Hallo,
ich hatte für meinen Yeti die Anhängerkupplung ab Werk geordert. Die ab Werk eingebauten Kupplungen haben, wie hier öfter geschrieben "Anhänger-ABS", ich nehme mal an, das z.B. wenn der Anhänger anfängt zu "schlänkern" das
ABS eingreift.
Eine Frage an die Experten, wie verhält sich das bei nachträglich angebauten Anhängerkupplungen, mit Anhängerkupplungvorrüstung und ohne Vorrüstung ?
Gruß
Rolf
Ich bin jetzt zu faul, die threads zum Thema zu suchen.
Es gibt mehrere, in denen ohne abschließendes Ergebnis über "Anhänger-ABS" diskutiert und gemutmaßt wurde.
Klar ist, was nicht gemeint ist: Ein ABS-System, das direkt am Anhänger wirksam ist.
Unser Yeti hat ein ABS-System, das Drehung um die Hochachse mindern oder verhindern soll.
Dabei ist es unerheblich, ob diese Drehbewegung von Seitenwind, Glätte oder einem Anhänger verursacht wird.
ABS versucht also immer zu helfen.
Was jetzt am Yeti Anhänger-ABS sein soll, ist mir völlig unklar.
Woher soll der Yeti wissen, ob ein Anhänger vorhanden ist?
Wir nehmen alle an, dass die elektrische Verbindung via AHK-Elektrik ausgewertet werden kann.
Was ist dann aber mit Fahrradträgern und unterschiedlich schweren Anhängern?
Fahrdynamisch macht das ja wohl einen Unterschied.
Weiter verwirrt hat mich, dass hier jemand geschrieben hat, er hätte nach entsprechendem Drängen von Skoda eine positive Erklärung zum "Anhänger-ABS" erhalten, die vom TÜV bei der Zulassung für 100km/h-Anhängerbetrieb relevant wäre.
Andere haben genau die gegenteilige Auskunft berichtet.
Letztendlich ist mir das egal. Die 100km/h-Zulassung bekommt man bei entsprechenden Massenverhältnisssen, hydraulischen Stoßdämpfern und nicht zu alten Reifen am Anhänger auch ohne eine ABS-Erklärung.
Dass Skoda in Rätseln spricht, die Händler natürlich nichts wissen, stört mich dagegen.
Vielleicht ist auch nur den Werbestrategen die Feder ausgerutscht, und wir jagen einem Phantom nach.
PS
Meine
AHK ist auch werkseitig montiert.