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[ Antrieb ] Hat meiner Allrad ?!

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  • »Bernd C« ist männlich
  • »Bernd C« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 24. Dezember 2010, 15:39

Hat meiner Allrad ?!

Hallo Forumkollegen,

mit meinem Yeti 170PS-TDI fuhr ich eine nur wenig schneebedeckte Straße bergauf. Mit meinem vorigen Fronttriebler hätte ich es nicht gewagt, doch ich bin ja happy, jetzt einen Yeti zu fahren. Auf halber Strecke begann mein Yeti zu scharren und kam zum Stehen. Ein Blick nach draußen verriet mir, dass zumindest das linke Vorderrad durchdrehte und hinten scheinbar tote Hose ist. Ich schaltete das ESP aus und versuchte weiter zu kommen. Siehe da, es klappte - traute mich dabei aber nicht mehr zu schauen, ob die Hinteren jetzt mithalfen.

Kann mir jemand erklären, weshalb beim Allradler die Vorderen den Grip verlieren und die Hinteren scheinbar nicht gleichwertig mithelfen ?!

Diese Anfrage soll nicht signalisieren, dass es was zu meckern gibt ! Mit meinem Yeti bin ich absolut zufrieden !!!

SBorg

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2

Freitag, 24. Dezember 2010, 17:55

...Kann mir jemand erklären, weshalb beim Allradler die Vorderen den Grip verlieren und die Hinteren scheinbar nicht gleichwertig mithelfen ?!...
Könnte mir da eigentlich nur vorstellen, dass da die Haldex-Kupplung irgendwie nicht eingekuppelt hat?
LG
SBorg

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3

Freitag, 24. Dezember 2010, 18:18

Hmm
sehr gute Frage, habe den selben und bin einfach davon ausgegangen das es funktioniert, kann mir ja selbst schlecht beim Fahren zusehen. Bin mal probeweise auf nen Parkplatz (Hanglage) mit recht viel Schnee drauf und habe mal probiert ob ich da durchkomme. Das hat geklappt, ein anderer Karren ist da mit durchdrehenden Hinterrädern gescheitert. Ok aber wie merke ich das mein 4x4 wirklich 4x4 ist oder das auch 4x4 genutzt wird?

Frohes Fest

Georg

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4

Freitag, 24. Dezember 2010, 22:57

... oder das auch 4x4 genutzt wird?

Gute Frage. Dafür hätte Skoda wirklich noch ein Lämpchen spendieren können.

  • »Bergler« ist männlich

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5

Freitag, 24. Dezember 2010, 23:21

Grüezi
Wenn auf einem schneebedeckten Parkplatz bei ausgeschaltetem ASR beim beschleunigen in der Kurve das Heck ausbricht bis das ESP greift funktioniert der Allrad einwandfrei, bei meinem Yeti ist das zumindest so.

Übrigens kann das ASR ausgeschaltet werden, das ESP aber nicht.

Gruss Bergler
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Handtuch

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6

Samstag, 25. Dezember 2010, 01:57

So etwas ähnliches hatte ich letzten Winter auch mal. Ein einzelnes durchdrehendes Rad und kein Vortrieb mehr. Vermutlich hätte mir in der Situation ein beherzter Tritt aufs Gas den Einsatz der Schaufel erspart. Ich vermute, dass die EDS erst bei hohen Drehzahldifferenzen greift.
Heute musste ich wieder die Schaufel auspacken. Der aufgewehte Schnee war einfach zu tief und zu klebrig. Kurze Schneewehen sind aber relativ proplemlos, so lange eine Achse Gripp hat, zieht sich der Yeti durch. Ein Klappspaten an Bord schadet nicht... :thumbsup:
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  • »Bernd C« ist männlich
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7

Sonntag, 26. Dezember 2010, 20:04

Grüezi
Wenn auf einem schneebedeckten Parkplatz bei ausgeschaltetem ASR beim beschleunigen in der Kurve das Heck ausbricht bis das ESP greift funktioniert der Allrad einwandfrei, bei meinem Yeti ist das zumindest so.

Übrigens kann das ASR ausgeschaltet werden, das ESP aber nicht.

Gruss Bergler



Danke Bergler, das werde ich testen !

War heute auf schneebedeckter Fahrbahn unterwegs, stand an einer Ampel hinter einem Mecedes C180 (ohne Allrad) und mein Yeti hatte trotz neuer Winterreifen Mühe, ihm beim Beschleunigen zu folgen. Da stimmt doch was nicht - oder ? Ich habe einfach den Eindruck, dass die Hinteren gar nicht, oder erst recht spät, oder nur wenig mithelfen. Im Oktober habe ich das auf regennasser Fahrbahn auch schon vermutet. Zum testen aus dem Stand die Pferdchen lostraben lassen - durchdrehende Vorderräder und der Drehzahlmesser hing bei bei 5000 U (ASR war nicht ausgeschaltet !). Die Haldex-Kupplung wird doch elektronisch gesteuert - könnte hier ein Fehler sein ? Ich weiß, meist sitzt das Problem bei einem Auto hinterm Lenkrad, aber so schätze ich mich nicht ein !

Ich werde demnächst beim Händler mal einen Allrad-VorführYeti auf schneebedeckter Fahrbahn testen, dann werde ich wohl merken, ob der sich anders benimmt.

Danke Euch Allen für die Tips !! Bernd C

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bernd C« (27. Dezember 2010, 16:21)


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8

Sonntag, 26. Dezember 2010, 20:10

Haldex ist doch rein mechanisch, oder?

Auf jeden Fall sollte man es dem Auto ansehen, wie viele Räder angetrieben sind: Bei 4x4 hängen auch die hinteren Radkästen voller Schnee, bei 2x4 nur vorne. Ist mir neulich auf einem großen Parkplatz aufgefallen. Wenn man natürlich so fährt, daß man nur mit Vorderradantrieb unterwegs ist, wird das nicht so sein.

Chuck Norris kann Drehtüren zuschlagen.


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9

Sonntag, 26. Dezember 2010, 20:32

Schon merkwürdig, daß 1 Rad überhaupt durchdrehen kann und damit dem ganzen 4 Rad Antrieb die Kraft aussaugt...
Genaus das muss eigentlich die ASR (Antischlupfregelung) verhindern, daß eben ein Rad total durchdrehen kann.

Und die ASR auszuschalten macht eigentlich nur Sinn, um mal mit durchdrehenden Rädern im Gelände ein bischen zu puschen. Ansonsten bringt das gar nichts.
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10

Sonntag, 26. Dezember 2010, 20:44

Schon merkwürdig, daß 1 Rad überhaupt durchdrehen kann und damit dem ganzen 4 Rad Antrieb die Kraft aussaugt...
Genaus das muss eigentlich die ASR (Antischlupfregelung) verhindern, daß eben ein Rad total durchdrehen kann.


Auch mit ausgeschalteter ASR muss die Hinterachse treiben, die Haldexkupplung arbeitet eigentlich Hydromechanisch ist aber Elektronisch angesteuert
(Dieser Begriff wurde für Gäste und nicht aktivierte Benutzer ausgeblendet. Um ihn doch lesen zu können solltest Du dich registrieren!)
Die Funktion ist ähnlich wie bei den alten Syncros von VW aber durch die Elektronik um einiges besser, weniger Verspannung bei Kurvenfahrt und trotzdem schnelle Reaktionszeit, eigentlich merkt mann das zuschalten des Allrads nicht.

Wenn als die Hinterachse tatsächlich nicht treibt liegt da ein Fehler vor und müsste vom :F: instandgestellt werden.

Gruss Bergler
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11

Montag, 27. Dezember 2010, 16:18

Hallo Forumkollegen,

mit meinem Yeti 170PS-TDI fuhr ich eine nur wenig schneebedeckte Straße bergauf. Mit meinem vorigen Fronttriebler hätte ich es nicht gewagt, doch ich bin ja happy, jetzt einen Yeti zu fahren. Auf halber Strecke begann mein Yeti zu scharren und kam zum Stehen. Ein Blick nach draußen verriet mir, dass zumindest das linke Vorderrad durchdrehte und hinten scheinbar tote Hose ist. Ich schaltete das ESP aus und versuchte weiter zu kommen. Siehe da, es klappte - traute mich dabei aber nicht mehr zu schauen, ob die Hinteren jetzt mithalfen.

Kann mir jemand erklären, weshalb beim Allradler die Vorderen den Grip verlieren und die Hinteren scheinbar nicht gleichwertig mithelfen ?!

Diese Anfrage soll nicht signalisieren, dass es was zu meckern gibt ! Mit meinem Yeti bin ich absolut zufrieden !!!

Hallo Yeti-Freunde, hier eine kurze Zwischenmeldung zu meinem Thema (Stand: 27.12.10):

War heute beim SKODA-Händler. Er hat den Fehlerspeicher ausgelesen und erhielt die Meldung "Haldex-Kuppung sporadisch Ausfall". Der Servicetechniker meinte, laut meiner Beschreibung sei der Begriff "sporadisch" wohl durch "immer" zu ersetzen und meldete das Fehlerbild sofort an die Zentrale. Trotz Löschen des Fehlers blieb das Antriebsverhalten bei Frontantrieb - hab´s gleich wieder auf einer schneebedeckten Steilstrecke getestet - es drehen die Vorderen durch und hinten tut sich nix. Am kommenden Mittwoch habe ich nun Werkstatttermin und ich hoffe, danach krabbelt er auf allen Vieren. Jedenfalls sage ich Euch Bescheid, woran es lag !

Grüße ! Euer Bernd C.

SBorg

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12

Montag, 27. Dezember 2010, 16:52

Lag ich gar nicht so falsch... :S
Da finde ich den Fehlerspeicher dann doch immer recht nützlich.
LG
SBorg

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Montag, 27. Dezember 2010, 19:09

So etwas ähnliches hatte ich letzten Winter auch mal. Ein einzelnes durchdrehendes Rad und kein Vortrieb mehr. Vermutlich hätte mir in der Situation ein beherzter Tritt aufs Gas den Einsatz der Schaufel erspart. Ich vermute, dass die EDS erst bei hohen Drehzahldifferenzen greift.
Heute musste ich wieder die Schaufel auspacken.

Auch die Elektronische Differenzial Sperre muss eigentlich ansprechen, wenn 1 Rad komplett durchrutscht. Ich wüsste nicht, was das mit höheren Drehzahlen zu tun hätte. Die EDS ist wahrscheinlich nicht ganz so 100% effektiv wie eine mechanische, sollte aber trotzdem funktionieren.
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redrose

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Montag, 27. Dezember 2010, 21:34

Also ich hab das heute mal provoziert. Bin absichtlich in einen Schneegraben gefahren, so dass eines der Hinterräder frei war.
Bei dem Versuch dann ohne irgendwelche Schalter zu bedienen aus dem Garben zu fahren konnte man ganz gut sehen wie die ganzen Helferlein die Kraft auf die Räder mit der jeweils besten Traktion verteilten. Im Ergebnis grub sich mein Yeti von selbst aus diesem Graben heraus- auch ohne Vollgas.
Demnach müsste an einem Yeti bei dem das nicht so funktioniert ein Fehler vorliegen.
Zitat: "Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die Recht haben, stehen meistens allein."
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15

Dienstag, 28. Dezember 2010, 02:34

Also ich hab das heute mal provoziert. Bin absichtlich in einen Schneegraben gefahren, so dass eines der Hinterräder frei war.

Ich bin beim Wenden mit einem Vorderrad an den Grabenrand gekommen. Dabei stützte sich der Vorderwagen leicht auf dem Schnee ab, so dass ein Vorderrad keine Traktion mehr hatte. Normalerweise hebt eher ein Hinterrad ab, da das Gewicht des Motors die Vorderräder am Boden hält.
Redrose, wenn bei Dir ein Hinterrad abgehoben hat, könnte es ja sein, dass der Yeti sich sogar nur mit Frontantrieb da raus gezogen hat. Ich hatte jedenfalls leichte Probleme.

Grundsätzlich finde ich es erschreckend, dass ein Ausfall des Allradantriebs erst in der Werkstatt über den Fehlerspeicher erkannt wird! Es gibt viele Fahrer, die es nicht so wie Bernd erkennen würden. Und die stecken irgendwann fest, wo es nicht nötig wäre, oder meckern über den Yeti... X(
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