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  • »ALWAG« ist männlich

Beiträge: 640

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Auto: Yeti 1.2 TSI DSG Experience, Cappuccino-Beige

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121

Mittwoch, 29. Februar 2012, 18:47

Und die Lautstärke? Mag ja im Stand oder bei langsmaer Fahrt mit niedriger Drehzahl stimmen, jedoch finde ich das sanfte Dieselbrummen nicht störend.


Hi qfory, es ist dann halt doch ein Unterschied zwischen "nicht störend" und "leise". ;)

Beiträge: 414

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122

Mittwoch, 29. Februar 2012, 19:15

-Das Drehmoment des Diesels ist nicht nur Subjektiv besser, es ist auch tatsächlich höher.
-Sparsamer ist ja klar.
-Deutlich höhere Bedienkräfte? Da möchte ich doch wissen wo deutlich höhere Bedienkräfte sind, ich habe jedenfalls noch nichts davon gemerkt.
-Geräuschkulisse ist wirklich ein wenig grösser, aber bei den neuen Diesel ist das nicht mehr wie bei einem Golf I, heute sind die deutlich ruhiger und drehfreudiger sowie leistungsstärker.
Dass das Drehmoment objektiv höher ist, ist mir schon klar. Was ich damit ausdrücken wollte - aber nicht habe -, ist die Tatsache, dass dieser Eindruck noch dadurch verstärkt wird, dass der Drehmomentverlauf im Vergleich zum Benziner "spitzer" verläuft und nur über ein schmaleres Drehzahlband nutzbar ist.

Zu den Bedienkräften empfehle ich den unmittelbaren Vergleich Diesel gg. Benziner - das ist bei unseren Autos sehr deutlich.

Die Geräuschkulisse des Diesels ist gerade auf der Autobahn deutlich unangenehmer, weil der Resonanzraum des Yeti groß ist und das Brummen deshalb wesentlich verstärkt wird. Das ist beim Benziner ab 120-130 km/h wirklich angenehmer. Im Vergleich zum Golf I Diesel (ich mochte ihn dennoch!) sind die heutigen Diesel ohne Zweifel weit überlegen.

  • »Ruedi« ist männlich

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Auto: Yeti Experience 2,0 TDI 170 PS Matto Braun-Cappuccino Dach, Amundsen, Standheizung...

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123

Mittwoch, 29. Februar 2012, 20:15

Drehmoment beim Diesel und so...

Der angegebene Drehmomentwert beim 170 PS Diesel ist von 1750 U/min.-4000 U/min. über 300 NM. Die 350NM sind der Höchstwert zwischen 1750 und 2500 U/min.
Bei etwa 1800 U/min sind auch schon die "ersten" 100 PS erreicht.
Ich konnte vor dem Kauf alle Motorvarianten probefahren. Und das auf einer schönen kurvigen Bergstrecke. Da hat mich der "170er" schon am meisten überzeugt. Der 1,8 TSI ist der einzige, der da noch mithalten konnte. Das halt bei entsprechenden Drehzahlen und mehrverbrauch. Gut, es ist auch eine Preisfrage. Der grosse Diesel ist nicht günstig in der Anschaffung. Bei mir wird sich das wohl auch nicht mit dem geringeren Verbrauch rechnen. Es ist wirklich der Spassfaktor. Und der ist fast unbezahlbar. Ich will niemanden meine Meinung aufzwingen. Es ist mein Empfinden und meine Meinung. Ob sie richtig ist...? Jedenfalls würden meine Frau und ich den Yeti wieder so bestellen. :) :)

Gruss Ruedi

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Espressotrinker (29.02.2012)

qek

...

  • »qek« ist männlich

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124

Mittwoch, 29. Februar 2012, 20:56

Dabei sind die unterschiedlichen Übersetzungen des Antriebsstrangs (Getriebe + Achsuntersetzung) zu berücksichtigen.
Deshalb beschleunigt der 170 PS Diesel ja auch nicht besser als der 160 PS Benziner.
Hallo,

wenn es (Dieser Begriff wurde für Gäste und nicht aktivierte Benutzer ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können solltest Du dich registrieren!) geht, (Beitrag 3) hat man beim 170 PS Diesel bessere Elastizitätswerte, als beim 160 PS TSI.
Da Dieselmotoren meist nicht so drehwillig und hochtourig sind, ist die Beschleunigung von 0..100 nicht ganz die Domäne der Diesel.
Viel häufiger muss man in der Praxis jedoch nach dem Abbremsen wieder hochbeschleunigen. Da macht ein Diesel Spaß, wenn es ohne Zurückschalten entspannt gut voran geht, sich dafür die Tankuhr recht langsam bewegt.

Gruß QEK


Gruß QEK

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Espressotrinker (29.02.2012)

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Mittwoch, 29. Februar 2012, 21:02

Ich konnte vor dem Kauf alle Motorvarianten probefahren. Und das auf einer schönen kurvigen Bergstrecke.
@Ruedi: Das ist genau der Punkt. Auf einer Bergstrecke ist der Diesel klar im Vorteil und der 170 PS macht großen Spaß, weil er wirklich reichlich Kraft bietet. Als übermotorisiert würde ich ihn dennoch nicht empfinden.

Nun das Aber: Auf dem flachen Land und im Stadtverkehr ist Vorteil gegenüber einem 1.2 TSI in der Praxis meist gering.

Deshalb - auch wenn ich mich wiederhole - kann es keine allgemeingültige Empfehlung der "richtigen" Motorisierung geben. Ich (!) denke aber, dass der 1.2 TSI in vielen Fällen mehr als ausreicht - und der TDI vor allem dann Vorteile bietet (und mehr Spaß bereitet), wenn häufiger auch lange Autobahnetappen zurückgelegt werden (vom nicht überzeugenden Geräuschkomfort abgesehen).

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Auto: Yeti Ambition plus TDI, künftig Yeti Family TDI

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126

Mittwoch, 29. Februar 2012, 21:03

Dass das Drehmoment objektiv höher ist, ist mir schon klar. Was ich damit ausdrücken wollte - aber nicht habe -, ist die Tatsache, dass dieser Eindruck noch dadurch verstärkt wird, dass der Drehmomentverlauf im Vergleich zum Benziner "spitzer" verläuft und nur über ein schmaleres Drehzahlband nutzbar ist.

Zu den Bedienkräften empfehle ich den unmittelbaren Vergleich Diesel gg. Benziner - das ist bei unseren Autos sehr deutlich.

Die Geräuschkulisse des Diesels ist gerade auf der Autobahn deutlich unangenehmer, weil der Resonanzraum des Yeti groß ist und das Brummen deshalb wesentlich verstärkt wird. Das ist beim Benziner ab 120-130 km/h wirklich angenehmer. Im Vergleich zum Golf I Diesel (ich mochte ihn dennoch!) sind die heutigen Diesel ohne Zweifel weit überlegen.


…na ja, reine Empfindungssache. Bist du schon mal den Yeti
Diesel auch so richtig flott, über längere Strecken, Tacho 170 - 200 km/h auf
der Autobahn gefahren - ein Genuß; es
fühlt sich gut an, sowohl fürs Gemüt als
auch für die Ohren; 3500 U/min bei Tacho 200, das tiefe, zufriedene,
beruhigende, gelassene Brummen eines Diesel der sich bei dieser Drehzahl so
richtig sauwohl fühlt, selbst Frauchen bleibt ganz cool :thumbsup: und sichtlich entspannt;
(und meckert nicht wie vorher in meinem
Benziner bereits ab ca. 140 km/h „Schatz müssen wir denn so rasen“? 8o ) Momentan Verbrauch laut Bordschwindler gut 8,5
Liter q, Diesel for ever, jeah, immer
wieder; Gute Entscheidung!
:thumbup: :thumbup: :thumbup:


So; jetzt hab ich mal so richtig fett aufn Putz gehauen, wa? :?:

Und was mich zurzeit so generell ein bisschen anko..t: da kostet der Sprit mal 15 Cent mehr, und es
hat nur noch Schleicher auf der Gasse unterwegs.

Zurzeit habe ich immer noch den Octi als Benziner (Leihwagen) den ich
nicht schlecht machen; aber auch auf keinen Fall haben möchte.
VG Espressotrinker
Yeti, my fabulous white snow monster! :F:

Beiträge: 414

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127

Mittwoch, 29. Februar 2012, 21:09

?na ja, reine Empfindungssache. Bist du schon mal den Yeti
Diesel auch so richtig flott, über längere Strecken, Tacho 170 - 200 km/h auf
der Autobahn gefahren
Ja, bin ich! Mache ich sogar regelmäßig. Und teile Deine Auffassung, dass das Auto da Spaß macht und reichlich Kraft bietet. Nur der Gesamtgeräuschkomfort ist schwach, dazu trägt aber nicht nur der Motor bei, auch die vergleichsweise lauten Abrollgeräusche haben daran Anteil.

Mit dem Benziner gehen dagegen 140-150 km/h noch sehr gut, darüber wird es zäh. Und zäh wird es selbstverständlich auch, wenn man dann mal auf 80 km/h reduzieren und anschließend wieder auf 140 km(h beschleunigen muss. Im Diesel geht das bequem ohne Zurückschalten, beim Benziner erfordert es 1 oder besser 2 Stufen weniger.

Womit ich noch einmal kundtun will, dass ich sowohl Benziner, als auch Diesel gut finde. Aber ich würde niemandem kategorisch eine Empfehlung für die eine oder andere Variante geben wollen.

Nur darum geht es mir.

Knut

...

  • »Knut« ist männlich

Beiträge: 1 167

Wohnort: Seeheim-Jugenheim

Auto: 1.8 TSI Experience, brunellorot

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128

Donnerstag, 1. März 2012, 10:35

Viel häufiger muss man in der Praxis jedoch nach dem Abbremsen wieder hochbeschleunigen. Da macht ein Diesel Spaß, wenn es ohne Zurückschalten entspannt gut voran geht, sich dafür die Tankuhr recht langsam bewegt.

QEK, ich habe mit Deinen Aussagen kein großes Problem.

Nur muss ich immer wieder darauf hinweisen, dass das konstante Drehmoment von 1.500 (niedriger als beim Diesel) bis 4.500 upm (höher als beim Diesel) die Notwendigkeit zum Schalten beim 1.8 TSI ganz stark reduziert.
Warum solch ein Motor dann sechs Gänge braucht, erschließt sich mir nicht. Das habe ich schon mehrfach geschrieben.

Auch mit dem WW im Schlepp schalte ich auf der BAB kaum mal. Dort geht fast alles im 6. Gang.

Dass der Benziner gemäß Physik ca. 12 % weniger effizient ist, bleibt auch mit Turbo so.
In Litern gemessen liegt der Unterschied dementsprechend bei 25 %.

Nach zig Jahren mit Dieseln habe ich bei den Probefahrten mit dem Yeti lernen müssen, dass die von mir nicht geliebte moderne, gleichzeitig komplexe Motortechnik es erlaubt, die Charakteristiken stark zu verändern und auch Diesel und Benziner einander anzunähern.

Das sehr komfortable Laufverhalten und meine inzwischen geringere Jahresfahrleistung haben mich bewogen, nach Jahrzehnten mal wieder einen Benziner zu fahren.
Bisher bewegt sich der 1.8 TSI absolut im Rahmen meiner Erwartungen und Bedürfnisse.
Mit Disziplin ist er auch erstaunlich sparsam zu fahren.

  • »Ruedi« ist männlich

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129

Donnerstag, 1. März 2012, 11:52

Drehmoment 2.0 TDI...

Hallo Knut, sieh Dir mal die Drehmomentkurve vom 2.0 TDI 125 kW an. Bei 1500 U/min liegen auch schon 250 NM an. Von 1700 U/min bis 3100 U/min sind es über 300 NM und von
ca. 1600 U/min. bis 4400 U/min über 250 NM. Und das spürt man schon ein wenig. Ich liebe ein gutes Drehmoment und deshalb würde der 1,8 TSI bei meiner Fahrweise einiges mehr konsumieren, als der Diesel. Am Schluss ist es auch eine Glaubensfrage. Der Eine mag halt mehr den Benziner und der Andere den Diesel. Ist ja auch gut so.
Ich war eigentlich überrascht, wie feinfühlig sich heute so ein hochgezüchteter Diesel fahren lässt. Bei den PDs hatte man doch das Gefühl es ist ein gut gedämpfter Baggermotor unter der Haube. Das ist heute gar nicht mehr so. Wie gesagt, die Motorenpalette ist reichlich und jeder findet das Passende für seinen Geschmack. :)

Gruss Ruedi