als Hauptursache für den Diesel-Boom wird dessen (ungerechtfertigter?) Steuervorteil genannt. Auch wenn dieser Vorteil vielleicht ursprünglich aus Umweltschutzgründen eingeführt wurde, zeigt sich, dass unsinnige steuerliche 'Übertreibungen' durch den Markt über den Preis als Ergebnis aus Angebot und Nachfrage korrigiert werden (wobei der Kraftstoffmarkt natürlich kein 'vollkommener Markt' ist). Insofern sind die Rufe nach Ablehnung der Brüsseler Pläne (Besteuerung des Krafstoffs nach Energiegehalt) oder gar nach weiterer Senkung der Steuern für Diesel äußerst kontraproduktiv!

LG lego63

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9

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 11:59

@ lego63

An deiner Argumentation ist durchaus etwas dran und auch ich glaube, dass Steuererhöhungen beim Diesel sich nicht voll auf den Verbraucher niederschlagen würden sondern Senkungen des (Roh)Dieselpreises hervorrufen und dadurch die Preisanhebungen teilweise wieder ausgeglichen würden. Dennoch halte ich die Situation für komplexer und glaube nicht, dass allein der steigenden Anteil von Dieselfahrzeugen für den hohen Preis verantwortlich ist. Ich fahre jetzt seit sechs Jahren Dieselfahrzeuge und notiere mir beim Tanken nicht nur die getankte Menge sondern auch den Preis. In dieser Zeit hat es beim Diesel einen ständigen Wechsel zwischen hohem und niedrigen Steuervorteil gegeben. Kurzzeitig lagen die Tankstellendieselpreise sogar über denen von Benzin und es gab auch Phasen, wo die Differnz sogar noch über dem Steuervorteil lag. Ein eindeutiger Trend ist dabei nicht festzustellen, außer dass in der Winterzeit die Dieselpreise stets überproportional steigen, was mit dem erhöhten Absatz von Heizöl zusammenhängt. Obwohl ich Dieselfahrer bin halte auch ich eine Anhebung des Steuersatzes von Diesel für marktpolitisch sinnvoll, allerdings keine völlige Angleichung der Steuersätze. Die wäre m.E. überzogen, wobei ich allerdings auch eingestehen muss. dass sich entgegen weit verbreiteter Meinung der Steuervorteil nicht mit umweltpolitischen Argumenten rechtfertigen lässt.

floflo

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10

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 13:44

Dennoch halte ich die Situation für komplexer und glaube nicht, dass allein der steigenden Anteil von Dieselfahrzeugen für den hohen Preis verantwortlich ist
Sicherlich ist die Realität immer komplexer als das, was man in 2 bis 3 Sätzen als Ergebnis einer Studie formuliert. Und selbst dort wird ja nur von einer "Hauptursache", nicht dem alleinigen Grund gesprochen.

Ein eindeutiger Trend ist dabei nicht festzustellen, außer dass in der Winterzeit die Dieselpreise stets überproportional steigen
Dass die Dieselpreise - gerade im Winter - auch von der Heizölnachfrage abhängen, ist nichts Neues. Dass der Trend dahin geht, dass der Diesel- den Bezinpreis 'überholt', lässt sich damit aber nicht erklären.

halte auch ich eine Anhebung des Steuersatzes von Diesel für marktpolitisch sinnvoll, allerdings keine völlige Angleichung der Steuersätze
Die EU wollte ja eine Angleichung über den Energiegehalt. Da sich die Anhebung des Dieselsteuersatzes nur mittel- bis langfristig das Kaufverhalten der Autofahrer und die Entwicklungsrichtung der Automobilindustrie auswirkt, ist das Aussteuern eines 'optimalen' (?) Diesel-Steuersatzes (auch gerade im Verhältnis zu den anderen Kraftstoff- und Energiesteuern) äußerst diffizil und auch zielabhängig. Was soll optimiert werden: gesellschaftliche Kosten für Individualverkehr, freier Personen- und Gütertransport, schädliche Auswirkungen auf die Umwelt, ... ??

LG lego63

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11

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 14:45

Dass die Dieselpreise - gerade im Winter - auch von der Heizölnachfrage abhängen, ist nichts Neues. Dass der Trend dahin geht, dass der Diesel- den Bezinpreis 'überholt', lässt sich damit aber nicht erklären.

Von einem (langfristigen) Trend würde ich im Augenblick noch nicht sprechen. Den Fall, dass der Dieselpreis den Benzinpreis überholt hat, hatten wir vor drei Jahren schon einmal. Und dann kam wieder eine Phase, wo Diesel bis zu 22 Cent billiger war. Und auch in den vergangenen 12 Monaten hatte wir schon Preisunterschiede von 18 Cent. Der hohe Dieselpreis im Augenblick hat mehrere Ursachen. Neben dem Heizölbedarf ist es vor allem die Schifffahrt, die z.Zt. sehr viel Diesel braucht. Außerdem wird Diesel künstlich knapp gehalten und so die Preise nach oben gedrückt, was für die Mineralölindustrie dicke Gewinne bedeutet und womit Verluste durch E10 wieder ausgeglichen werden.

Die EU wollte ja eine Angleichung über den Energiegehalt. Da sich die Anhebung des Dieselsteuersatzes nur mittel- bis langfristig das Kaufverhalten der Autofahrer und die Entwicklungsrichtung der Automobilindustrie auswirkt, ist das Aussteuern eines 'optimalen' (?) Diesel-Steuersatzes (auch gerade im Verhältnis zu den anderen Kraftstoff- und Energiesteuern) äußerst diffizil und auch zielabhängig. Was soll optimiert werden: gesellschaftliche Kosten für Individualverkehr, freier Personen- und Gütertransport, schädliche Auswirkungen auf die Umwelt, ... ??

Die von dir gestellte Frage ist berechtigt. Ich kann sie dir aber auch nicht beantworten. Den Gedanken der EU, eine Versteuerung nach dem Energiegehalt vorzunehmen, finde ich gar nicht schlecht, würde aber bedeuten, dass für Diesel noch mehr Steuern zu zahlen sind als für Benzin. Wenn im Gegenzug dazu die sehr hohe Kfz-Steuer für Diesel gesenkt würde, könnte ich damit leben, wobei ich ohnehin präferieren würde, die Kfz-Steuer ganz abzuschaffen und auf die Mineralölsteuer umzulegen.

floflo

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12

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 14:58

Dann freuen sich alle, die billig im Ausland tanken können.

Voraussetung für alles andere ist immer eine (mindestens) europaweite Angleichung.

Daß Diesel künstlich verknappt wird, kann ich mir so nicht vorstellen. Unsere kleine örtliche Raffinerie hat ziemliche Probleme, weil der "Überschuss" an Benzin, der früher nach USA verkauft wurde, da nun billiger vor Ort produziert wird. Aus dem Rohstoff Öl kann man nicht nach Belieben die Endprodukte herstellen, da gibt es Grenzen des machbaren und des wirtschaftlich sinnvollen.

Wenn Diesel noch teurer wird, kann man anfangen zu kalkulieren, wann es billiger wird Heizöl zu fahren und im Falle einer Kontrolle die Strafe zu zahlen. Ich wurde, nebenbei bemerkt, noch nie kontrolliert.

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13

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 15:58

Daß Diesel künstlich verknappt wird, kann ich mir so nicht vorstellen

Dass eine künstliche Verknappung von Diesel mit zu den hohen Preisen beiträgt, vermutet zumindest der ÖAMTC. Siehe hier:
(Dieser Begriff wurde für Gäste und nicht aktivierte Benutzer ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können solltest Du dich registrieren!)

floflo

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14

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 21:14

Diesel ist tot! ?(

Es lebe LPG ! :rolleyes: