Ich hab halt das Gefühl, dass man in der Werkstatt zum einen überfordert ist damit und zum anderen auch nur begrenzt Lust hat, sich eingehender damit zu befassen, auch weil es ja durchaus verzichtbare Gimmicks betrifft. Marke: Der Kunde soll sich nicht so haben.
Das Gefühl trügt Dich mit Sicherheit nicht.
Für mich war u.a. deshalb die Anschaffung eines Diagnosesystems schon in den Neupreis einkalkuliert.
Ich habe einfach keine Lust, mir die wenig kompetenten (freundliche Formulierung) Ausführungen von Werkstätten anzuhören.
Resignation eben. Das hatten wir schon.
Unter dem Strich bin ich dennoch froh über das Vorhandensein der elektronischen Helferlein, sei es, dass sie der Sicherheit dienen, dem Komfort oder der Überwachung der System. Ich gebe allerdings zu, dass, wenn die Zuverlässigkeit der Bordelektronik in Flugzeugen auf dem gleichen Level wäre wie in Autos, ich vermutlich keine Reisen mehr durch die Lüfte unternehmen würde. Beim Auto überwiegen dagegen die Vorteile.
floflo, Dein gesamter Beitrag ist schon i.O.
Mein Resümee fällt jedoch etwas anders aus.
Ich fahre liebend gern mit alten Autos.
Das Gefühl, mit einer Lenkung ohne Servo-Unterstützung zu fahren, kennt heute kaum noch einer.
Was man da alles rechtzeitig über die Beschaffenheit von Fahrbahnbelägen incl. Glätte mitbekommt, ist sehr hilfreich.
Diese Rückkopplung ist heutzutage weg.
Dafür kann man auch mit schwächlichen Armen das Auto aus dem Stand über die Bordsteinkante quälen.
Das ist nur ein Beispiel.
Über manuell schaltbare Allradantriebe habe ich mich hier bereits häufiger geäußert.
Ich würde die nach wie vor vorziehen.
Die Kompromisse, die ich mit meinem relativ gut ausgestatteten Yeti eingegangen bin, sind für mich schon schmerzhaft.