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  • »Hoinzi« ist männlich
  • »Hoinzi« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 23. Januar 2012, 15:21

[Elektrik] Abbiegelicht: Und die nächste Posse folgt sogleich...

Ich hatte ja schon das eine oder andere Mal von den Spielchen geschrieben, die unser Yeti so treibt, z.B. dass bei beim Einlegen des Rückwärtsgangs nicht wischt, wenn die vorderen Wischer an sind. Macht er übrigens nur bei meinem Schlüssel, obwohl die Einstellungen die gleichen sind wie beim Schlüssel meiner Frau.

Nunmehr funktioniert das seit Samstag wieder (oder zumindest habe ich Samstags gemerkt, dass es wieder geht), dafür hat das Abbiegelicht die Arbeit eingestellt. Ist mir gerade bei der Einfahrt in die Tiefgarage aufgefallen, dass weder beim Fahren um die Ecke, noch beim Rückwärtseinparken der oder die Nebelscheinwerfer angehen. Spasseshalber den Blinker ausprobiert, aber gleiches Ergebnis.

Als meine Frau vor einer Stunde nach Hause gekommen ist (mit ihrem Schlüssel) ging es noch, ich habe gerade zufällig aus dem Fenster gesehen und es zur Kenntnis genommen.

Ich gebe ja langsam auf, die Logik der Yeti-Elektronik verstehen zu wollen, aber das ist wohl auch nichts, was man selbst irgendwie beheben kann?

Grüße

Jan

  • »delvos« ist männlich

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2

Montag, 23. Januar 2012, 15:33

Wie soll es auch anders sein? Was erwartest du von einem ausländischen Auto? Das würde mein Vater sagen ;). Aber im Ernst: Ganz schön ärgerlich. Du machst mir echt Mut :S. Nur leider sind ja alle halbwegs aktuellen Autos mit Elektronik vollgestopft.
Zum Glück ist der Ölmeßstab noch nicht dem Rotstift zum Opfer gefallen. Bei Mercedes z. B. sucht man den vergebens. Da muss man sich quasi der Elektronik vollkommen ausliefern.

  • »grisu« ist männlich

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3

Montag, 23. Januar 2012, 15:55

Hallo delvos,
auch im Yeti bist Du der Elektronik ausgeliefert!
ABS, Zündungssteuerung, Wegfahrsperre, Kraftstoffpumpe um nur einiges zu nennen,
alles elektronisch.
Wenn Du darauf verzichten möchtest, wird es heutzutage sehr schwieriein Auto zu finden, Gruß

Grisu.

  • »Hoinzi« ist männlich
  • »Hoinzi« ist der Autor dieses Themas

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4

Montag, 23. Januar 2012, 15:58

Wie soll es auch anders sein? Was erwartest du von einem ausländischen Auto? Das würde mein Vater sagen ;). Aber im Ernst: Ganz schön ärgerlich. Du machst mir echt Mut :S. Nur leider sind ja alle halbwegs aktuellen Autos mit Elektronik vollgestopft.
Zum Glück ist der Ölmeßstab noch nicht dem Rotstift zum Opfer gefallen. Bei Mercedes z. B. sucht man den vergebens. Da muss man sich quasi der Elektronik vollkommen ausliefern.


Der Witz daran ist ja: Mein Audi ist ja mindestens genauso mit Elektronik vollgestopft, nur mit dem Unterschied, dass die seit drei Jahren und über 60.000 km ohne jede noch so kleine Macke funktioniert. Der Yeti hingegen hat in zwei Jahren und 25.000 km schon diverse Auffälligkeiten produziert. Das ist wirklich nicht dazu angetan, mein Zutrauen in die Haltbarkeit des Yeti zu stärken.

Mal sehen, vielleicht geht es nachher auf der Heimfahrt ja wieder... 8|

Viele Grüße

Jan

  • »delvos« ist männlich

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5

Montag, 23. Januar 2012, 16:00

Ich weis, es ist deprimierend ;). Aber zumindest können wir noch selbst sehen/messen, ob noch genug Öl, Brems- und Kühlflüssigkeit vorhanden ist, trotz der im Fahrzeug verbauten Meßsensoren.

BernhardJ

Der auf den Spitznamen wartet

  • »BernhardJ« ist männlich

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6

Montag, 23. Januar 2012, 16:40

Hast Du schon einen elektronischen Reset/Kaltstart gemacht? Ich meine Batterie für 'ne Viertelstunde abgeklemmt? Bei mir hat es schon einmal geholfen.

Grüße - Bernhard
----------------------------------------------------------------------------
Ein Problem mit mehreren Unbekannten löst man am besten mit einer Bekannten

Verbrauch: Ungefähr etwa circa geschätzt, gerundet und kaffesatzgelesen so um die 6...11 Liter laut dem Bordschwindler. Selbstgerechnet ca. halber Liter mehr.

Doom

...

  • »Doom« ist männlich

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7

Montag, 23. Januar 2012, 16:52

Hast Du schon einen elektronischen Reset/Kaltstart gemacht? Ich meine Batterie für 'ne Viertelstunde abgeklemmt? Bei mir hat es schon einmal geholfen.

Grüße - Bernhard


Darf man den das so einfach, ich glaube mal gelesen zu haben das das nicht ohne weiteres geht ?(


Es gibt nur ein Buch darüber, wie Pinguine sich auch bei einer Ansammlung
von Millionen erkennen können. Leider in chinesisch geschrieben.
Bruce-will-es@web.de

BernhardJ

Der auf den Spitznamen wartet

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8

Montag, 23. Januar 2012, 17:15

Halb so schlimm. Da sind paar Speicherinhalte im Bordcomputer futsch (weiß gar nicht mehr genau was - ich habe auch nicht so viele Gimmicks im Yeti), aber die Karre funktioniert noch und springt an.

Grüße - Bernhard
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SBorg

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9

Montag, 23. Januar 2012, 23:28

Man sollte nur das Masseband abklemmen; beim anklemmen sollte aus Sicherheitsgründen niemand im Fahrzeug sein (ein Airbag könnte zünden. Ist zwar genau so wahrscheinlich wie ein 6er im Lotto, ist aber halt möglich).
Dann hat man normalerweise noch einige Fehleranzeigen im Cockpit. Die gehen dann nach 100-200m Fahrstrecke wieder aus (Sensoren sind dann kalibriert).
Notfalls ist das Lenkrad nochmals auf Links-/Rechtsanschlag zu drehen. Ggf. können auch die Endanschläge der FH verloren gehen (müssen dann neu angelernt werden -> siehe hier im Forum).

@Hoinzi: ev. mal den Fehlerspeicher zeitnah auslesen (lassen). Nicht kritische Fehler werden von alleine gelöscht wenn sie nicht permanent auftreten.
LG
SBorg

Schlecht Autofahren kann ich richtig gut...

Projekte: kompatibles Navi | Ambibeleuchtung + bel. Schalter | Homelink
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  • »Hoinzi« ist männlich
  • »Hoinzi« ist der Autor dieses Themas

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10

Dienstag, 24. Januar 2012, 10:01

Das Abbiegelicht hat auf der Heimfahrt wieder funktioniert. Dafür hat das Coming/Leaving-Home mal wieder den Dienst eingestellt.

Wie gesagt, ich gebs auf. Ich nehme es einfach so hin, ohne es verstehen zu wollen. Hat bei meiner Frau ja auch funktioniert...

Grüße

Jan

Knut

...

  • »Knut« ist männlich

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11

Dienstag, 24. Januar 2012, 10:56

Wie gesagt, ich gebs auf. Ich nehme es einfach so hin, ohne es verstehen zu wollen. Hat bei meiner Frau ja auch funktioniert...

Ja, Jan, es bleibt uns wohl nichts anderes übrig.
Dass euer Audi solche Effekte nicht hat, finde ich aber bemerkenswert.

Meine Einstellung zu den Dingen ist auch am Besten mit Resignation zu umschreiben.
Ich habe nichts anderes erwartet. Ich kenne ja unsere PC-Technik ganz gut. Wenn 90 % der Funktionen nutzbringend sind, muss man zufireden sein, und den Rest ignorieren.

Ich schreibe hier und jetzt, weil ich natürlich auch eine "Posse" beisteuern kann.:
Vor einigen Wochen meinte mein Yeti, mich auf Motorölmangel hinweisen zu müssen.
Selbstverständlich fehlte laut Messstab kein Öl.
Etwa 24 Stunden lang wollte der Bordcomputer das nicht einsehen.
Manchmal kam das Signal nach dem Motorstart, manchmal auch während der Fahrt.
Nach den 24 Stunden hat der Bordcomputer dann aufgegeben.
Ob er jetzt noch jemals Ölmangel signalisiert, wenn es denn nötig wäre?
Mein Vertrauen dahingehend ist begrenzt.
Ich schaue mir von Zeit zu Zeit den Messstab an. Bisher ohne Befund.
Was macht ein Nichttechniker mit solcher Technik?

  • »OlliXS« ist männlich

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12

Dienstag, 24. Januar 2012, 11:04

Ist ja alles noch harmlos.
Als langjähriger Mercedes- und BMW-Fahrer bn ich andere Kaliber gewohnt.

Sei es
- Motorschaden
- ESP-Ausfall (Mercedes)
oder
- Reifenschafen
- Niveauregulierung eingeschränkt oder ausgefallen
- Fensterhebereinklemmschutz defekt

alles Meldungen, die z.T. von allein wieder weggingen, z.T. durch die Werkstatt durch immense Reparaturen wieder behoben werden sollten, bis ich mich selbst schlau gemacht habe, wie man die entsprechenden Sensoren wieder zurücksetzt.

Insofern würde ich den Ausfall der Coming-Home-Leuchte oder des Abbiegelichts unter Comfort verbuchen.
Solange Menschen auf der Erde Hunger leiden ist es unverantwortlich, Lebensmittel zu verheizen.
Mais gehört auf den Teller, nicht in den Tank!

  • »AchimII« ist männlich

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13

Dienstag, 24. Januar 2012, 11:50

Als meine Frau vor einer Stunde nach Hause gekommen ist (mit ihrem Schlüssel) ging es noch

Uhm ja...dann wäre die einfachste Lösung wohl, den zweiten Schlüssel einzuziehen. Ansonsten handelst Du fahrlässig ;)

  • »floflo« ist männlich

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14

Dienstag, 24. Januar 2012, 16:00

Vor einigen Wochen meinte mein Yeti, mich auf Motorölmangel hinweisen zu müssen.
Selbstverständlich fehlte laut Messstab kein Öl.
Etwa 24 Stunden lang wollte der Bordcomputer das nicht einsehen.
Manchmal kam das Signal nach dem Motorstart, manchmal auch während der Fahrt.
Nach den 24 Stunden hat der Bordcomputer dann aufgegeben.

Der Yeti hat eine sog. intelligente Ölmessvorrichtung. Die misst nicht nur den Ölstand sondern auch die Viskosität des Öls. Wird das Öl durch Benzinbeimengungen verdünnt, schlägt der BC Alarm. Der Alarm bleibt 24 stunden aktiv. Nach einer weiteren nicht näher definierten Zeitspanne reißt dann aufgrund des verdünnten Öls der Schmierfilm und der Motor ist im... . Ein neuer Motor ist fällig und Skoda reibt sich die Hände. Selbst schuld, Warnlampe nicht beachtet, nix Garantie.

Nein, keine Sorge Knut, das war jetzt ein Scherz. Die Elektronik in den heutigen Fahrzeugen ist zweifellos sehr nützlich und trägt sehr zur Verkehrssicherheit und anderen Annehmlichkeiten bei. Sie hat aber auch ihre Kehrseite, denn sie kann gestört sein und dann ist oft das ganze Auto „krank“. Wer früher mit einem gerissenen Keilriemen liegen blieb, konnte sich zur Not noch mit einem Damenstrumpf helfen, wer heute mit einem Elektronikschaden liegen bleibt, steht ziemlich blöd dar: „Rien ne va plus“, heißt es dann oft. Eine Selbsthilfe ist meist nicht möglich und auch dem freundlichen ADAC-Techniker bleibt in der Regel nur das Abschleppen. Ursache für Störungen der Elektronik sind oft Schwankungen im Bordnetz, insbesondere Überspannungen, auf die die Elektronik empfindlich reagiert. Auch ein Blitzschlag kann Schuld daran sein, wenn der BC plötzlich spinnt, womit ich jetzt nicht meine, dass der Blitz in das Auto einschlägt. Ein Einschlag in der Nähe reicht völlig aus, um die Bordelektronik aus der Spur zu bringen, denn anders als Flugzeuge sind Autos nicht gegen den elektromagnetischen Puls geschützt. Ich glaube nicht, dass der Yeti anfälliger ist als andere Fahrzeuge. Wenn man in die Foren anderer Marken schaut, findet man auch dort viele Beiträge zu Elektronikstörungen. Das liegt eben in der Natur der Sache und auf die Masse gerechnet halten sich hier wie dort Elektronikstörungen oder gar –schäden doch in Grenzen. Wen es erwischt, hat eben Pech gehabt. Den Yeti deshalb jetzt als besonders unzuverlässig anzusehen, halte ich übertrieben, auch wenn Hoinzi mit seinem Audi nie, mit dem Yeti dagegen ständig Probleme mit der Elektronik hat. Das hätte genauso gut aber auch umgekehrt sein können. Unter dem Strich bin ich dennoch froh über das Vorhandensein der elektronischen Helferlein, sei es, dass sie der Sicherheit dienen, dem Komfort oder der Überwachung der System. Ich gebe allerdings zu, dass, wenn die Zuverlässigkeit der Bordelektronik in Flugzeugen auf dem gleichen Level wäre wie in Autos, ich vermutlich keine Reisen mehr durch die Lüfte unternehmen würde. Beim Auto überwiegen dagegen die Vorteile.

floflo

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15

Dienstag, 24. Januar 2012, 19:34

Ich habe ja nicht den Yeti als besonders unzuverlässig dargestellt. Fahren tut er ja bislang ohne Probleme. Aber die ständigen Kleinigkeiten nerven einfach, zumal ich halt von meinen Audis gewohnt bin, dass diese Dinge ohne derartige Sperenzien funktionieren. Es gibt ja auch genügend Yetis, die ohne solche Macken unterwegs sind, aber das hilft uns bei unserem Yeti nicht viel. ;(

Grüße

Jan