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schrauberass

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16

Dienstag, 24. Januar 2012, 20:23

...sprich doch mal in Ruhe mit dem Skoda darüber ob sie nicht mal ein BCM zur Probe einbauen, das klingt nach einem Speicherfehler (Defekter Chip)....

Eine genaue Dokumentation wann er was macht ist hilfreich auch für Skoda selbst.

Habe Geduld mit ihm, ist ja die erste Serie oder net...:)
Gruß

Klaus

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Handtuch

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17

Dienstag, 24. Januar 2012, 22:05

Ich kenne es ja auch, dass CH/LH, Abbiegelicht usw. mal nicht wollen. Ich sehe einen Zusammenhang damit, dass alles mögliche über den CAN-Bus gesteuert wird. Im Hinterkopf habe ich dabei, dass der Yeti zu den Fahrzeugen mit einer neuen Bustechnik gehört (Die Serviceschnittstelle hat sich geändert).
Fast alle fehlerhaften Funktionen fallen für mich in die Schublade "Komfort". Auf dem CAN-Bus werden Telegramme mit Prioritäten versehen. Ein Telegramm mit hoher Priorität (z. B. ABS) überschreibt eines mit niedriger Priorität (Komfortfunktionen). Normalerweise ist das System gegen solche Datenverluste geschützt, aber vielleicht passiert es manchmal doch?

Vor ein paaaar Jahren habe ich zwar mal CAN-Bus programmiert, aber ich gebe zu, dass das Meiste nur wilde Vermutungen sind. :D
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18

Dienstag, 24. Januar 2012, 22:50

...sprich doch mal in Ruhe mit dem Skoda darüber ob sie nicht mal ein BCM zur Probe einbauen, das klingt nach einem Speicherfehler (Defekter Chip)....

Eine genaue Dokumentation wann er was macht ist hilfreich auch für Skoda selbst.

Habe Geduld mit ihm, ist ja die erste Serie oder net...:)


EZ Oktober 2009, also in der Tat ein ziemlich früher. Ich hab halt das Gefühl, dass man in der Werkstatt zum einen überfordert ist damit und zum anderen auch nur begrenzt Lust hat, sich eingehender damit zu befassen, auch weil es ja durchaus verzichtbare Gimmicks betrifft. Marke: Der Kunde soll sich nicht so haben.

Und da das Auto aus der Garantie raus ist und wir das alles bezahlen müssten...

Grüße

Jan

Knut

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19

Mittwoch, 25. Januar 2012, 10:58

Ich hab halt das Gefühl, dass man in der Werkstatt zum einen überfordert ist damit und zum anderen auch nur begrenzt Lust hat, sich eingehender damit zu befassen, auch weil es ja durchaus verzichtbare Gimmicks betrifft. Marke: Der Kunde soll sich nicht so haben.

Das Gefühl trügt Dich mit Sicherheit nicht.
Für mich war u.a. deshalb die Anschaffung eines Diagnosesystems schon in den Neupreis einkalkuliert.
Ich habe einfach keine Lust, mir die wenig kompetenten (freundliche Formulierung) Ausführungen von Werkstätten anzuhören.
Resignation eben. Das hatten wir schon.

Unter dem Strich bin ich dennoch froh über das Vorhandensein der elektronischen Helferlein, sei es, dass sie der Sicherheit dienen, dem Komfort oder der Überwachung der System. Ich gebe allerdings zu, dass, wenn die Zuverlässigkeit der Bordelektronik in Flugzeugen auf dem gleichen Level wäre wie in Autos, ich vermutlich keine Reisen mehr durch die Lüfte unternehmen würde. Beim Auto überwiegen dagegen die Vorteile.

floflo, Dein gesamter Beitrag ist schon i.O.
Mein Resümee fällt jedoch etwas anders aus.
Ich fahre liebend gern mit alten Autos.
Das Gefühl, mit einer Lenkung ohne Servo-Unterstützung zu fahren, kennt heute kaum noch einer.
Was man da alles rechtzeitig über die Beschaffenheit von Fahrbahnbelägen incl. Glätte mitbekommt, ist sehr hilfreich.
Diese Rückkopplung ist heutzutage weg.
Dafür kann man auch mit schwächlichen Armen das Auto aus dem Stand über die Bordsteinkante quälen.
Das ist nur ein Beispiel.
Über manuell schaltbare Allradantriebe habe ich mich hier bereits häufiger geäußert.
Ich würde die nach wie vor vorziehen.
Die Kompromisse, die ich mit meinem relativ gut ausgestatteten Yeti eingegangen bin, sind für mich schon schmerzhaft.

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20

Mittwoch, 25. Januar 2012, 16:38

@ Knut

Du bist ja ein richtiger Idealist. Schön so! Ich kann deine Einstellung gut nachvollziehen. Mein erstes Auto war ein VW Käfer, den ich 1975 gebraucht gekauft und dann noch über acht Jahre gefahren habe. Keine Elektronik, keine Servolenkung, keinen Bremskraftverstärker, sehr durstig, einen Bremsweg von ca. 52 m aus 100 Km/h und im Falle eines Unfalls war man dem Himmel näher als der Erde. Der Wagen hatte aber etwas - ich kann es nicht beschreiben -, das heutigen Fahrzeugen irgendwie fehlt und meine Frau trauert ihm immer noch nach und würde ihren Mini Cabrio sogar vermutlich gegen einen alten Käfer Cabrio eintauschen. Dennoch möchte ich bei aller Nostalgie, die man für Autos aus der guten alten Zeit empfinden kann, auf die technischen Errungenschaften der heutigen Zeit nicht verzichten, wohl wissend, dass es gerade diese Errungenschaften sind, die einen vielmehr über die Zuverlässigkeit des eigenen Autos nachdenken lassen als das früher der Fall war.

floflo

poly

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21

Mittwoch, 25. Januar 2012, 19:01

@floflo:
Ich sehe es genau so wie Du. Mein erstes Auto war auch ein gebrauchter Käfer, gekauft habe ich ihn (eigentlich hat ihn mir mein Vater gekauft) 1970. Sicher war ich über mein erstes Auto begeistert, im Winter habe ich gefroren, nicht nur weil ich keine Sitzheizung hatte, und im Sommer war die Heizung nicht abzustellen. Außerdem hatte der Wagen immer wieder defekte Kleinigkeiten. Die Autos sind trotz alles Gemecker und Elektronik zuverlässiger geworden, bequemer sowieso.
Sicher war früher "die gute alte Zeit", das lag aber nicht am Käfer sondern daran, dass ich damals 18 war und jetzt bin ich fast 60.
Viele Grüße
Jannis

Knut

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  • »Knut« ist männlich

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22

Mittwoch, 25. Januar 2012, 19:34

Die Autos sind trotz alles Gemecker und Elektronik zuverlässiger geworden, bequemer sowieso.

Das unterschreibe ich.
Die Fertigungsqualität und im Gefolge die Lebensdauer ist wesentlich verbessert worden.
Dabei war das hier genannte Vergleichsobjekt, der Käfer, in seiner Zeit anderen noch ein gutes Stück voraus.

Ich wundere mich nur und manchmal ärgere ich mich auch, dass uns mit Verbesserungen regelmäßig Pakete untergejubelt werden, die durchaus Minuspunkte bzw. Nachteile haben.

Zwischen Käfer und heute hatten wir z.B. Autos mit viel besseren Sichtverhältnissen.
Die heutigen Sehschlitzgefährte (zum Einparken braucht man Elektronik) sind durchaus gefährlich.
Selbst unser Yeti, der in dieser Hinsicht besser ist als andere, könnte ohne gewisse Stilelemente (vordere Seitenfenster) noch besser sein.
Für mich ein mit den längeren Bremswegen früherer Autos vergleichbarer Aspekt.
Die Bremswege waren im Übrigen zu einem erheblichen Teil den Reifenabmessungen geschuldet.
Bei griffigen Straßenbelägen sind breitere Reifen von Vorteil.
Bei Nässe sieht der Vergleich anders aus.
Da das Viele nicht wissen oder wissen wollen, kracht es regelmäßig, wenn es nass wird, insbesondere nach längerer Trockenheit.

Ich bin OT.
Entschuldigung

schrauberass

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23

Mittwoch, 25. Januar 2012, 20:09

Ja Ja der Kugelporsche :)

Geiler Sound, coole Kraft von hinten.....hört auf zu träumen :)

Schon vergessen? Eiskratzen von innen, Pappe unter dem Motor weil die Tropfen ja immer ein bisschen, Ölwechsel alle 4.500,-, Ventilschaden wegen gelösten Bechleunigerröhrchen, wieder mal die Lima, Kalt abgesoffen, durchgerostete Vorderachse, festgerostete Heizbirnen......

Mit das was wir uns rumärgern ist der Machtkampf im Automarkt, schnellstmöglich jedes erdenkliche Gimmik anbieten, das sieht gut aus auf jeder Motorschow. Für mich sind die Tuner die größten die die Fahrzeuge bis zum letzten durchstylen und aufmotzen mit gewagten Design und tollen Rad Reifenkombinationen......

So das war jetzt aber genug.

Zum Thema in der Produktion des Yeti fallen ständig Verbesserungen oder auch Sparmaßnahmen ein. Wer seinen Yeti auslesen kann und dann die Steuergerätenummern mit dem aktuellen ETKA vergleicht, wird mit sicherheit die eine oder andere Neuerung finden, besonders in der SW Version.

Solche Fehler zu finden ist manchmal langwierig, daher ist es sinnvoll darüber Buch zu führen :) Fbruar und März sind gute Monate wo es ruhiger wird in den Werkstätten, da nimmt man sich auch mal für so etwas Zeit.
Gruß

Klaus

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24

Donnerstag, 26. Januar 2012, 19:11

Ventilschaden wegen gelösten Bechleunigerröhrchen
… und wegen konstruktiver thermischer Probleme - siehe das thermische "Stiefkind" dritter Zylinder. :rolleyes: Ich war selbst "Opfer", 10 oder 15 km nach der Werkstattausfahrt, wo gerade das Service gemacht wurde. :(