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  • »OlliXS« ist männlich

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Wohnort: Taunus

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Auto: Yeti 2.0TDI 4x4 110PS

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16

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 08:16

Das Positive an solchen Vorkommnissen ist doch, dass man daraus lernen kann und das nächste Mal seine Konsequenzen zieht.

Wie sagt man so schon: Ein zufriedener Kunde bringt einen neuen mit. Ein unzufriedener Kunde macht 10 potenzielle Käufer abspenstig.
Solange Menschen auf der Erde Hunger leiden ist es unverantwortlich, Lebensmittel zu verheizen.
Mais gehört auf den Teller, nicht in den Tank!

skijacke

Moderator

  • »skijacke« ist männlich

Beiträge: 1 841

Wohnort: Radevormwald, NRW

Beruf: Angestellter

Auto: 1,2L TSI, Platingrau

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17

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 11:07

Ärger kann es immer geben

Hallo zusammen,

Ärger rund um die Bestellung und Auslieferung kann es immer geben. Es gibt Unternehmer, die sind sehr gut organisiert und kundenorientiert und auf der Gegenseite gibt es das, was ihr teilweise erlebt hat. Nicht immer ist der Preis das Maß der Dinge, doch irgendwo spiegelt er sich auch wieder.

Gerade wenn man einen Händler wählt, der nicht in der Nähe seines Wohnortes ist, muss man bei der Auswahl sehr sehr kritisch sein. Als Kontaktquelle bleibt meistens nur das Telefon. In einem persönlichen Gespräch spiegeln sich die Diskussionen ganz anders dar, weil man sich gegenübersteht. Man sieht keine Gesichtsmimik und Vertragspartner weiss was er sagen kann ohne ein HB Männchen vor sich zu haben. Am Telefon ist das schon ganz anders, da kann man labern und erzählen.

Abschließend kann ich nur sagen, man geht am Besten zu dem Händler zurückl, mit dem man schon einmal zufrieden war. Auch wenn dieser vielleicht nicht das günstigste Angebot erstellt hat. Wenn ich Poker muss ich auch damit rechnen zu verlieren. Ich kann gewinnen, muss aber nicht.

Ich mache jetzt keinen Unterschied zwischen Eu Händler und Vertragshändler. Ganz allgemein.

Um eventuellen Problemen aus dem Weg zu gehen muss ich halt im Vorfeld dann viel forschen. Bewertungen und Erfahrungen anderer lesen, wenn ich mich auf einen Händler in der Ferne einlasse.

Jetzt hilft aber kein großes Jammern, handeln ist angesagt. Bei Lieferverzug oder Abweichungen vom Vertrag schreibt man einen Brief. Als Einschreiben macht es dem Empfänger deutlich, wie wichtig einem die Angelegenheit ist. In dem Brief mit den beanstandeten Dingen sollte dann auch eine angemessene Frist eingeräumt werden, in der der andere antworten soll.

Drücke Euch allen doch noch die Daumen für ein stressfreies Ende.

Gruss skijacke
:thumbsup: Sehr zufriedener Yeti Fahrer :thumbsup:

http://www.atom-uhrzeit.de/

  • »attila« ist männlich

Beiträge: 85

Auto: Yeti TSI Ambition Plus Mattobraun,Daihatsu Feroza, Suzuki Grand Vitara, Jeep Wrangler

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18

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 11:35

Wie in dem Beitrag zu den Fahrzeugpapieren von mir schon ausgiebig erläutert, würde ich nur beim deutschen Vertragshändler mein Auto kaufen. Auch bei den Haupthändlern gibt es verschiedene Einstufungen, diese richtet sich nach den Verkaufszahlen. Diese Einstufung bestimmt auch den Preis zu welchem der Händler das Auto einkauft. Auch unsere Firma hatte zwischenzeitlich mal den Anbieter der Firmenfahrzeuge gewechselt um Kosten zu sparen, aber das hat sich ganz schnell als Trugschluss herausgestellt. Der Händler auf der grünen Wiese, der im Jahr vielleicht mal 3 Autos verkauft, kann ja nie die Konditionen anbieten wie ein großer Haupthändler.

Gruss attila

  • »Sodela« ist männlich

Beiträge: 281

Wohnort: NL, Zwolle

Beruf: ung : Yeti...

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19

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 12:04

Also bei meinem Händler keine Probleme. Der Händler des Vertrauens halt. In der Nähe (500 Meter entfernt), freundlich und zuverlässig..

Bei der Bestellung wurde eine Produktionswoche angegeben. Dann nach einigen Tagen die frohe Nachricht dass diese Woche bestätigt war von der Fabrik. Dabei wurde geschrieben dass in der Woche danach die Lieferung beim Importeur stattfinden würde, noch 'ne Woche später stände er dann wohl beim Händler..
Dann in der Woche nach der Produktion die Frage welche Farbe denn das Leder sein müsste, das könnte dann in 2 Wochen gemacht werden wenn alles klar sein würde (Farbe vom Leder und der Naht).
Also wir am Freitag zu Lederfritzen (auch in der Nähe) und uns die Farben und das Muster ausgesucht. Da wollen wir das Formular wo der Lederausstatter alles aufgeschrieben hat dann mal kurz beim Händler vorbei bringen . Da stehen da doch tatsächlich 3 frisch gelieferte Yeti vor der Türe...
Also am Freitag der Woche "vom Importeur" stand das Gerät schon beim Händler. Also eine Woche nach der Produktion :thumbsup: .

  • »floflo« ist männlich

Beiträge: 774

Wohnort: Nähe Bonn

Auto: Yeti Experience 2.0TDI 4x4 DSG mattobraun

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20

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 12:55

Immer wieder ist hier im Forum von negativen Erfahrungen mit EU-Händlern zu lesen (es gibt natürlich auch positive Beispiele). Der Grund für diese negativen Erfahrungen liegt dabei aber zum Teil auch in einer gewissen Naivität beim Kauf von EU-Fahrzeugen, ohne dass ich damit jetzt jemanden konkret ansprechen möchte. Wer bei einem EU-Importhändler ein Fahrzeug kauft sollte aber folgendes berücksichtigen:

1. Der EU-Händler bezieht das Fahrzeug i.d.R. nicht unmittelbar vom Werk sondern über einen Zwischenhändler im EU-Ausland. Dies schränkt ihn in seinen Informationsmöglichkeiten ein, so dass der Kunde zwangsweise schlechter über den aktuellen Stand der Kaufabwicklung informiert wird, ohne dass da immer eine fehlende Servicebereitschaft dahintersteckt. Der Händler selbst ist auf die Informationen seines Zwischenhändlers angewiesen.

2. EU-Händler sind nur am Verkaufen interessiert, da der spätere Service meist bei einem anderen Händler durchgeführt wird. Der EU-Händler hat daher weniger Interesse, den Kunden auch als späteren Kunden weiter zu hofieren. Dies erklärt, warum EU-Händler nach Vertragsabschluss sich häufig nicht mehr viel um den Kunden kümmern, wobei ich allerdings klarstellen möchte, dass man nicht alle über einen Kamm scheren kann und es sicherlich auch servicefreundliche EU-Händler gibt.

3. Den Fahrzeugherstellern sind die (Re)Importe, die ihre Ursache vor allem in der unterschiedlichen Besteuerung in den EU-Ländern haben, ein Dorn im Auge. Um die Importe, die sie rechtlich nicht verhindern können, zu unterbinden, limitieren sie die Stückzahlen pro Land so, dass im Wesentlichen dadurch nur der Eigenbedarf gedeckt werden kann. Dies führt zu mitunter deutlich längeren Lieferzeiten bei den EU-Fahrzeugen. Diese Praxis wird allerdings durch den harten Wettbewerb wieder aufgeweicht, denn schließlich wollen die Hersteller ihre Autos ja verkaufen.

4. Ausstattungsumfang und Ausstattungslinien sind nicht immer identisch mit für Deutschland produzierten Fahrzeugen und nicht alle Händler klären ihre Kunden ausreichend darüber auf. Beim Kauf muss man daher sehr genau darauf achten, dass das Fahrzeug auch die gewünschte Ausstattung hat. Im Zweifel sollte man sich Ausstattungsdetails im Kaufvertrag bestätigen lassen.

5. Diesen Nachteilen steht ein günstigerer Kaufpreis gegenüber. Die Ersparnis darf man allerdings nicht am deutschen Listenpreis festmachen. Die meisten Vertragshändler lassen auch mit sich handeln, sei es nun in Form eines Rabatts auf den Listenpreis, der kostenlosen Zugabe von Extras oder einer Garantieerweiterung, einem guten Preis für die Inzahlungnahme des Altfahrzeugs oder auch allem zusammen. Dadurch relativiert sich die Preisersparnis, denn bei den EU-Händlern ist meist kein großer Verhandlungsspielraum mehr drin. Auch Ausstattungsunterschiede namentlich gleicher Ausstattungslinien können die Preisdifferenz relativieren, so dass das vermeintliche Schnäppchen manchmal am Ende gar keins mehr ist.

floflo

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

lego63 (14.12.2011), HarzerSnowman (14.12.2011), poly (14.12.2011)

poly

...

  • »poly« ist männlich

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Wohnort: Westerrönfeld

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21

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 13:05

@floflo
Du hast es richtig auf dem Punkt gebracht, besser kann man es nicht beschreiben. Und jetzt kann jeder für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist.
Viele Grüße
Jannis

  • »Privatier« ist männlich

Beiträge: 352

Wohnort: Bochum / Hamburg

Beruf: Ex - IT - Manager jetzt Privatier

Auto: Fahrzeuge bis 3 Tonnen

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22

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 15:57

100% Zustimmung !

Ich kann nur immer wieder allen wartenden, zweifelnden und frustierten YETI-Anwärtern sagen: Leute, wenn ER erstmal da ist, ist der Frust vergessen :!:
Auch ich war zum Schluss der Wartezeit wirklich & richtig sauer.
Sollte am 13. 10.2011 geliefert werden, (war plötzlich ganz weg) kam dann doch noch am 31.10.2011
Meine Kommentare waren damals auch ziemlich BÖSE - gebe ich zu ......

Jedenfalls - wenn man seinen YETI dann endlich hat, dann ist alles in Butter, weil die Wartezeit hat sich gelohnt. :D

Liebe Grüsse
Privatier

  • »Freakkazoid« ist männlich

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23

Sonntag, 18. Dezember 2011, 20:22

4. Ausstattungsumfang und Ausstattungslinien sind nicht immer identisch mit für Deutschland produzierten Fahrzeugen und nicht alle Händler klären ihre Kunden ausreichend darüber auf. Beim Kauf muss man daher sehr genau darauf achten, dass das Fahrzeug auch die gewünschte Ausstattung hat. Im Zweifel sollte man sich Ausstattungsdetails im Kaufvertrag bestätigen lassen.
Diesen Punkt würde ich nicht so pauschal als Nachteil in den Raum stellen wollen. Durch Bestellung eines "Nicht-D-Fahrzeugs" bietet sich die Möglichkeit, in Deutschland nicht erhältliche Ausstattungskombinationen trotzdem zu erhalten. Als ein Beispiel sei hier nur die Frontscheibenheizung für den 1.2 TSI (in Österreich erhältlich) genannt...

Knut

...

  • »Knut« ist männlich

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24

Montag, 19. Dezember 2011, 12:07

Ja, die Darstellung von floflo in #20 ist schon weitgehend ok.

Naiv sollte man beim Autokauf wirklich nicht sein.
Der Informationsfluss ist auch bei von SAD abhängigen Händlern nach Allem, was ich hier gelesen habe, ziemlich unterschiedlich.
Das mag von deren Größe, Service-Verständnis und/oder Nähe zu SAD abhängen.

Dass in einem gut formulierten Beitrag dann doch wieder, wenn auch in Klammern, von (Re)-Import die Rede ist, wurmt mich immer wieder.
Das ist schlicht Unfug. Kann man das wirklich nicht ausrotten?
Wir fahren alle ein in der Tschechischen Republik aus weltweit produzierten Teilen montiertes Auto.
Meiner hat sogar einen in D gebauten Motor (1.8TSI). Der ist also tatsächlich immer reimportiert. Das Auto aber nicht.

Und, preislich ist schon eine Menge drinn. Das sollte man nicht kleinschreiben.
Diese Unterschiede hat ausschließlich der VW-Konzern zu verantworten.
Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis.
Diese Mischkalkulation zu Ungunsten des deutschen Käufers ist einfach nur frech.

  • »floflo« ist männlich

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25

Montag, 19. Dezember 2011, 14:17

Dass in einem gut formulierten Beitrag dann doch wieder, wenn auch in Klammern, von (Re)-Import die Rede ist, wurmt mich immer wieder.
Das ist schlicht Unfug. Kann man das wirklich nicht ausrotten?
Wir fahren alle ein in der Tschechischen Republik aus weltweit produzierten Teilen montiertes Auto.
Meiner hat sogar einen in D gebauten Motor (1.8TSI). Der ist also tatsächlich immer reimportiert. Das Auto aber nicht.

Du sprichst mir aus der Seele! Deshalb habe ich das "Re" ja auch in Klammern gesetzt. Der Satz bezieht sich nicht auf Skoda allein sondern generell auf "die Hersteller". Du hast völlig recht, Re-Importe sind natürlich nur bei in Deutschland produzierten Fahrzeugen möglich.

Und, preislich ist schon eine Menge drinn. Das sollte man nicht kleinschreiben.
Diese Unterschiede hat ausschließlich der VW-Konzern zu verantworten.
Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis.
Diese Mischkalkulation zu Ungunsten des deutschen Käufers ist einfach nur frech.

Ganz so einfach ist es leider nicht. Die Preisunterschiede in den einzelnen Ländern bei den Verkaufspreisen (brutto) sind gar nicht so groß. Das Problem sind die unterschiedlichen Steuersätze, die in den EU-Ländern auf die Nettopreise erhoben werden. Um diese Unterschiede auszugleichen und die Fahrzeuge noch zu erschwinglichen Preisen verkaufen zu können, werden sie in Steuerhochländern zu niedrigeren Nettopreisen verkauft und das machen sich die Zwischenhändler zunutze, denn die können die Fahrzeuge dann an Händler in anderen EU-Ländern auch zu den niedrigeren Nettopreisen weiterverkaufen. Die Steuer wird erst beim Endkunden in dessen Land fällig. Dadurch lassen sich die EU-Importe bei uns günstiger verkaufen, wobei du recht hast, dass der Preisunterschied schon recht deutlich ausfallen kann (aber nicht muss).

floflo

Knut

...

  • »Knut« ist männlich

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26

Montag, 19. Dezember 2011, 14:45

Ganz so einfach ist es leider nicht. Die Preisunterschiede in den einzelnen Ländern bei den Verkaufspreisen (brutto) sind gar nicht so groß. Das Problem sind die unterschiedlichen Steuersätze, die in den EU-Ländern auf die Nettopreise erhoben werden. Um diese Unterschiede auszugleichen und die Fahrzeuge noch zu erschwinglichen Preisen verkaufen zu können, werden sie in Steuerhochländern zu niedrigeren Nettopreisen verkauft

floflo, es tut mir Leid, dass ich doch noch nachhaken muss.

Der MWSt-Satz in Litauen ist z.B. 21 %.
Die Skoda-Listenpreise unterscheiden sich von denen hierzulande um mehr als 20 %.
Das spricht doch eine klare Sprache.

Und unabhängig von MWSt-Differenzen, die in der Tat schon vor zig Jahren zu privaten Importen geführt haben, z.B. von NL oder B nach D, sehe ich überhaupt nicht ein, warum Hersteller Produktpreise abhängig von einem regionalen Steuersystem machen.
Und das wohlgemerkt in einem völlig schrankenlosen Binnenmarkt.
Als Verbraucherschützer würde ich das unter der Überschrift "Dumping-Preise" untersagen.

Ganz nebenbei: Ich hätte, wie mehrfach geschrieben, meinen Yeti bei einem lokalen Autohaus gekauft, wenn das Interesse dort nicht so gering gewesen wäre. Es gab weder Nachfragen, ob ich denn nun wirklich ein Auto kaufen wolle, und schon gar kein akzeptables Angebot zur Inzahlungnahme meines Altfahrzeugs, das sich dann völlig problemlos zu einem guten Preis privat verkaufen ließ.
Das schreibe ich nur, damit ich nicht im Fan-Club der alternativen Importeure lande.

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27

Montag, 19. Dezember 2011, 15:04

floflo, es tut mir Leid, dass ich doch noch nachhaken muss.

Der MWSt-Satz in Litauen ist z.B. 21 %.
Die Skoda-Listenpreise unterscheiden sich von denen hierzulande um mehr als 20 %.
Das spricht doch eine klare Sprache.

Und unabhängig von MWSt-Differenzen, die in der Tat schon vor zig Jahren zu privaten Importen geführt haben, z.B. von NL oder B nach D, sehe ich überhaupt nicht ein, warum Hersteller Produktpreise abhängig von einem regionalen Steuersystem machen.
Und das wohlgemerkt in einem völlig schrankenlosen Binnenmarkt.
Als Verbraucherschützer würde ich das unter der Überschrift "Dumping-Preise" untersagen.

Ganz nebenbei: Ich hätte, wie mehrfach geschrieben, meinen Yeti bei einem lokalen Autohaus gekauft, wenn das Interesse dort nicht so gering gewesen wäre. Es gab weder Nachfragen, ob ich denn nun wirklich ein Auto kaufen wolle, und schon gar kein akzeptables Angebot zur Inzahlungnahme meines Altfahrzeugs, das sich dann völlig problemlos zu einem guten Preis privat verkaufen ließ.
Das schreibe ich nur, damit ich nicht im Fan-Club der alternativen Importeure lande.

Es braucht dir nicht leid zu tun nachzuhaken. Im Gegenteil, ich finde es gut, dass du es tust, denn das belebt die Diskussion und am Ende profitieren alle Leser davon. Und in der Sache muss ich dir auch recht geben, auch ich finde diese Verfahrensweise nicht gerade gut. Du hast auch recht, dass es nicht die Steuersätze allein sind. Die unterschiedlichen Einkommensverhältnisse in den einzelnen EU-Ländern tragen sicherlich auch mit dazu bei, dass die Fahrzeuge von den Herstellern zu verschiedenen Preise verkauft werden. Entscheidend ist, und darauf wollte ich hinaus, dass der Grund für die unterschiedlichen Preise letztlich in der Wettbewerbsfähigkeit in den einzelnen Ländern liegt und das ist für mich durchaus nachvollziehbar.

floflo

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Rheinschiffer (19.12.2011)