So, die Urlaubszeit ist vorbei, deshalb hier ein ganz subjektiver Reisebericht über unsere 2600 km lange Urlaubsfahrt mit dem Yeti in die Toskana.
Anreise:
So, dieses Jahr geht der Familienurlaub nach Riparbella in die Toskana. D.h., dass wir vier (ca. 160kg) (plus Gepäck: gefühlt 300kg) uns in unseren nagelneuen Yeti setzen und
ca. 900 km Anreise auf uns nehmen.
Beim Beladen war ich erstmal froh, dass wir das Ersatzrad nicht genommen haben. So konnten wir alles nötige (und auch unnötige) prima einladen.
Die Fahrt geht über die Schweiz (Chur, Lichtenstein, San Bernardino) nach Italien. Dort dann über Mailand und Parma an die Küste bei La Spezia und hier dann die Küste entlang, vorbei an Carrara, Pisa und Livorno, nach Cecina.
Ohne Stau und fast nur Autobahn (aber mit einigem Auf und Ab) und einer Geschwindigkeit von 100-150km/h haben wir dabei einen Durchschnittsverbrauch von 8,2 Liter/100km gehabt. Ich bin damit zufrieden und habe dies auch so erwartet.
Alles fühlt sich im Yeti super gut an und wir kommen sehr entspannt an. Klasse!
Tipp an Familienväter und -mütter: Unsere beiden Söhne (7 und fast 5) haben es super gefunden, dass wir einen portablen DVD-Player fürs Auto gekauft haben und sie somit unterwegs DVDs schauen konnten.
In der Toskana:
Unsere Unterkunft ist von Cecina ca. 12 km entfernt und die Anfahrt dauert 30 min. Warum so lange? Tja, die Ferienanlage liegt auf 220 Höhenmetern und ist nur über ca. 2,5 km Schotterpiste zu erreichen (unser Navi hat sich dabei in den Kompass-Modus verabschiedet :-)). Der Weg von der Unterkunft weg führt uns über einen steilen Weg zurück auf Meeresniveau. Die Piste ist unbefestigt, mit losen Steinen bedeckt und enthält auch einige Verschränkungen durch von querlaufendem Regenwasser verursachte Ausspülungen (siehe Fotos).
Ich bin wirklich froh, dass unser Litauen Yeti das Schlechtwegefahrwerk hat. Bergaufwärts kommen wir hier ohne Allrad nicht voran und ich wünsche mir, wir hätten einen Yeti mit Allrad.
Die Piste mit den vielen Steinen lässt auch den Wunsch nach einem echten Ersatz aufkommen.
Ach ja, einige X5-Fahrer scheuen den steilen Weg nach unten, da sie ihre 235er Reifen und Felgen schonen müssen und der Weg stellenweise zu schmal ist, um ohne streifende Äste am X5 durchzukommen.
Weiterhin haben wir unseren Yeti noch mehr kurvige Hügel rauf und wieder herunter gescheucht, so waren wir in
Volterra (531 m üM),
San Gimignano (324 m üM),
Pisa,
Lucca und
San Vincenzo.
Abreise:
Auf dem selben Weg wie hinwärts geht es nun wieder gen Heimat. Leider kommt es nun an einigen Stellen zu Stau und wir verlieren insgesamt eine Stunde :-(
Aber am Yeti lag es nicht und ich finde ihn wirklich SUPER!
Fazit:
Alles richtig gemacht! Der Motor 1.2 TSI ist für uns vollkommen ausreichend. Ersatzrad muss nicht sein (außer man wohnt in der Toskana und muss Pisten fahren). Sunset ist super wichtig (nicht nur in der Toskana). Platingrau ist eine sehr schöne Farbe. Tempomat ist auch was feines. Swing taugt uns vollkommen. Allrad muss auch nicht sein (außer man muss Pisten mit losen Steinen bergauf fahren).
Der Stoff Dune lässt sich sehr gut absaugen und somit vom Staub befreien.
Kritik am Yeti:
Ich finde den 1.2 TSI etwas brummig (besonders wenn man nach Schaltempfehlung fährt) und er dürfte für meinen Geschmack etwas besser gedämmt sein. Da gab es doch mal einen Thread zu nachträglichen Montage einer Dämmmatte…
-Matthias