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mi-go

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16

Freitag, 14. Oktober 2011, 21:13

Y E T I - monstermäßig stark ! ! !

  • »1gnt23« ist männlich

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17

Freitag, 14. Oktober 2011, 21:34

Aber so wie die Motorhaube zerknickt ist, war es schon ein heftiger Aufprall.

Bitte jetzt nicht darüber diskutieren: die Muskulatur läßt mit dem Alter nach und wenn der Kopf mehr knicken kann, dann passiert auch mehr.

  • »Privatier« ist männlich

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18

Freitag, 14. Oktober 2011, 22:03

Verstehe einige Kommentare nicht....

...oder habe ich den Artikel auch nach 2 maligem Lesen nicht verstanden ?
Der Yeti-Fahrerin wurde die Vorfahrt genommen.
Der Unfall passierte beim Ausweichen.
Was hat das jetzt mit dem Alter der Yeti-Fahrerin zu tun, wenn ihr von einem Vollpfosten die Vorfahrt genommen wird ?

Mein Beileid den Hinterbliebenen !

Privatier

  • »Schneebesen« ist männlich

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19

Samstag, 15. Oktober 2011, 05:40

@ mi-go und alle:

Das Presseportal der Polizei ergänzt den Ablauf aber noch um ein möglicherweise entscheidendes Detail. "Bei dem anschließenden Zusammenstoß der Fahrzeuge [von Ehepaar und Vorfahrtmissachter] geriet der PKW der 70jährigen ins Schleudern und kollidierte mit dem entgenkommenden PKW eines 26jährigen. "

Mit der Information und dem was die Bilder hergeben, kann man begrenzt auf den Hergang schließen. Der Yeti schleuderte vermutlich durch den Kontakt mit dem Vorfahrtmissachter auf die Gegenfahrbahn und traf den Kia dort in einer leichten Schräglage. Der Knick in der Motorhaube und die Endlage des Yeti lassen das erkennen. Dadurch wirken starke Kräfte von der Seite auf den Beifahrer, also auf den tödlich verunglückten 72-jährigen (Die beigefügte Skizze soll meine Vermutung verdeutlichen). Erschwerend könnte gewesen sein, dass die Yeti-Fahrerin wohlmöglich nicht einmal Zeit zum Bremsen hatte und bei nahezu voller Geschwindigkeit gegen den Kia abgelenkt wurde.

Unfälle, bei denen die Kräfte von der Seite wirken, können sehr schnell tödlich enden. Der Sicherheitsgurt bietet entfaltet seine größtmögliche Schutzwirkung nur bei direkten Frontalcrashes.

Ein Arbeitskollege wurde durch Genickbruch in seinem Kleinwagen getötet, als er gerade eine Hauptstraße bei Grünlicht querte, auf der ein sinnloses spontanes Autorennen stattfand, bei dem die Raser bei Rot weiterfuhren. Die größere Limousine des einen Rasers knallte direkt in seine Fahrertür. Die Beifahrerin meines Arbeitskollegen, seine Lebensgefährtin, überlebte schwer verletzt.

- Mein Beileid. -

LG, Schneebesen
»Schneebesen« hat folgende Datei angehängt:
  • Unfall.JPG (24,89 kB - 40 mal heruntergeladen - zuletzt: 28. Dezember 2011, 15:44)
Als Yeti bezeichnet man ein zweibeiniges, behaartes Fabelwesen des Himalaya.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schneebesen« (15. Oktober 2011, 05:43)


  • »Bergler« ist männlich

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20

Samstag, 15. Oktober 2011, 07:46

Sowas passiert halt leider schon mal, dumm gelaufen für den Rentner (selten ein Unfall läuft nicht dumm)
Egal was für ein Auto, vor solchen Unfällen bleibt wohl kein Auto verschont.

Was dieser Unfall mal wieder deutlich zeigt, der eigentliche Unfallverursacher kommt mit ein paar Schrammen und Blessuren davon und ein Unschuldiger, dessen Fahrerin vermutlich noch versucht das das schlimmste zu verhindern, kommt so ums Leben.

Und hier sieht man jetzt deutlich dass auch mit besten und modernsten Gurten und Airbags und knautschzonen nicht alles abgefangen werden kann. Obwohl unser Yeti in dieser Beziehung eigentlich bestens ausgerüstet ist.
Aber wie schon erwähnt wurde kommt es oft auch auf den Körperbau des unfallbeteiligten an, ebenso auch auf den Aufprallwinkel usw.

Gruss Bergler der zwar oft erste Hilfe übt aber immer hofft nie auf so einen Unfall zu treffen
Skoda Yeti 2.0 TDI 170Ps Experience Storm Blau Metalic
Bei mir wird der Yeti Artgerecht :thumbup: gehalten und hat genug Auslauf im Gebirge :D

schrauberass

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21

Samstag, 15. Oktober 2011, 09:36

Hey Boomer hier bist Du gefragt ;)

Ich denke das man das aufgrund des Alters schieben kann, Ich schätze die Aufprallgeschwindigkeit auf höchstens 60 km/h.

Das klingt vielleicht wenig ist aber für ältere Menschen nicht so einfach verkraftbar. Da führt der Schock schnell zu Herzstillstand. Und Gurtstraffer und Konsorten, selbst wenn Gurtkraftbegrenzer drin sind hinterlassen schon entsprechende Schäden. Rippenbrüche sind da an der Tagesordnung. Wi hoch die Seitenkräfte waren ist fraglich, aber für ne dicke Beule hat das auf jeden Fallgereicht. Und man muss immer bedenken die Herrschaften waren doch schon älter (Knochenstruktur).

Aber trotz des Unglücks sieht man doch wie stabil die Fahrgast zellen sind und Physik kann man nicht austricksen..
Gruß

Klaus

Es gibt Menschen die sogar das Quadrat bei Tetris drehen 8)

  • »huluvu« ist männlich

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22

Sonntag, 16. Oktober 2011, 12:20

Hallo zusammen,

traurige Sache ein so folgenschwerer Unfall.

Eine Vermutung meinerseits: habe 'mal über Unfälle mit zwei Berührungen gelesen. Hierbei löst der Airbag/Gurtstraffer bei dem ersten Kontakt aus. Die Schutzelemente stehen dann beim zweiten und eventuell schlimmeren Aufprall nicht mehr zur Verfügung.

Wenn das so war, erklärt das die schlimmen Folgen trotz intakter Fahrgastzelle.

Gruß,

huluvu

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BernhardJ (16.10.2011)

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23

Sonntag, 16. Oktober 2011, 13:19

Das würde allerdings vieles erklären. Der Unfall-Yeti sieht ansonsten ja eher besser aus als die Yetis nach einem Crashtest, den der Dummy mit leichten Blessuren überstanden hätte.

Chuck Norris kann Drehtüren zuschlagen.


  • »floflo« ist männlich
  • »floflo« ist der Autor dieses Themas

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24

Sonntag, 16. Oktober 2011, 13:54

Eine Vermutung meinerseits: habe 'mal über Unfälle mit zwei Berührungen gelesen. Hierbei löst der Airbag/Gurtstraffer bei dem ersten Kontakt aus. Die Schutzelemente stehen dann beim zweiten und eventuell schlimmeren Aufprall nicht mehr zur Verfügung.

Ganz genau! Das ist auch meine Erklärung, warum es hier trotz intakter Fahrgastzelle und Erhalt des Überlebensraums zu so schweren Verletzungen gekommen ist. Die Schutzvorrichtungen haben beim ersten Aufprall ausgelöst und standen dann beim zweiten nicht mehr zur Verfügung. Das gilt auch für den Gurt, dessen Schutzwirkung in solchen Fällen nicht nur nicht mehr vorhanden ist sondern unter ungünstigen Umständen sogar die Verletzungen noch verschlimmern kann. Und wer einmal einen Schlittentest mitgemacht hat, weiß, welch enorme Kräfte selbst bei ganz niedrigen Geschwindigkeiten bei einem Frontalaufprall auf einen einwirken. Ohne (funktionierenden) Gurt hat man kaum eine Chance und schwerste oder gar tödliche Verletzungen sind die zwangsweise Folge, was bei älteren Menschen noch mehr zutrifft. Es ist sehr tragisch, aber es war hier einfach ein sehr ungünstiger Unfallverlauf, eine Verkettung unglücklicher Umstände. Am Yeti lag es mit Sicherheit nicht und all diejenigen, die sich jetzt Gedanken um die passive Unfallsicherheit des Yeti gemacht haben, brauchen sich keine Sorgen zu machen. Der Yeti ist ein sehr sicheres Auto, aber alle Eventualitäten lassen sich eben auch mit der größtmöglichen Sicherheit nicht abdecken.

floflo

skijacke

Moderator

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25

Sonntag, 16. Oktober 2011, 13:55

Das ist fatal,
jede unserer Schutzeinrichtungen wirkt nur einmal. Wenn die Airbags an der Seite beim ersten Aufprall schon ausgelöst haben standen sie beim seitlichen zweiten Aufprall nicht mehr zur Verfügung.
Welcher der zwei Anstoßarten jetzt der schlimmere war mag ich nicht sagen, aber unsere Uberlebenschancen wären ohne die Sicherheitsmaßnahmen um ein deutliches kleiner.
Immer sehr traurig, wenn auf diese Art ein Leben beendet wird.
Euch trotz allem noch einen schönen Sonntag.
Viele Grüße skijacke
:thumbsup: Sehr zufriedener Yeti Fahrer :thumbsup:

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